Diverses:Der Hobbit — Eine unerwartete Party

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Bilbo Beutlin war ein Hobbit. Das erkannte man sofort, wenn man ihn sah: Krauses, ungekämmtes, fettiges Haar, altmodische löchrige Kleidung und Füße, die nach einer Quetschung, und anschließender Schwellung, zu einer solchen Größe herangewachsen waren, dass Bilbo keine Schuhe mehr brauchte und auch nicht mehr hineingepasst hätte.

Bilbo lebte friedlich. Um zufrieden zu sein, brauchte er ein sexy Weib im Bett und eine Flasche Wodka, mehr nicht. Eines Tages jedoch, klingelte es an seiner Haustür. Zuerst dachte der Hobbit, es wäre sein Gärtner Sam, um ihn Bericht zu erstatten, wie es mit der neuen Blumenerde klappte. Doch es waren, zu seiner Überraschung, dreizehn Zwerge, plus ein Elb und ein alter Mann, mit einem Bart, der so lang war, dass man damit den Boden wischen konnte. Vielleicht sollten sich alle einen so langen Bart wachsen lassen, dann müssten keine Wischmobs mehr hergestellt werden, dachte Bilbo, der ständig an Sparmaßnahmen dachte, da er stets knapp bei Kasse war.

Ich bin Legolas!“, stellte sich der Elb vor, der mit seinen langen blonden Haaren, eher wie eine Barbiepuppe aussah, nicht wie einer, der ständig mit Pfeil und Bogen herumrannte. „Und was habt ihr in meinem Haus zu suchen?“, fragte Bilbo, der viel lieber allein gewesen wäre, Besuch schätzte er nicht sehr, abgesehen von den Frauen, die ihn nachts besuchten. Legolas schüttelte traurig den Kopf. „Also ich hätte wesentlich mehr von Ihnen erwartet, Herr Beutlin. Heute ist Wintersonnenwende, ein ganz besonderer Tag, der gefeiert werden muss. Und weil Ihr Haus so groß ist, dachten wir, das wäre doch ein prima Platz zum Feiern. In der Kneipe, in der wir Stammgäste sind, sind wir, nach dem Erlebnis letzten Jahres, nicht mehr erwünscht.“

Ja und hier seid ihr genauso wenig erwünscht, wollte Bilbo schon knurrend erwiedern, als sich sein Engel meldete: Bilbo, du kannst doch nicht einen Haufen Zwerge, einen Elb und einen Zauberer wegschicken. Sie wissen nicht, won sie sonst feiern sollen und Zwerge sind für ihre geile Stimmung auf Partys bekannt. Außerdem könnte der Zauberer dir dein Mädel für heute Nacht besorgen! Also sagte Bilbo ja, was er jedoch später bitter bereuen sollte!

Eine turbulente Party

Das Unheil fing ganz harmlos an. Die Zwerge wuselten durchs Haus und schmückten alles. Gandalf (so hatte der Zauberer sich vorgestellt) zauberte hier und da noch ein paar Tische mit Prosecco und Schnittchen. Abends kamen dann die hübschen Tabledancerinnen, die Bilbo bei Gandalf bestellt hatte.
Hier einer der Tabledancerinnen, mit Telefon. Dem Gesichtsausdruck zu urteilen, sichtlich geschockt über Bilbos Anmache

Natürlich versuchte Bilbo sofort, sie zu einer Reise zum „Gipfel der Lust“ zu überreden, ein andere Bezeichnung für „mit einer hübschen Lady in der Kiste landen.“ Nachdem das nicht klappte, beschloss er mit einem Geschwisterpaar der Zwerge, namens Kíli und Fíli (Neffen von Thorin Eichenschild) ein paar Kekse zu verdrücken.

