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Pfandflaschenautomat

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Pfandflaschenautomat in einem normalen Waschsalon

Ein Pfandflaschenautomat (manchmal auch Flaschenautomat, Pfandautomat, Dudoofesdingnimmsieendlich oder Leergutautomat (im Englischen Reverse Vending Machine)) ist eine Maschine, die Pfandflaschen verkauft. Nein, Spaß beiseite, diese Maschinen nehmen leere Pfandflaschen, Dosen und teilweise auch Kästen zurück (oder auch nicht) und verwandeln sie in ein Stück Papier, dass man an der Kasse gegen Bargeld einlösen kann.

Benutzung[Bearbeiten]

An einem solchen Automaten gibt es ein großes schwarzes Loch, das die eingeworfenen leeren Flaschen und Dosen verschluckt. Wenn man dann tatsächlich eine Flasche bzw. Dose einwirft, gibt es im Inneren eine Lasershow, und dann wird die Flasche / Dose entweder verschluckt, oder der Automat kotzt sie wieder raus. Im ersteren Fall wird die Flasche vom Automaten zerquetscht und geschreddert sowie Anzahl und Wert der eingeworfenen Getränkebehälter auf einem Display angezeigt, in letzterem Fall blinken und piepen die meisten Maschinen wie verrückt. Bei Maschinen, die auch Kisten annehmen, gibt es unter dem schwarzen Loch noch einen großen Schacht, in den die Kiste eingestellt wird. Eigentlich auch wie ein schwarzes Loch, nur rechteckig. Ob die Kiste voll, mit ein paar Flaschen drin oder leer eingeführt wird, ist egal. Der Automat erkennt die Anzahl der Flaschen in der Kiste am Gewicht und zeigt das entsprechende Pfand an. Auch hier gilt: Es kann passieren, dass die Maschine die Kiste (und eine Quittung mit einer Fehlermeldung) wieder ausspuckt und piept und blinkt. Früher wurden die Kisten, die der Automat geschluckt hat, auch zerquetscht und geschreddert. Seit man gemerkt hat, dass der Automat dadurch drölf Mal schneller voll wird, ist das nicht mehr üblich.

Jede Flasche/Dose ist maximal 25 Cent wert, was ca. 85 Drachmen entspricht. Bei Kisten bekommt man sowohl den Wert der Kiste (ja, die ist tatsächlich was wert!) und den Wert der evtl. darin enthaltenen Flaschen.

Wenn man fertig ist, drückt man auf einen grünen Knopf, dann druckt der Automat eine Quittung aus, die man an der Kasse einlösen kann. Bei vielen Automaten im Lidl gibt es einen Spendenknopf als Alternative, der ein Blitzgiro nach Griechenland auslöst, auch wenn das inzwischen nichts mehr bringt, da Griechenland nicht mehr zu helfen ist.

Benutzer[Bearbeiten]

Die meisten Leute benutzen die Maschinen, um ihre leeren Flaschen zurückzugeben. Manche Leute schmeißen auch halbvolle oder gar volle Flaschen in den Automaten und sehen gerne zu, wie der Automat die volle Flasche schreddert und zerquetscht und sich dann durch das austretende Wasser selbst zerstört.

Dabei sind die Maschinen zum Einfach-Nur-Flaschen-Zurückgeben viel zu schade. Man kann damit nämlich auch prima Musik machen (siehe Links am Ende der Seite), um auf YouTube erfolgreich zu werden. Dann gibt es wiederum noch die Spaßvögel, die durch die Kistenöffnung in den Automaten klettern, um bereits eingeworfene (Glas-)Flaschen zu klauen oder einfach nur den Diebstahlalarm auszulösen.

