Lippenbär

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Hier eine Skizze eines Lippenbärs, denn bisher ist es noch nicht gelungen, ein Foto von ihm zu schießen.

Der Lippenbär (lat. Labellum ursus), auch Lippenbärchen genannt, ist eine Säugetierart aus der Familie der Bären (Ursidae) und der Menschen (Homo sapiens). Er lebt ausschließlich in Siegen. Bisher sind nur zwei Exemplare gesichtet worden, es wird jedoch befürchtet, dass noch mehr dieser merkwürdigen Kreaturen existieren.

Merkmale

Wie der Name schon verrät, ist bei diesem Tier das hervorstechendste Merkmal seine dicken Lippen, die ihm in so mancher Situation mehr oder weniger gut zur Seite stehen.
Sein Körper ist eine flauschige Kugel mit vier kleinen Beinchen daran, welche mit einem blaugrauen Fell bedeckt ist.

Ernährung

Das Lippenbärchen jagt nicht zu bestimmten Zeiten sondern dann, wenn es Hunger hat, also so gut wie immer. Am liebsten frisst es seine Leibspeise, den mexikanischen Glotzfrosch. Da dieser aber viel zu flink für den Lippenbär ist, muss er sich mit dem Inhalt einiger Mülltonnen zufrieden geben.

Jagdverhalten

Hier eine grafische Darstellung.

Der Lippenbär hat eine sehr hinterhältige und zugleich geniale Methode entwickelt, an Seen und Flüssen seine Opfer zu schnappen. Dabei taucht er seinen kompletten Körper unter Wasser, so dass nur noch die Lippen zu sehen sind. Diese sehen dann für einen ahnungslosen Betrachter wie ein harmloses Schlauchboot aus. Sobald sich dann jemand auf das vermeintliche Schlauchboot setzt, öffnet der Lippenbär den Mund und schluckt sein Opfer herunter.

Fortpflanzung

Der Lippenbär besitzt keine Geschlechtsorgane und lässt sich somit nicht in Männchen oder Weibchen einteilen. Er vermehrt sich, indem er sein ahnungsloses Opfer durch einen Biss mit dem Bacillus Labellum Ursus Tyrannus infiziert. Das Virus befindet sich in allen Körperflüssigkeiten, ist aber im Speichel besonderes hoch konzentriert. Bei der Auswahl seiner Opfer lässt sich kein bestimmtes Schema erkennen. Anscheinend erfolgt die Auswahl rein zufällig. Ist es erst einmal zur Infektion gekommen, kann das Virus nicht mehr aufgehalten werden. Wenige Stunden danach beginnt für den Betroffenen eine schmerzhafte Metamorphose zum Lippenbär.

Während diesem Prozess stülpen sich die Lippen nach außen und wachsen um das 10-fache ihrer ursprünglichen Größe an. Zur selben Zeit stärkt sich die Nackenmuskulatur, um das enorme Gewicht der Lippen halten zu können. Im zweiten Schritt beginnt der Infizierte, seine aufrechte Haltung zu verlieren und auf allen Vieren zu laufen. Nun ist das Opfer fast vollständig verwandelt. In einer dritten und letzten Phase blähen sich die Lippen auf und es bildet sich eine Ganzkörperbehaarung, um den Lippenbär auch im Winter vor Kälte zu schützen.


Ein Braunbär
Ein Teddy