No-Go-Area

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Der Begriff No-Go-Area (engl. Nix-Gehen-Gebiet) bezeichnet heruntergewirtschaftete Gebiete, in denen nichts mehr geht und Endzeitstimmung herrscht. Man redet hier auch vom sog. Sanierungsfall. Die arbeitsscheue Spaß- und Freizeitgesellschaft hat dank dem Euro all ihr Vermögen bereits ausgegeben, und die Wirtschaft des Landes hat sich wegen der Lohnnebenkosten weitgehend nach Ostasien und sogar in den Ostblock globalisiert.

Der Staat hat in einer No-Go-Area nicht mehr genug Geld, um die Politiker reichlich zu entlohnen, und muss daher unablässig die Märchensteuer erhöhen. Gewalttätige Abzocke ist hier an der Tagesordnung, und die Politiker lassen kein Mittel aus, dem Bürger in die Tasche zu greifen.

Häufig befinden sich No-Go-Länder östlich von Frankreich, aber noch westlich von Polen, nördlich der Schweiz und südlich von Dänemark. Derartige Entwicklungsländer versuchen, durch primitive Festlichkeiten wie die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 über ihre Armut hinwegzutäuschen. Angeblich internationale Veranstaltungen dienen vornehmlich dem Vorwand, die Welt zu Gast in die No-Go-Area zu locken, um sie dann listig zu bestehlen oder auch ganz ehrlich zu verprügeln und auszurauben.

Neben den oben beschriebenen kollektiven Bedeutungen der No-Go-Area können auch individuelle Bedeutungen erkannt werden. Für Timo Hildebrandt zum Beispiel bestand zwischen Juni und Juli 2006 eine zeitlich befristete No-Go-Area, welche durch weiße Linien und gelbe Fähnchen markiert wurde. Experten sind sich bis Dato uneinig, ob der Strafraum des Fußballfeldes für Affenmänchen Kahn & Co. als Käfig angesehen werden muss oder ob man das restliche Spielfeld als individuelle No-Go-Area bezeichnen kann.

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