Russe

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Russe
Kosakengeneral.jpg
Russisches Alphatier
Systematik
Klasse: Arbeiter und Bauern
Ordnung: Muss sein
Familie: Meist recht groß
Gattung: Osteuropäer
Verbreitung: Von Finnland bis zum Schwarzen Meer
Symbol: Hammer und Sichel
Nächster Verwandter: Ukrainer, Mongole, Serbe, Ossi
Ernährung: Wodka, Borschtsch, Blinis, Pilimenschiki
Wissenschaftlicher Name
Slavica Ruthenia

Der Russe (Slavica Ruthenia) ist ein Säugetier aus der Gattung der Osteuropäer. Mit etwa 137 Millionen Exemplaren weltweit existiert eine derart große Population, dass sogar ein eigenes Land danach benannt wurde.

Merkmale[Bearbeiten]

Nach der Beschreibung des Ruthenologen Walter Röhrich ist der gewöhnliche Russe zwischen 0 und zwei Metern groß und zeigt oft starken Haarwuchs an Kopf und Gesicht sowie auf den Zähnen. Davon abgesehen ist der Russe dem Europäer sehr ähnlich, jedoch weisen die asiatischen Exemplare oftmals auch Züge des verwandten Mongolen auf. Dies zeigt sich in Merkmalen wie schmaleren Augen, höheren Wangenknochen und der Fähigkeit, tagelang durch endlos weite und grauenhaft eintönige Steppen zu juckeln, ohne sich vor Langeweile umzubringen.
Der Russe ist im Normalfall recht friedlich, kann jedoch auch sehr aggressiv werden, wenn sein markiertes Revier angegriffen wird.
Über größere Entfernungen hinweg verständigen sich Russen mit dem Ruf "Na sdarowje!", was je nach Kontext "Gefahr!", "Bereit zur Paarung!" oder "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" bedeuten.

Lebensraum[Bearbeiten]

Russen leben in ganz halb Asien und Europa. Auch in den USA sind Russen verbreitet, leben dort jedoch zumeist unauffällig, da sie nicht selten als Kommunisten beschimpft und mit Fackeln und Heugabeln gejagt werden.

Unterarten[Bearbeiten]

Wildrusse[Bearbeiten]

Der Wildrusse (auch WWW ,"Wandelnde Wodkawerbung", genannt) stellt die haarigste Unterart der Russen dar und unterstreicht dies noch, indem er eine gesamte Winterkollektion an Pelzmänteln, -mützen und -handschuhen aufträgt. Er streift allein, seltener in Rudeln, (meist ziemlich blau, was jedoch nur zur Hälfte an der Kälte liegt) durch Sibirien, tanzt gefährlich schwankende Kasatschoks auf verschneiten Berggipfeln und prügelt sich mit Eisbären, wenn ihm ihre Visage nicht passt.
Einer der berühmtesten Stadtrussen war Alexander Puschkin; hier versucht er, ein Gedicht zu schreiben, während seine besoffene Familie ihm mehr oder minder hilfreich zur Seite steht.

Das lebende Klischee des gesamten slawischen Volksstammes ist mittlerweile aufgrund von fortschreitender Urbanisierung und Zupflasterung seines Lebensraumes mit Erdölfeldern stark gefährdet.

Stadtrusse[Bearbeiten]

Der Stadtrusse ist üblicherweise geselliger und rasierter als der Wildrusse und lebt meist in großen Siedlungsgebieten, welche gewöhnungsbedürftige Namen wie Archangelsk, Wladiwostok oder Stalingrad tragen. Der typische Stadtrusse verfügt meist in seiner Wohnung über eine stattliche Ansammlung von altmodischer Russentechnik, dessen Bedienung nur er allein versteht.
Aus den Reihen der Stadtrussen entstammen viele berühmte Dichter und Künstler, die nach ihrem Tod meist damit geehrt werden, dass man Wodkamarken nach ihnen benennt; in russischen Einbürgerungstests existiert noch heute eine Fangfrage, bei der dazu aufgefordert wird, das Geburtsdatum von Russian Standard zu nennen. Ein Stadtrussentum schützt nicht vor ketzterischer Verfolgung von Fortschrittsglauben und modernen gesellschaftsverändernden Ideen. Bestes Beispiel ist Dimitri Iwanowitsch Mendelejew.

Ein Rudel Sowjetrussen.

Sowjetrusse[Bearbeiten]

Beim Sowjetrussen handelt es sich um die wohl farbenprächtigste Unterart. Zur Balzzeit tragen sowohl Männchen als auch Weibchen ein dunkles Kleid, welches auf der Brust und an den Schultern mit bunten, meist glänzenden Flecken versehen ist.
Sieht der Sowjetrusse sein Revier in Gefahr, so verteidigt er es zumeist mit explosiven Nuklearschlägen. Leider ist diese Unterart im Jahre 1991 ausgestorben.

