1 x 1 Goldauszeichnung von Zwörg

Jäger

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Ein typischer Jäger
Foto: Wbs 70
Der Jäger ist ein bösbärtiger Waldgeist, der mit Knüppel und Schießgewehr frechen Tieren eins überbrät. Er schießt und sticht sich gern durch Flur und Forst, erwürgt Eichhörnchen und fängt Kleinbusse in Kleinbusfallen. Durch den von weitem bemerkbaren Alkoholgeruch kann ein Jäger problemlos erkannt werden. Auch Geocacher gehören üblicher Weise zu seinen Opfern. Mit seinem besten Freund und Komplizen, dem Jagdhund, befördert er Gottes liebste Geschöpfe im Namen der Kochlöffelmafia vom Leben zum Grill. Weitere Aufgaben des Jägers sind der finale Rettungsschuß zwischen Fichten versteckter Sträflinge und die abschließende Lösung der Fuchsfrage. Rechtsgrundlage bildet das Gesetz des Stärkeren. Einst jedoch ein ehrbares Handwerk finden sich heute nur nur Relikte aus der Hochzeit waidmannscher Betätigung.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Neben einer Ausbildung zum Metzger, Scharfrichter oder einem vergleichbaren pädagogischen Beruf und unter Vorlage des Eisernen Kreuzes (andere Kriegsorden nach individuellem Ermessen) und einem psychiatrischen Gutachten das zum Massen- oder Serienmord befähigt, sollten möglichst folgende Merkmale erfüllt sein oder - wenn möglich - nachgeholt werden:

Ausbildung[Bearbeiten]

Die Kochlöffelmafia betreibt bundesweit 251 Ausbildungsstätten im afghanischen Stil, getarnt als Schützenvereine. Ohne diese Tarnung würde das "pazifistische linke Dreckspack", wie der Kommandant der Kochlöffelmafia Tim die Klinge Mälzer formuliert, "der ungestörten Ausbildung unserer Jäger entgegen stehen". Die Ausbildung orientiert sich an den Grundsätzen moderner Kriegsführung:

Desensibilisierung[Bearbeiten]

Der Jäger lernt anhand einfacher Bildergeschichten, dass Bambi in Wahrheit ein militantes Terroristentier ist, das Nachts, wenn alle schlafen, kleinen Kindern die Köpfe abbeißt. Des Weiteren wird der angehende Jäger zwei Stunden mit fünfzehn Hamstern und Tauben in einen Raum verbracht - die Schwierigkeit: erst in der 2. Stunde erhält er eine Keule.

Wildverbiss[Bearbeiten]

Ein weiteres essenzielles Ausbildungsfach ist der Wildverbiss. Alle Jungjäger gehen meist am 24. Herbst in den Wald und verbeißen alles Wild, dessen Sie habhaft werden können! Um diese Rotten zu kanalisieren, muss der Waldbauer biss- und koregatabsfeste Wildzäune aufstellen. Da wegen ihrer allgemeinen Orientierungslosigkeit die Wildverbeißer oft nicht mehr aus den Jagdgattern herausfinden, kommt es dann zum massenhaften und erbarmungslosen Leittriebverbiss an jungen Buben (Verzeihung Buchen).

ACHTUNG NICHTJÄGER: VERMEIDEN SIE AM 24. HERBST DAS BETRETEN GESCHLOSSENER WALDGEBIETE --WILDVERBISS--

Ziele im Feindeswald[Bearbeiten]

Dieses Reh hat nichts unversucht gelassen
Foto: Vanessa Bertozzi
Der Jäger wird an originalen Schauplätzen mit den üblichen Ausreden subversiver Wildtiere konfrontiert, die in lebensfrecher Weise versuchen, den Jäger über ihre wahre Identität hinwegzutäuschen. Häufige Ausreden sind:
  • Ich bin gar kein Wildschwein, ich hatte nur keine Zeit zu duschen
  • Wenn ich ein Reh wäre, wäre ich doch das Dümmste von allen
  • Ja, ich höre öfter, dass ich aussehe wie ein Hase
  • Ich gehöre zum Zirkus, heute ist mein freier Tag
  • Oh mein Gott, tatsächlich, ich muss sofort zum Arzt
  • Ich bin doch die Großmutter vom Rotkäppchen

Auch Tiere, die sich auf der roten Liste oder in der Schonzeit befinden, fallen z.T. unangenehm auf und versuchen durch "Ätsch! Ätsch! Kriegst mich nicht. Ällä ällä bätsch." die natürliche Authorität des Jägers zu untergraben - der Jäger lernt daher zusätzlich, an welchen Körperstellen ein Schuss disziplinarisch wirkt.

