Bär Finn

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Bär Finn ist ein armer, kleiner, süsser Bär mit einem schweren Schicksal. Seine Kindheit verbrachte Finnie mit seinen Freunden Pu, Teddy und Knut im Bärchenland mit süssen, putzigen Spielchen.Doch dann der Schock: Finn musste umziehen in den Bärenpark in Bern, der Hauptstadt der grossen, bösen Schweiz. Der arme Finn nahm das wie ein Mann, oder gar wie ein Bär, er wusste damals ja noch nicht, was dort mit ihm passieren würde.

Der Angriff

Finn lebte also nun im Bärenpark, der von den Einheimischen liebevoll "Bäääääääääreeeeeenpaaaaaaaaaaaark" genannt wird. Als er am Morgen des 21. Novembers 2009 wieder ganz süss und unschuldig seine täglichen Fleischstückchen verzehrte, kletterte einer der unfreundlichen Menschen, die ihn immer anstarrten, auf die lustige kleine Mauer um sein Grundstück.
Zwei Bären und Dutzende von Besuchern schauten gebannt zu, wie der junge Mann dasass und etwas verwirrt auf die Plastiktüte starrte, die vorhin in den Park gesegelt war. In der Tüte war das Bild von irgend so einer Menschenfrau, aber das ist ja egal, genauso wie es egal ist, dass der Mann dann in Finns Gehege sprang, und von diesem natürlicherweise sofort genauer betrachtet wurde. Das wirklich Wichtige ist: Finn stand ganz ruhig da, schmeckte dem etwas ungewohnten, salzigen Geschmack in seiner Schnauze nach, als fiese Menschen Bücher und Schuhe auf ihn warfen und einer in Polizeiuniform sich anschlich und auf ihn schoss.

Betroffenheit

Am nächsten Tag prangte die Schlagzeile in einer der seriösesten Gratisblätter des Landes: Bär(4) attackiert Mann(25) und überlebt schwer verletzt. Viele weitere Artikel folgten. Dass der arme kleine Bär verletzt worden war, löste einen Sturm der Entrüstung aus.

Spielverderber

Es gab einige vereinzelte Leute, deren Mitleid eher auf der Seite des geistig handicapierten Menschen lag. Diese protestierten gegen die vielen Artikel in den Zeitungen, die sich nur auf den Bären konzentriert hatten. Sie sagten, dass beispielsweise ein Hund nach einem solchen Angriff eingeschläfert werden würde, egal wie es passiert ist.

Noch mehr Betroffenheit

Das liess natürlich niemand gelten. Schliesslich war der Mensch selbst in das Gehege gesprungen, der Bär konnte also nichts dafür, dass er ihn angegriffen hatte (im Gegensatz zu den vielen Tieren, die aus reiner Berechnung angreifen). Er ist auch kein böses Tier, wie etwa ein Kampfhund, und der Mann zwanzig Jahre zu alt, um noch genügend Sympathie zu wecken.

Fans

Natürlich hatte Finn eine Menge Fans, zwischenzeitlich sogar mehr als sein Bruder Knut. Der Mensch, der in sein Gehege gefallen war, blieb noch den Rest des Jahres im Spital. Aber Finn ging’s schnell besser, dank Antibiotika und Tierärzten. Tausende verfolgten in den Gratismedien, wie er wieder in den Park zurückkehrte. Es gab Finn-Fan-T-Shirts und Internetseiten.

Happy-End

Schliesslich wurde Finn nach zwei Wochen bangen Wartens wieder ganz gesund; seine Fans atmeten auf, als ihr neuer Liebling seine Medikamente absetzte und ohne Hilfe herumtollte. Aufgrund seiner Berühmtheit und seines bewegten Schicksals, wurde er sogar zum Promidinner eingeladen. Und wenn niemand mehr auf ihn geschossen hat, so lebt er noch heute.


Siehe auch

[1]


Ein Braunbär
Ein Teddy