Zergling

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Lieb, süß, zutraulich!

Zerglinge (lat. Zergium canis extraterrestris) sind zwar erdfremden Ursprungs, heutzutage jedoch als domestizierte Haustiere nicht mehr wegzudenken.

Herkunft und Einfuhr[Bearbeiten]

Zollanmeld.jpg

Zerglinge sind eine intelligente und ursprünglich extraterrestrische Lebensform vom Planet Char. So ist die Einfuhr ins Zollgebiet der terranischen Gemeinschaft und die Überführung als Gemeinschaftsware nach den Richtlinien des § 12 TierSchG zur Einfuhr bestimmter Tiere von einer Genehmigung abhängig zu machen.

Seitdem das Zollwesen auf dem Planet Char nun voll elektronisch ist, können Onlineformulare wie das Carnetier, Form A für Zollfreiheit oder Pan-Terra-Med (Israel) ausgefüllt werden. Zerglinge sind nach dem terranischen Zolltarif unter dem Taric 01069000 "Tiere, lebend (ausg. Säugetiere, Reptilien, Vögel, Fische, Krebstiere, Weichtiere und andere wirbellose Wassertiere sowie Kulturen von Mikroorganismen und dergl.)extraterrestrischen Ursprungs, sonstige" einzureihen. Schutzimpfungen wie Tollwut etc. sind Voraussetzung und anzugeben.

Links eine alte handschriftliche Zollanmeldung. Diese herkömmliche Art der zolltechnischen Dokumentation verursachte Papierverschwendung und unnötigen Bürokratieaufwand.

Aufzucht[Bearbeiten]

v.l.n.r. Messie-Wohnung, Messie (grün markiert), geschlüpfte Zerglinge, Brutschleimpool.

Die Aufzucht ist eine hoch komplexe Angelegenheit. Ihr artspezifischer Entstehungsprozess erinnert an den von Insekten, die als Brutstätte einen Brutschleimpool benötigen. Darum dürfen nach dem § 11 Abs 3 TierSchG nur autorisierte Messies solche Aufzuchten durchführen, da nur deren Wohnstätten die artspezifischen Aufzuchtsbedingungen gewährleisten.

Die Substitution der ursprünglich benötigten Ressourcen - 25 Mineralien und 1m³ Vespingas- werden in den Messiewohnungen durch Salpeterausblühungen feuchter Wände und durch ausdünstende Reaktionsgase des deponierten Müll gewährleistet. Der Messie, auch Overlord genannt, führt die ordnungsgemäße Brutpflege durch regelmäßige behutsame Umschichtung der Deponie sowie der Zuführung von Salpetermineralien unter Gewährleitung des leicht sauren Milieus im Brutschleimpool durch. Einfach und effektiv regelt er die Temperatur zusätzlich durch bloses daraufsetzten wie ein Huhn.

Haltung[Bearbeiten]

Die Haltung regelt das TierSchG in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006, um das Wohlbefinden des Mitgeschöpfes "Zergling" zu schützen. In Deutschland ist es Haustierbesitzern nach § 2 TierSchG erlaubt, einen oder mehrere Zerglinge nach artspezifischen Bedürfnissen zu halten. In der Öffentlichkeit muss der beste Freund des Menschen jedoch an der Leine geführt und ein Maulkorb zur Sicherung der öffentlichen Ordnung verwendet werden.

In Österreich ist es durch das progressive TSchG bei Strafe untersagt, Zerglinge isoliert zu halten. Der Gesetzgeber betrachtet die Einzelhaltung als nicht artgerecht, da Zerglinge Schwarmintelligenz besitzen und mit dem Overmind in telepathischer Wechselwirkung stehen.

Zerglinge gehören nicht an den Esstisch!

Wesenszüge[Bearbeiten]

Im Filialstadium bereiten sich die kleinen Racker durch Rangeleien und kleine Kämpfe auf das Leben vor. Es ist eine wahre Augenweide, den possierlichen Tieren beim quirligen Spiel zuzusehen. Durch ihre Panzerung führt artgemäßer Kontakt mit Artgenossen bei ihnen selbst oder einem Artgenossen nur selten zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden im Sinne von § 11 Abs. 1 b TierSchG.

Zerglinge sind die Waldorfschüler unter den Haustieren. Als Raubtiere sind sie nicht nur als Einzelkämpfer mit überdurchschnittlicher Intelligenz gesegnet, nein, dazu kommt noch die Schwarmintelligenz, die den Zergling beim Auftreten im Rudel unschlagbar erscheinen lässt. Wie alle intelligenten Lebensformen haben auch sie die Fähigkeit, Risiken einzuschätzen und kennen das Gefühl von Furcht und Angst. Bei Gefahr vergraben sich Zerglinge in der Erde und können nur durch Detektoren (Ganzkörperscanner) aufgespürt werden.

