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Felidaeischer Gottesbeweis

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Die Tür ist zu!

Gott ist weise und dienstags morgens setzt sie sich auf ihre himmlische Veranda, schlürft einen gottgefälligen Messwein und amüsiert sich köstlich über Ihre Menschheit. Denn diese Menschheit tappt im Dunkeln. Nach wie vor wartet die Menschheit auf das Gelingen eines Beweises ihrer Existenz.

Katzengleicher Zustand[Bearbeiten]

Unten auf der Erde leben Milliarden Menschen. Der normale Durchschnittsmensch in China, Skandinavien, Deutschland, Österreich, der französischsprachigen Schweiz, den Niederlanden, in Brasilien und auch sonst überall auf der Welt verbringt seinen Tag mit allerlei wichtigen Dingen: Essen, Trinken, Atmen, Sex, Arbeit, Urlaub, Synchronschwimmen und verschiedenen weniger dringlichen Tätigkeiten. Alles in allem kümmert sich Otto Durchschnittsmensch nicht die Bohne um Gott. Einige altmodische Menschen rennen von Zeit zur Zeit zur Kirche, zum Tempel, zur Moschee oder sonstigen religiösen Veranstaltungssälen und lernen dort die wichtige Lektion: Denke nicht über Gott nach, versuche nicht ihre/seine Existenz zu beweisen - NEIN! Glaube einfach ohne schlüssigen Beweis an sie/ihn!

Die Katze und die Tür[Bearbeiten]

Das Leben: Eine Suche nach der offenen Tür!

Neben dem Menschen gehören Katzen (lateinisch: felidae), diese kleinen neurotischen Dinger, die in vielen Haushalten andauernd so tun, als bettelten sie niemals um Futter, zu den intelligentesten Wesen. Die Katze lebt ihr Leben und verbringt ihren Tag ebenfalls mit allerlei wichtigen Dingen: Essen, Trinken usw... Achnee, Katzen mögen kein Synchronschwimmen, da sie sehr wasserscheu sind. Aber das tut an dieser Stelle nichts zur Sache. Das Verhalten eines Normalomenschen wie oben beschrieben lässt sich super mit dem Verhalten einer Katze gegenüber einer verschlossenen Tür vergleichen. Eine verschlossene Tür ist für eine Katze ein endgültiges und absolutes Hindernis. Tür? Ende der Welt! Keine Katze käme von alleine auf den Gedanken, eine Tür mittels einer Türklinke zu öffnen, selbst nicht, wenn sie groß genug ist und die Klinke gut geölt ist und sich leicht bedienen lässt.
Höchst wissenschaftliche Experimente global führender Katzenforscher haben folgendes bewiesen: Sperrt man Katzen in eine Wohnung, suchen sie nach einem Ausweg, einer Öffnung. Ist keine Öffnung vorhanden, bleiben die Katzen innen. Türklinken öffnen Katzen niemals, auch nicht, wenn sie durch entsprechende Anreizsysteme dazu motiviert werden.
Dieselben Experimente bewiesen, dass man Katzen auch nicht durch eine Unterrichtseinheit beibringen kann, eine Tür mit einer Klinke zu öffnen. Lediglich 0,0001% der Testkatzen konnten den Bewegungsablauf nach vielfachem Zeigen mit der sich öffnenden Tür in Verbindung bringen. Ein verschwindend geringer Anteil. Bezeugte Berichte über türöffnende Katzen in Privathaushalten sind also möglich - nur in höchstem Maße ebenso unwahrscheinlich.

Die Katze und das Öffnen der Tür[Bearbeiten]

Es könnte so schön sein!

Es stellt sich also die Frage, wieso die Katze eine Aktion, die für einen Menschen alltäglich und einfach zu verstehen ist, nicht gebacken kriegt!? Es liegt jenseits ihres Horizonts! Sie kann es nicht und sie kann es nicht können. Basta. Sie ist zwar intelligent, und das wird jeder, der einmal eine Katze gekannt hat, sofort bestätigen können, allerdings ist die Intelligenz der Katze nicht dazu gedacht Türen zu öffnen. Nebenbei, das gilt auch für Dosen mit Katzenfutter. Nur ist das Öffnen einer Dose ja wirklich sehr schwer und auch Menschen können es nicht ohne einen entsprechenden Öffner. Das Öffnen einer Tür verlangt jedoch nur eine Hand oder eine Pfote (Anmerkung: Hunde können Türen öffnen! Na, dafür können sie sonst fast nichts!).

Analogie und Beweisführung[Bearbeiten]

Genauso wie es sich mit der Katze und der Tür verhält, verhält es sich mit dem Menschen und Gott! Der Mensch bleibt in seiner Wohnung und sieht die Tür, aber er hat keine Ahnung, wie er sie öffnen kann.
Der Mensch und die Fähigkeiten seiner Intelligenz sind einfach (übrigens von Gott!) nicht dazu geschaffen, Gottes Existenz zu verstehen und zu ergründen. Geht nicht. Wenn man mal genau drüber nachdenkt, muss es Gott ja geben. Wer sollte denn sonst diese ganze Sache verbrockt haben!? Wann soll denn bitte schön alles angefangen haben und was soll nach dem Tod denn kommen? Nichts? Aber das sind ja Fragestellungen des Glaubens. Der Beweis kann nur in der Analogie der Problemstellung liegen: das menschliche Gehirn kann Gott nicht verstehen. Deswegen gibt es Gott aber natürlich trotzdem.

Interessante Beobachtung[Bearbeiten]

Wie die Wissenschaftler beobachten konnten, kann ein verschwindend geringer Prozentsatz aller Katzen das Öffnen einer Tür mittels einer Klinke erlernen. Nicht von alleine, nur unter Anleitung, aber sie können es können. Unterstellt man, dass die Problemstellungen vergleichbar sind, und auch 0,0001% aller Menschen Gott ergründen könnten, kommen wir bei einer Weltbevölkerung von 8 Milliarden Menschen also immerhin noch auf 800.000 Gottesversteher. Leider lebt diese verstehende Minderheit unter den 7.999.200.000 genetisch Normalbemittelten. Das erklärt also (mindestens) diese zwei Phänomene:

  1. katholische Priester auf dem Dorf und in der Stadt, die Gott predigen, obschon niemand mehr in der Kirche ist. Sobald sich in der katholischen Kirche herum spricht, dass ein Priester wirklich an Gott glaubt und ihn versteht, wird dieser Priester in die hinterletzte Ecke eines Bistums versetzt - wo käme man denn auch hin, wenn ein Untergebener mehr versteht als seine Vorgesetzten?
  2. tibetanische Buddhisten, die an die Reinkarnation ihres Dalai Lama glauben. Stirbt ein Dalai Lama, rennt eine Findungskommission aufgeregt durch Tibet und sucht ein Kind, das zum neuen Dalai Lama erkoren wird. Leicht verständlich, oder? Diese Dalailamafindungskommision sucht einen Türöffner. Einen Gottesversteher, ein Kind, unschuldig und jung und unvorbelastet, das die genetische Eigenschaft der Möglichkeit eines Gottesverständnisses hat.