Spiegelwelten:Der Knochenpalast

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Seit einem Jahr hat man aus der Republik Skelettküste weder was gehört noch was gesehen, genauer seit dem Zeitraum, als der übermächtige Verbündete Amerikanien mit einem Schlag aus dem Himmel von der Oberfläche Ozeaniens geputzt wurde. Aber die Zeit, dass man dachte, man hätte endlich Ruhe vor den wilden Stämmen und Klappergestellen, ist vorbei. Sie sind wieder da, wenn auch nur, weil sie am Grand Prix teilnehmen wollen. Und das geht nur, wenn man auch einen Pavillon auf der Weltausstellung eröffnet. Hierfür hat sich nun ein merkwürdiges Paar gebildet. Die Skelettküste teilt sich ihren Pavillon mit dem Wolkenreich. Knochenhart und Wolkenflauschig, was für ein Paar!

Hintergründe

Der Motorsport ist eine recht junge Sportart an der Skelettküste. Erst seit gut 2 Monaten gibt es überhaupt Teams und Fahrzeuge für ein solches Ereignis. Angefangen hatte alles eine Art Mutprobe, wo junge bzw. gerade entstandene Klappergestelle ihren Mut unter Beweis stellen konnten. Die Mutprobe bestand darin, heile durch einen Horuswald zu gelangen, ohne all zu viele Knochen einzubüßen. Findige Klappergestelle hatten bemerkt, dass Horusbäume die Skelette etwa so aufregend fanden, wie zum Beispiel einen Stein. Wenn sie also gemächlich hindurch wanderten, war es, als würde ein Shangrier durch die Gärten von Gebärmutterland wandeln.
Also wurden die Regeln der Mutprobe kurzerhand geändert. Heute muss man mit einem Rennwagen den Wald durchqueren, das mögen diese Bäume gar nicht. Genauso kann man versuchen, mit einer Axt oder einer Fackel durch solch einen Wald zu kommen. Als Mensch schafft man auf die Art nicht mal die ersten 10 Meter.
Es soll gestählte Rennfahrer geben, die den Kurs sogar mehrfach geschafft haben und als diese hörten, dass es bald einen Grand Prix geben würde, bei dem alles erlaubt sei, waren sie sofort hin und weg. Aber der Aufbau einer Strecke für Fremde wurde von der weisen Führerin des Landes - Kassandra - rundweg abgelehnt. Zwischenfälle, bei der alle Teams dieser Länder vernichtet wurden, könnten zu unabsehbaren diplomatischen Zwischenfällen führen, die ganz und gar nicht in ihrem Interesse lagen. Da kam es gut, dass es auf, oder in diesem Falle, über Ozeanien ein Land gab, das ebenfalls mit gewissen Aspekten des Grand Prix so seine Schwierigkeiten hatte: Das Wolkenreich. Im Wolkenreich gab es ebenfalls eine Form von Rennsport, hierbei spielten allerdings aus Wolken geformte Segler eine wichtige Rolle. Diese Segler hatten 2 Probleme.

  1. Formbare Wolken gab es nur in Ozeanien, in der Alten Welt verloren sie ihre Substanz und wurden zu normalen Wolken. Die Fahrer saßen dann nach wenigen Metern ohne alles auf der Straße.
  2. Als Fahrzeuge geformte Wolkenfahrzeuge hatten auf Strecken mit einem Boden die unangenehme Eigenschaft entwickelt, diesen Bodenbelag Quasi aufzurollen, schon nach wenigen Runden hat sich auf diese Art und Weise der Belag der Strecke fast vollkommen verabschiedet. Das war für Wolkenfahrzeuge egal, sie schwebten auch ohne dies weiter, aber andere Fahrzeuge entdeckten nun bodenlose Tiefen.

Was lag nun bei dieser Konstellation näher, als das sich diese beiden Länder zusammen taten, und gemeinsam in den Grand Prix einstiegen.

Der Pavillon

Immer wenn sich 2 Nationen einen Pavillon teilen, werden die Aufgaben verteilt:

Wer baut das Haus

Da Wolken in der Alten Welt am Boden eine Halbwertzeit von Wenigen Sekunden aufwiesen, war es klar, dass die Wilden und die Klappergestelle den Pavillon bauten. Sie brachten als Baumaterial alles mit, was sie auch zu Hause benutz hätten. An dieser Stelle soll die freundliche Unterstützung des Trans-Ozeanien-Expresses erwähnt werden, die zusätzliche Knochen aus dem Tor zur Unterwelt besorgten.

Wer bekommt welche Ecke

In diesem Fall sollte erwähnt werden, das sich das Wolkenreich freiwillig in die Ecken zurück zog. Die Skelettküstler hatten in die Mitte des Pavillons einen Horusbaum gepflanzt. So waren die Mitte und alle Stellen, wo der Baum heranreichen konnte, eine absolute Todeszone. Sich dort hin zu begeben, hatte etwa die gleiche Wirkung, wie ein Spaziergang durch die Deutsch-Deutsche Grenze bei Tag. In den Ecken aber Stellte das Wolkenreich seine Errungenschaften aus. Hier konnte man Bilder der Grand Prix Strecke in den Wolken bewundern. Man konnte auf Karten Wolkenformationen für Besondere Anlässe bestellen. Es gab sogar einen Stand für das besondere Himmelsgas und seine Anwendungen, das bei den Scoutaniern sich wachsender Beliebtheit erfreute. Und natürlich gab es eine Karte von Wolkenreich, wo man die verschiedenen Aussichtpunkte eingetragen hatte, von denen man Ozeanien am besten betrachten konnte. Die Skelettküstler in des hat ihren Teil des Pavillon ganz unter das Thema Mut gestellt. Es gab unzählige Möglichkeiten, seinen Mut zu beweisen. In erster Linie war da natürlich der Horusbaum, wohl gemerkt ein eher kleines Exemplar. Große hatten die Angewohnheit, mögliche Feinde auch mal zu verfolgen. Dann gab es Schauwettkämpfe zu sehen. Wer den Mut besaß, konnte sich mit einem wilden Menschen oder einem Klappergestell im Faustkampf messen. Im Gegensatz zu den Menschen benutzen Klappergestelle beim Faustkampf Schlagringe mit bis zu 20 cm langen Spitzen daran. Und natürlich wurden die Rennwagen der Skelettküste vorgestellt, gebaut ganz im Stile des Landes.

Wer darf mit auf die Reise in die andere Welt?

Bei der Skelettküste war die Auswahl einfach, diejenigen, die im Zweikampf alle anderen besiegten, die durften mit. Die Rennfahrer hatten sich schon vorab qualifiziert und waren von der Regelung ausgenommen.
Bei den Wolkenreichlern lag die Lage anderes. Die ersten, die sich bereit erklärten, nach unten zu gehen, mussten schnell wieder zurück gebracht werden. Die meisten von ihnen vertrugen den harten Boden und die viele Luft nicht. Am Ende konnte nur genau einer gefunden werden, der sich längere Zeit in den Tiefen der Welt aufhalten konnte und das war ausgerechnet der Bruder des letzten Königs –Heinz von Traukeinem.

Die Welten... Die Weltenaustellung 2009/1801

Nationen aus ganz Ozeanien und der Alten Welt kamen zusammen, um ihr Land zu präsentieren.

...im Wandel der Zeiten

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