Bald schon war die Party in vollem Gange: Gandalf hing kopfüber von der Decke, und wusste nicht mehr, welchen Zauberspruch er verwenden musste, um wieder herunterzukommen, Dwalin war der Wein nicht bekommen und er blockierte nunmehr seit drei Stunden das Klo und irgendwer fragte, ob er das Grab seiner Mutter besuchen dürfe. Da wurde es Bilbo zu viel: Er stellte sich auf den Tisch und hielt eine Rede, die sich gewaschen hatte: „Liebe, Zwerge, lieber Legolas, lieber Gandalf, liebe Tabledancerinnen! Ich möchte euch mitteilen, dass ihr nicht eingeladen wurdet, um mein Haus auseinanderzunehmen, die Badezimmerfließen mit Erbrochenem zu verzieren und euch mit der Tapetenfarbe die Fußnägel zu lackieren! Also, benehmt euch, oder ich muss euch achtkantig rausschmeißen, wobei ihr mir vorher beim aufräumen helft. “

Diese Rede schien jedoch keine Wirkung zu zeigen und die Party wurde noch ausgelassener, als zuvor. Bilbo, der es nicht mehr aushielt, steckte sich Oropax in seine spitzen Hobbitohren, schlüpfte in seine Jacke und ging nach Draußen. Bei dem Stress konnte nur ein Spaziergang im Mondschein helfen, wie die Tradition seines Volkes es verlangte.

„Hallo Bilbo“, sagte plötzlich eine Stimme, „ich weiß genau, wie du dich fühlst. Dir ist schlecht, deine Ohren schmerzen und dein geliebter Wodkavorrat ist ausgetrunken. Die Tabledancerinnen sind auch nicht an dir interessiert. Wenn du mich darum bittest, kann ich dir helfen. “
Galadriel, die gute Fee aus dem Höllenfeuer stinknormale Elbin, deren Auftauchen völlig sinnlos ist
Bilbo runzelte die Stirn und entgegnete: „Bist du nicht Galadriel? Woher weißt du das alles und hat diese Geschichte irgendeinen Sinn?“ „Nein, diese Geschichte dient nur dazu, Muskelkater in den Wangen zu verursachen, weil die Leser zu viel lachen müssen. Ich weiß das alles, weil ich immer ein Auge auf dich habe, Bilbo. Ich bin deine Schutzbefohlene, oder verständlicher, eine Stalkerin. Und jetzt bitte mich, dir zu helfen, ich hab nicht viel Zeit“, meinte Galadriel.

„Okay, dann hilf mir, bitte.“, sprach Bilbo. Galadriel verschwand im Schatten der Tannen, die am Wegesrand wuchsen. Ihre Stimme war ein Flüstern, kaum hörbar, aber doch verständlich genug, um Bilbo einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen: „Gehe wieder zurück, kleiner Hobbit, siehe was geschehen ist! Du wirst müde werden und alles vergessen, doch es wird nicht dein Leben verändern.“

Ein nerviger Fund

Legolas. Völlig orientierungslos, vom ganzen Alkohol

Bilbo tat, wie ihm geheißen. Natürlich hatte er am nächsten Tag nichts von alledem vergessen, denn sein Verstand war gesund genug, um Galadriels Zauber standzuhalten. Und so verbrachte er den ganzen Morgen damit, das Haus zu putzen. Gespräche führte er kaum welche, außer mit Legolas, der so betrunken war, dass er nicht mehr wusste, wo er wohnte. Als es Mittag wurde, hörte Bilbo ein Husten von einer der Kisten, in denen die Flaschen lagen, die Legolas geleert hatte. Bilbo hatte zwar anderes zu tun, als in Kisten herumzuwühlen, doch Ablenkung konnte er jetzt gut gebrauchen. Er steckte die Hand in eine Kiste und schrie sekundenspäter gequält auf, kleine Zähnchen hatten sich in ihr vergraben. Es waren die Zähne eines Hobbitjungen.