Probleme[Bearbeiten]

Recht häufig kommt es vor, dass eine gültige Flasche, Dose oder Kiste vom Automaten nicht akzeptiert wird. Dann blinkt auf dem Display eine Fehlermeldung, bei manchen modernen Maschinen wird die Meldung auch als Quittung ausgedruckt. Die Automaten sind geizig und haben alle möglichen Ausreden, um eine Flasche / Dose / Kiste nicht annehmen zu müssen. So muss man die Fehlermeldungen verstehen und mit ihnen umgehen:

Unglaublich, dass da drin Menschen arbeiten!
  • GETRÄNKEBEHÄLTER NICHT ERKANNT: Automat hat keine Lust. Flasche/Dose nochmal rausholen und noch einmal einwerfen. Am besten mit dem Boden (nicht Deckel) zuerst.
  • BITTE FLASCHE MIT STRICHCODE NACH OBEN: Selbsterklärend.
  • MARKT AKZEPTIERT MARKE NICHT: Der Automat streikt, weil er zu wenig Gehalt bekommt. Flasche / Dose andersherum einwerfen. Die Meldung ist Unsinn, da die Supermärkte von heute praktisch jede Flasche und Dose zurücknehmen.
  • ZU STARK VERFORMT: Der Motor im Automaten, der die Flasche / Dose mit dem Strichcode nach oben dreht, ist defekt. Motor herausnehmen und Flasche mit Strichcode nach oben einlegen (oder andersherum).
  • BARCODE UNLESBAR / UNGÜLTIG / NICHT LESBA:: Lasershow im Automaten ist defekt oder die Flasche hat gar keinen Strichcode. Falls keine Lasershow stattgefunden hat, liegt wohl dort das Problem. Oft hilft es, mit einem Laserpointer ein paar Sekunden lang in den Automaten zu leuchten. Da ein Schwarzes Loch alles, einschließlich Licht, verschluckt, bleibt der Laser im Automaten, und er sollte wieder funzen. Wenn das nicht hilft, Flasche einfach volle Kanne in den Automaten feuern, bis sie hinten runterfällt.
  • FLASCHENBODEN ZUERST (meist gefolgt von einem aggressiven Piepen): entweder befolgen oder wie bei "Barcode nicht lesbar" vorgehen. Diese Meldung gibt es aber nur bei Steinzeit-Automaten, da moderne Maschinen mehr oder weniger in der Lage sind, Flaschen in beiden Richtungen zu erkennen. Bei vielen modernen Automaten wird die wohl unnötigste Fehlermeldung aber wiederbelebt und erscheint, obwohl die Flasche mit dem Boden zuerst eingeworfen wurde und ist dann ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Software des Automaten (falls überhaupt eine drin ist?!) abgeschmiert/abgestürzt ist. Flasche wieder rausholen und n paar Sekunden später nochmal probieren bringt auch nix, also kann man nur auf den grünen Knopf drücken, seine Quittung einlösen und hoffen, dass das Personal den Automaten bald leert und resettet.
  • BITTE LANGSAMER EINGEBEN: Selbsterklärend. Sollte man aber schon rein aus Vernunft machen, denn wenn man 2 Flaschen direkt hintereinander einwirft, erkennt sie der Automat möglicherweise nur als eine und gibt dann auch nur Pfand für eine Flasche. Gilt natürlich auch für Kisten. Auch wenn es ziemlich lange dauert: Kisten nicht zu schnell hintereinander einführen. Wenn der Automat 2 Kisten als nur eine erkennt, hat man deutlich mehr als 25 Cent verschenkt.
  • STOP - STÖRUNG: Behälter ist voll. Am besten nichts einwerfen (man wird kein Pfand zurückbekommen!), sondern auf das Personal warten. Die Meldung ist veraltet, modernere Maschinen zeigen in dieser Situation FLASCHENBODEN ZUERST an. Ob das irgendeinen Sinn ergibt, ist eine andere Geschichte. Egal. Scheiß drauf, früher als das alles noch von Hand gemacht wurde statt per Automat, war es sowieso besser.
  • BITTE KISTE RICHTIG HERUM EINSTELLEN: Herzlich willkommen in der Fernsehsendung Verstehen Sie Spaß?.
  • FALSCHE ANZAHL FLASCHEN IN KISTE: Oha, hast du versucht, den Automaten zu betrügen, indem du zu viele Flaschen in die Kiste gequetscht hast? Nun, verstehen könnte man es ja, denn wenn man es sich ausrechnet, ist eine Flasche, die sich in einer Kiste befindet, mehr wert als eine einzelne Flasche. Tja, leider merkt der Automat so was. Also: Entweder Kiste wieder rausholen, korrekte Anzahl Flaschen (meistens 12) einstecken und dann nochmal rein mit der Kiste in die Maschine.