Husch, Husch, ab ins Körbchen!

Kreuzungen[Bearbeiten]

Polulär: Kreuzung Zerg/Zwergpincher.

Kreuzungen mit anderen Tieren, vorzugsweise Hunden, gewinnen unter Zergling-Liebhabern in zunehmendem Maße an Popularität. Das Genom des Zerglings ist in der Lage, fremde DNA in den eigenen Genecode zu assimilieren. Darum findet § 11b TierschG, wonach es verboten ist, Wirbeltiere durch gentechnische Maßnahmen zu verändern, keine Beachtung. Kreuzungen zwischen Hunden und Zerglingen bieten viele Vorteile gegenüber Rassehunden.

Ein Zergling hat keine Haare und stinkt nicht aus dem Maul wie Friedhof. Er bellt nicht und ist nicht durch latenten Futterneid mental behindert wie ein Hund. Weiter kommt es im Gegensatz zu reinen Hundekreuzungen seltener zu Inzucht und kausalen Gendefekten, die offene Gelenkpfannen, deformierte Knorpel, Krebs, Gaumenspalten, Hüftschäden, schwaches Immunsystem und Sterilität zur Folge haben.

Da fragt man sich eigendlich, ob diese Kreuzungen tatsächlich Sinn machen. Die Kreuzung Zergling/Hund wirkt jedoch pussierlicher und macht sich besser als Bettwärmer. Das außergewöhnlich habtische Streichelerlebnis und die wonnige Silhouette lassen sie handzahmer wirken.

Zerglinge sind kein adressierter Flohzirkus!

Abrichten[Bearbeiten]

Scharfe Kampfzerglinge attackieren Nachbarn.
Der Klügere gibt nach! (siehe Pfeil)

Zerglinge lassen sich wie andere höhere Säugetiere abrichten. Da Fähigkeiten wie Stöckchen holen, Sitz und gib Kralle bereits durch die Genassimilation mit Hunde-DNA zum Standardrepertoirre gehören, kann man sie gleich mit komplexeren Herausforderungen wie dem erstellen der Steuererklärung oder Daytrading/Scalping vertraut machen. Durch die Schwarmintelligenz weisen sie ein außergewöhnliches Gespür für die Summe der Marktteilnehmer auf.

Besonders in Polen und Rumänien, wo dem Tierschutz weniger Bedeutung beigemessen wird, werden den Zerglingen die herzensguten Wesenszüge systematisch aberzogen und ferner zu Kampfmaschinen ausgebildet. Diese aggressiven Monster finden dann - getarnt als Wolf im Schafspelz - viele Abnehmer. Darunter fallen oft Grundstücksbesitzer, die als Hauptbeteiligte in unerbittliche Nachbarschaftsstreitigkeiten verwickelt sind.

Der Knochen muss dem Zergling schmecken, nicht umgekehrt!

Upgrades[Bearbeiten]

In letzter Zeit avanciert der Zergling zum Nutztier des Menschen.

Metabolischer Boost[Bearbeiten]

So veranstaltet Blissad Entertrailment nun erste Zerglingsrennen. Einen metabolischen Boost, welcher den Zergling um 20% schneller sprinten lässt, erhält man für wenig Geld auf dem Schwarzmarkt. Das Gendoping muss im Sinne der Gen-Assimilation nur ein einziges Mal verabreicht werden, da Nachzuchten dann automatisch mit den Vorteilen des Dopings ausgestattet sind. Dies gilt auch für alle weiter aufgeführten Upgrades.

Panzerung[Bearbeiten]

Jäger benötigen als abgerichtete Jagd-Zerglinge solche Subjekte, welche den gehobenen Anforderungen des Jagdsports entsprechen. Der Zerglingspanzer lässt sich nun auch verbessern und verleiht besten Schutz gegen Verletzungen.

Adrenalindrüsen[Bearbeiten]

Das Adrenalindoping ist das Pedigree unter den Dopings. Die Drüsen lassen sich dahingehend manipulieren, dass der Zergling seine Fähikgeiten im Nahkampf am besten einsetzen kann. Er kann seine Gegner effektiver mit seinen Krallen attackieren und mit Säure bespucken. Diese Form des Dopings steigert das Wohlbefinden des Zerglings in höchstem Maße.

Fazit: Ein Leben ohne Zergling ist zwar auch ein Leben, aber ein Hundeleben!