Deutschrusse[Bearbeiten]

Ein Deutschrusse ist, wie der Name schon sagt, ein Russe, der sich im beschaulichen Germanija niedergelassen hat, da die Vertreter dieser Art sich neben Russkij auch in Njemezkij verständigen können, sind sie zumeist in der Lage, mit den teutonischen Eingeborenen zu kommunizieren. Hieraus wiederum ergibt sich ein fortwährender innerer Konflikt: Ist man nun deutsch oder russisch?
Durch das Beibehalten der russischen Kultur und Annehmen der deutschen Version von dem, was man in Ermangelung eines besseren Wortes ebenfalls Kultur nennt, ergibt sich eine Mixtur, sodass der Deutschrusse im Grunde weder ganz russisch noch ganz deutsch ist (ein guter ziemlich bescheuerter Vergleich dafür ist das Mischen von Bier mit Wodka). So mancher Deutschrusse plagt sich heutzutage mit dem heimlichen Wunsch, beim Oktoberfest auf dem Tisch zu tanzen und Maßkrüge an die Wand zu werfen. Beruflich tätig waren Deutschrussen in ihrem Geburtsland fast ausnahmslos als Ingenieur (als Mann) oder Lehrer (als Frau), was hierzulande leider nicht anerkannt zu werden scheint.

Holzrusse[Bearbeiten]

Der Holzrusse ist eine primitive und sich permanent ausbreitende Rückbildung des sogenannten „Aussiedlers“. Optisch zu erkennen durch eine Lederjacke, eine Jogginghose der Marke adidas, die je nach Location entweder Zuhause mit „Tapa4ki“, draußen mit weißen Sneakers oder in der Disco mit Lackschuhen kombiniert werden. Unter der Lederjacke trägt der wahre Holzrusse ein weißes Muskelshirt, welches den Bizeps, der tagtäglich nach 2 stündigen Trainieren an der Hantelbank im Spiegel begutachtet wird, zur öffentlichen Schau stellt. Nach dem ausgiebigen „Pumpen“ dürfen selbstverständlich vorher/ nachher Fotos nicht fehlen. Hierzu stellt sich der Holzrusse in dem besagten weißen Muskelshirt vor eine Russland bzw. CCCP Flagge, die Arme gekreuzt, wobei man nicht vergessen darf die Fäuste geballt unter den Trizeps zu drücken, so dass dessen Volumen scheinbar vergrößert wird. Des Weiteren gehört zum Standardrepertoir eines jeden möchte-gern-Holzrussen Goldschmuck.Man kann Holzrussen leicht verfolgen oder finden, da sie eine Spur aus Sonnenblumenkernenschalen hinterlassen. Diese werden bei den Holzrussen als "Semitjki" beschrieben.

Ein Putin unmittelbar vor dem Angriff.

Wladimir Putin[Bearbeiten]

Äußerst gefährliche Variante des Wildrussen. Obwohl der Wissenschaft lediglich ein lebendes Exemplar bekannt ist, ist der WP leider keineswegs vom Aussterben bedroht. Er gilt als sehr aggressiv; bereits eine kritische Bemerkung reicht meist, um von ihm attackiert zu werden. Jedoch ist es schon zu spät, wenn dieser "Suka Bljad" ruft.
Der Putin ernährt sich hauptsächlich von Tschetschenen, fällt jedoch in freier Wildbahn auch Oppositionelle und Journalisten an.
Lenin: "Hey Joe, mit der Rotzbremse siehst du fast aus wie'n Russe!" - Stalin nimmts nicht so gut auf.
Im gereizten Zustand setzt der Ausstoß des Gases, das der WP im Ruhezustand absondert, kurz- bis langfristig aus.

Möchtegern-Russe[Bearbeiten]

Der Begriff bezeichnet naheliegernderweise Leute, die gerne Russen wären, es jedoch schlichtweg nicht sind (Stichwort "Gewollt, aber nicht gekonnt"). Dieser Unterart ist aufgrund des Versagens im Russensein oftmals ein tiefsitzender Minderwertigkeitskomplex angeboren, der sich meist in erhöhter Aggression und psychotischen Allmachtsphantasien ausdrückt. Das schlimmste Exemplar dieser Spezies erlebte die Welt zwischen 1941 und 1953, als eine georgische Flachpfeife namens Dschugaschwili sich unter dem Künstlernamen Stalin aufmachte, Russland zu ruinieren.

Literatur[Bearbeiten]

  1. Walter Röhrich: Eckaat, die Russen sind da! - Das große Nachschlagewerk der Ruthenologie, Brösel-Verlag 1990
  2. Nikita Chruschtschow: Wo ist der ganze Wodka hin? - Politische Erinnerungen, Rotfront-Verlag, 1970
  3. Konrad Adenauer: Russen vor der Haustür - Was tun?, Imwestendiebesten-Verlag, 1953
  4. CIA (Hrsg.): Wir brauchen einen Feind zur Selbstrechtfertigung, Verlag für Propaganda und Agiation, 1989