Unterarten[Bearbeiten]

Gebirgsjäger[Bearbeiten]

Bei der Gebirgsjagd schleicht sich der Jäger einem Gebirge von hinten in den Rücken und schlägt dann wuchtig mit seiner Keule auf dessen Kopf, dass es erschrickt und treibt es so vor sich her, bis zu einem Meer, in dem das Gebirge ertrinkt, da es nicht schwimmen kann. Als Trophäe und zum ewigen Ruhm hängt sich der Jäger das Gipfelkreuz in den Bart.

Feldjäger[Bearbeiten]

Die anspruchsvollste Form, da das Feld keinen Rücken hat wie das Gebirge, um sich von hinten anzupirschen. Auch nicht sehr ruhmreich, da ein paar Strohhalme oder Lehmklumpen im Bart doof aussehen.

Schürzenjäger[Bearbeiten]

Der Schürzenjäger erlegt Schürzendiebe, die Schürzen alter Frauen von Wäscheleinen klauen und bringt diese wieder zurück, da der unbeschürzte Anblick alter Frauen erwiesenermaßen zu Augenkrebs führt. Als Trophäe und zum ewigen Ruhm hängt sich der Jäger den Schürzendieb in den Bart.

Stöckeljäger[Bearbeiten]

Als Stöckeljäger bezeichnet man Jäger, die Wild mit auffälligem Schuhwerk beobachten, die Trittsicherheit des Wildes kann mit seinen "Stöckelabsätzen" auf außergewöhnlich schwierigen Gelände (Tanzfläche) beobachtet werden. Dieses Wild kann als Trophäe präsentiert, als Mitternachtssnack vernascht oder als Jägdgehilfin geehelicht werden.

Abfangjäger[Bearbeiten]

Als Abfangjäger bezeichnet man Jäger, die minderwertige Existenzen aus Latrinenstaaten mit gezielten Schüssen hindern, bis in die Heimspielländer Europas, der USA oder Grönlands vorzudringen. Als Trophäe und zum ewigen Ruhm hängt sich der Jäger Banknoten in den Bart.

Jägermeister[Bearbeiten]

treffen sich 2 Jäger...beider Tod folgt:

Verstorbene oder schlechte Jäger werden entsaftet und mit Waldmeister und Kräutern versetzt, in kleine Flaschen abgefüllt und als natürlicher Durstlöscher angeboten. Laut Hersteller stecken in jedem Jägermeister zwei Jäger. Bekannt ist auch der Werbehirsch, der in Wirklichkeit jedoch eine Ziege ist.

Karriere[Bearbeiten]

Seit 1814 wurde die Jagd immer brutaler und nahm auch sexistische Züge an

Mit dem Jägermeister ist die Karriere noch lange nicht zu Ende. Als weitere Spitzenpositionen des gehobenen Dienstes gibt es den Polizistenjäger. Von den zahlreichen Polizistenjägern ist nur ganz wenigen der Aufstieg in die angesehene Position eines Ministerjägers möglich.

Beide Positionen nehmen regelmäßig an der Diplomatenjagd teil. Ein bekannter Vertreter dieser hohen Ämter ist der Innenminister von Köln, der zu Silvester 1814 eine öffentliche Orgie im Kölner Dom veranstaltete. Diese Orgie wurde zum Politskandal, weil ein privater Fernsehsender Aufnahmen davon ohne Erlaubnis nach Mitternacht verbreitete. Organisiert wurde die Orgie von dem Pornodarsteller Hugo Egon Balder. Für den Alkoholausschank war Hans Albers verantwortlich. Das Ganze eskalierte und einige kamen zu Tode. Daraufhin wurde die Verwendung scharfer Munition bei der Jagd verboten und seitdem beschränkt sich die Diplomatenjagd auf öffentliche Beileidigung. Ein schönes Beispiel sind die Beleidigungen von Jan Böhmermann.

Zitate[Bearbeiten]

"Ist der Jäger wieder schüchtern, ist er wieder nüchtern"