Ein anderes Problem ist die alte Oma vor einem, die jede eingeworfene Flasche erst mal eine Minute lang feiert, bevor sie die nächste einwirft, und bei jeder wieder ausgespuckten Flasche gleich das Personal holt (das meistens erst nach mindestens 10 Minuten kommt). Und wenn man dann endlich selbst dran ist, ist der Automat natürlich wieder voll.

Selten, aber auch möglich ist, dass der Automat die ausgedruckte Quittung nicht abschneidet. Wenn man dann seine Quittung rausziehen will, zieht man dann die ganze Papierrolle raus. Da der Automat dann kein Papier für weitere Quittungen mehr hat, meldet er einen Fehler. Man selbst hat immerhin die längste Quittung der Welt - auch wenn fast nix draufsteht.

Tipps[Bearbeiten]

In einem solchen Automat endet das Leben einer jeden Plastikflasche und Dose.

Um die Erkennungsrate zu verbessern: Flaschen stets mit dem Boden zuerst und mit dem Strichcode nach oben einwerfen. Dann geht es auch schneller. Bei Kisten gibt es keine vorgeschriebene Richtung. Und keine gefälschten Strichcodes auf die Flaschen kleben. Wer eine richtige Sauerei erleben möchte, sollte einfach mal eine volle Flasche einwerfen.

Ältere Automaten lassen sich recht leicht austricksen, indem man den Barcode und das Einweg-Pfand-Logo einer Pfandflasche kopiert und auf irgendeine andere Flasche klebt. So kann man sogar mit Shampoo- oder Ketchup-Flaschen an Pfand kommen. Natürlich geht es auch, einfach nur nen Zettel mit dem Strichcode drauf einzuwerfen. Neuere Automaten sollen die Flaschen auch noch am Gewicht erkennen, um Betrug zu verhindern, allerdings ist das bis jetzt nicht bestätigt und somit nur ein Gerücht. Überhaupt ist es heutzutage schwieriger, Pfandflaschenautomaten zu betrügen, da Mitarbeiter oder Überwachungskameras einen immer im Visier haben und man dann wegen ein paar Cent eine Anzeige wegen Betrugs aufgebrummt bekommt.

Und ganz wichtig: Geduld haben! Flaschen erkennt ein moderner Automat innerhalb weniger als einer Sekunde, wenn man sie richtig rum eingeworfen hat. Bei einer Kiste dauert es jedoch (gefühlte) drei Minuten.

Was gibt die Maschine her?[Bearbeiten]

Ohne dieses Symbol geht gar nichts!

Nur ein Stück Papier. Das kann aber einen ganz unterschiedlichen Wert haben, je nachdem von wie vielen Flaschen, Dosen und Kisten man sich schweren Herzens getrennt hat. Eine Flasche ist zwischen 12 und 85 Drachmen wert, eine Kiste (ohne Flaschen) meist 510 Drachmen. Für alle, die keinen Währungsrechner haben: Der Wert einer Pfandflasche liegt zwischen 3 und 25 Cent, der einer Kiste meist bei €1,50. Aber es gibt Ausnahmen, zudem zählen die Flaschen auch noch mit. Die derzeit wertvollste bekannte Kiste ist (mit 54 Flaschen voll besetzt) 3264 Drachmen bzw. €9,60 wert. Allerdings ist ein Pfandflaschenautomat für die Griechen nicht profitabel, da er in der Anschaffung schon 25.000 € ( = 8,5 Mio. Drachmen) kostet, zzgl. Reparaturen, Lieferung und Wartung.

Aber selbst mit einer 25-Cent-Quittung kann man sich glücklich schätzen. Denn die Automaten geben eigentlich nur sehr ungern etwas her und haben deshalb auch so viele Ausreden bzw. Fehlermeldungen.

Siehe auch[Bearbeiten]