„Wer bist du denn?“, fragte Bilbo und rieb sich die schmerzende Hand. Der Hobbit sah ihn aus großen blauen traurigen Augen an. „Ich bin Frodo. Meine Eltern Drogo Beutlin und Primula Brandybock sind bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen.“

Dass sein Vater den gleichen Nachnamen wie Bilbo hatte, war nicht weiter verwunderlich, denn fast alle Hobbits hießen Beutlin, was auch der Grund dafür war, dass es in Hobbingen so langweilig war. „Ich bin Bilbo. Als meine Eltern Bungo Beutlin und Belladonna Tuk gestorben sind, habe ich ich mich nicht bei anderen Leuten versteckt.“ Da überlegte Bilbo, dass es möglich wäre, das Gandalf ihm diese Nervensäge auf den Hals gehetzt hatte, da es bei Zauberern vielleicht ein Brauch war, kleine Kinder bei ihren Gastgebern als Dank zu verstecken.

„Ich habe Hunger“, sagte Frodo. „Hätte ich mir gleich denken können, als du versucht hast, meine Hand zu verspeisen!“, entgegnete Bilbo grimmig und holte aus der Küche ein Tablett, mit den besten Hobbitköstlichkeiten, die er in seiner Speisekammer fand.

Frodo schien seit Tagen nichts mehr gegessen zu haben, denn in null Komma nichts waren nur noch Krümel übrig, die bei Bilbo lautes Magenknurren hervorrufen, da er vor lauter Putzerei sein Frühstück gar nicht hatte essen können. „Gut, dass du fertig bist. Dann kannst du ja endlich gehen und meine Nachbarn in den Wahnsinn treiben“, meinte Bilbo. Frodo blickte ihn schockiert an. „Sie wollen mich also nicht bei sich aufnehmen? Aber Sie müssen doch wissen, dass man Kinder nicht einfach so wegschicken darf, schon gar nicht, wenn sie so eine traumatische Gewissheit wie den Tod ihrer Eltern mit sich herumtragen müssen. Bitte, nehmen Sie mich bei sich auf, Sie sind doch kein herzloser Ork!“

Die Folgen der Party

Bilbo hatte Frodo aufgenommen, da der Kleine ihm angedroht hatte, er könne noch in ganz andere Körperteile außer der Hand beißen. Von nun an hieß es also: Frodo wecken, sein Frühstück machen, ihn zur Schule schicken (dies allerdings mit einem Arschtritt, der Frodo von der Haustür bis zur Schule katapultierte, was einerseits erfreulich war, denn so musste er nicht laufen) und ihm abends Geschichten zum Einschlafen erzählen. Irgendwann, an einem sonnigen Maimorgen, steckte Bilbo sich einen Joint an. Plötzlich legte sich ein Schatten sich über ihn. Es war Gandalf und neben ihm war ein Mann, was nichts gutes heißen konnte. Und wenn ein sonniger Maimorgen schon so anfing, würde der gesamte Tag genauso schlecht werden, wie er angefangen hatte. Also stand Bilbo auf und meinte drohend: „Besucher sind heute unerwünscht, ich bestehe darauf, das dieser Hinweis beachtet wird!“

Gandalf lachte. „Auch kein alter Freund?“ „Die sind besonders unerwünscht, es sei denn du hast mir ein Model von der Dessou-Kollektion von Victoria's Secret mitgebracht! “, entgegnete Bilbo. „Da muss ich dich leider enttäuschen“, sagte Gandalf, „aber darf ich reinkommen? Ich hab verdammt großen Hunger. Wegen disem Mann brauchst du dir keine Sorgen zu machen, er ist nur der Kameramann ohne Kamera. Du weißt ja, das diese Geschichte hier als "Der Hobbit eine Unerwartete Party" verfilmt wird, weil Peter Jackson zur Zeit pleite ist, und denkt, die Oscars würden ihm eine Menge Geld einbringen. Ich sollte wohl besser aufhören darüber zu reden, weil die Kinozuschauer sich sonst noch wundern werden, warum du und ich wissen, dass wir nur Schauspieler sind und es Bilbo Beutlin und Gandalf den Grauen gar nicht gibt..,“.

Mittelerde wird von vielerlei bezaubernden und zuweilen verstörenden Gestalten bevölkert. Übertroffen wird dieser malerische Landstrich allerhöchstens noch von der Stupidedia!
Falls du dort noch nicht genug verzaubert oder verstört worden bist, kannst du es ja mal mit diesen Wesen versuchen.

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