Birkenstock

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Fachbegriff für die Hausschuhe deutscher Pauschalurlauber, welche meist auf Mallorca (Malle bzw. Malotze) anzutreffen sind und auch als "russische Tempelflitzer", "Herzegowina-Flüchtlingsschuhe" oder "Waldbrandaustreter" bekannt.

Funktionsweise

Diese laufrichtungsgebundenen High-Performance-Schuhe ermöglichen durch Kombination mit den obligatorischen 1,99€-Familienpack-Tennissocken in der Farbe Alpin-Weiß (Deutschlands meistgekaufte Innenfarbe) eine optimale Ausnutzung der von der Person entwickelten Beschleunigungskraft. Durch lasergeschnittene Laufsohlen sind selbst für ungeübte Läufer extrem hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich, wobei eventuell auftretende Querbeschleunigungskräfte optimal von der Sohle absorbiert werden.

Rahmenvertrag

Birkenstock ist Rahmenvertragspartner der deutschen Ärzteschaft und beliefert diese mit den weißen, unverkennbaren Birkenstocksandalen. Die Farbe wurde deshalb gewählt, weil Billighersteller minderwertige andersfarbige Sandalen zu Sonderkonditionen anboten, die Ärzte auf die attraktiven Farben blau, olivgrün und beige hereinfielen und sogar für den Heimgebrauch verwendeten. Da auch Ärzte Farben vor Formen erkennen, wurde mit der Farbgebung weiß eine Qualitätskennzeichnung installiert.

Sondermodelle

Für Gefahrenbereiche konzipierte Modelle erhalten eine Stahlkappe, trotzdessen gab es Beschwerden einiger Notärzte bei Birkenstock, weil diesen Modellen Stahlsohlen fehlten und sich so Spritzen, Kanülen und Reißzwecken von Besprechungsräumen durch die Sohle bohrten.

Des Weiteren erprobte der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) in Form eines Pilotprojekts ein Modell mit einer schwarzen, feuerwehrüblichen Farbe. Es stellte sich aber heraus, dass es aufgrund des verwendeten Ebenholzes nicht umweltfreundlich hergestellt werden konnte und leicht brennbar war.

Im Dezember 1994 hatte der Jägerverein Klein Offenseth-Sparrieshoop eine Bestellung über 100.000 olivgrüne Birkenstocksandalen des Modells "Arizona" getätigt. Obwohl dem Jägerverein nur fünf Mitglieder angehören, wurde diese Stückzahl bestellt, da es so 5% Großkundenrabatt gab. Da die Sandalen nach Auffassung des Vereins jedoch nicht olivgrün, sondern vielmehr beigegrün waren, kündigten sie den Vertrag. Durch diese Reklamation stand Birkenstock im Juli 1995 kurz vor der Insolvenz, konnte jedoch von Peter Zwegat gerettet werden, da er dem Unternehmen empfahl, die Schuhe an die Bundeswehr zu verkaufen. Schließlich benötigen Feldköche kein geschlossenes Schuhwerk und die Farbe sei ideal für diesen Verwendungszweck.

Die Feldköche der Bundeswehr stemmten sich gegen das Vorhaben der Obersten Heeresleitung, da sie die Birkenstocks nicht tragen wollten. So kam es schließlich zum Birkenstock-Putsch, einem bedeutenden Ereignis des Deutschen Frühlings neben dem Bofrost- und Rossmann-Attentat.

Kritik

Der Birkenstockkonzern wird beschuldigt, die deutschen Birkenwälder ausgerottet zu haben, um so durch "biologische" Qualität werben zu können. Mittlerweile hat sich die Firma Oettinger bereit erklärt, in Anlehnung an die Krombacher-Regenwaldaktion, pro verkauften Kasten je 1 cm² Birkenwald zu kaufen. So sind mittlerweile ca. 1 m² zusammengekommen. Da das Bild in der Werbung leider nicht ein ebenbürtiges mit dem eines Regenwaldes ergibt, wurde seit September 2010 auf Radiowerbung umgestellt.

Zudem gibt es seit April 2010 die Anschuldigungen gegen Birkenstock, ein Kartell mit dem Billigbiosandalenherstellers GoBio eingegangen zu sein, um so Preisabsprachen zu tätigen. Trotzdessen hat die Clinotrans trotz Warnungen des Bundeskartellamtes einen Rahmenvertrag mit GoBio geschlossen, da diese trotz Absprachen immer noch die günstigeren Modelle anbieten.

Siehe auch

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