Sweatshirt

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Auch bei der Farbe und dem Stick gilt: Erlaubt ist, was gefällt

Sweatshirt, das.
Das Sweatshirt (dt.: Schweißhemd), auch Pulli, Hoodie oder dickes Longsleeve genannt, ist ein modisches Accessoire der westlichen Gesellschaft und stellt als lange Version des T-Shirts und als kurze Version der Zwangsjacke ein essentielles Kleidungsstück des täglichen Bedarfs dar.

Besonderheit

Das am stärksten ausgeprägte optische Merkmal ist die beliebte und bereits beim T-Shirt bewährte T-Form, welche sich im Gegensatz zur frühromanischen Doppel-W-Form durch deutlich verbesserte Armfreiheit auszeichnet. Um den Tragekomfort weiter zu erhöhen einigten sich die Hersteller auf dem Trigema-Konzil von Barbados im Jahre 1956 darauf, die Ärmel im erschlafften Zustand mindestens so lang zu schneidern, wie der Rest auch ist. Des Weiteren hat ein Sweatshirt dicker zu sein als ein klassisches Hemd, jedoch dünner als eine Jacke; höher als eine Schere, jedoch niedriger als ein McDouble; leichter als ein Ford Fiesta, jedoch schwerer als eine Tasse Kaffee.
Da ein Sweatshirt wie die deutsche Übersetzung erklärt mit Schweiß zu tun hat, sollte das Material möglichst jeden Schweißer beim Schweißen zum Schwitzen bringen, ohne aber bei schwitzigen Schweizer Schwadronen eine schwere Schwäche aufzudecken. Somit eignet sich grober Strick als Material eher weniger - Plastik wirkt dagegen Wunder. Daher werden für das durchschnittliche Sweatshirt meist putzige Polyacryle gejagt, gehäckselt und als Elastan-Paste der natürlichen Baumwolle beigemischt, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Außerdem wird fast immer ein dämlicher aber cooler Spruch bzw. Aufdruck aufgebracht – irgendwie müssen die Kinder ja das Lesen lernen.

Vorteile

Der größte Vorteil ist wohl, dass man das Sweatshirt deutlich besser nutzen kann als die sicherlich nicht minder formschöne Teleskopleiter. Zwar kann man beides tagtäglich mit sich herumtragen, jedoch sieht man mit einer über den Oberkörper gestülpten Leiter eher dämlich aus. Durch die gröbere Faserstruktur als beim klassischen Hemd nimmt das Sweatshirt auch deutlich mehr Schweiß auf, und das meist, bevor Geruch entsteht. Zum Freund der gemeinen Schiegermutter wurde das Sweatshirt spätestens in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, als in findigen Strickkreisen der beliebte Weihnachtspulli entwickelt wurde, was die Suche für Geschenke an angeheiratete Ehelasten auf ein Minimum reduzierte.

Nachteile

Probleme mit dem Sweatshirt entstehen normalerweise nur bei nicht sachgemäßer Anwendung. Sollte aufgrund widriger Umstände in einem strengen Winter die Zahl der Sweatshirts im heimischen Kleiderschrank gegen 1 tendieren und zeitgleich die Nutzungshäufigkeit der Waschmaschine gegen 0, so steigt der Geruchskoeffizient proportional zur Tragedauer, wobei gerade bei modischen Sweatshirts die Farbechtheit antiproportional zur Tragedauer abnimmt. Außerdem sind Sweatshirts nicht wasserdicht, was im Wasser zu Nachteilen gegenüber Schlauchbooten führt.
Falsche Tragewohnheiten wirken sich auch oft negativ auf das Wohlbefinden des Trägers aus, denn im Sommer ist ein Sweatshirt einfach zu warm, im Winter meist aber doch zu kalt um auf die wärmende Steppdecke verzichten zu können. Zum Nachteil entwickelt sich bei sachfremder Nutzung auch der eigentliche Vorteil zur Teleskopleiter. Jeder der schon einmal versucht hat ein Sweatshirt an eine Wand zu lehnen und daran hochzuklettern wird dies bestätigen können.

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