Gespräch

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Ein Modell der überlieferten und vermuteten Unterhaltungsanatomie

Ein Gespräch ist (lt. römischer Überlieferungen aus dem Lat. von delectatio = Unterhaltung → Delikatesse) die Konversation mithilfe des vom medialen Teil des Gesichtes aus gesehen caudal liegenden beweglichen Spalts zwischen Nasus und Mentum. Aus diesem Spalt dringen Audiowellen, die vom N. vestibulocochlearis eines anderen organischen Wesens empfangen und verarbeitet werden. Über den bspw. N. hypoglossus wird der oben beschriebenen Zirkel erneut begonnen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass diese überlieferte Form der Unterhaltung nach Aufkommen des Internets restlos ausgestorben ist.

Die Geschichte des Gespräches[Bearbeiten]

Die Anfänge[Bearbeiten]

Ein frühes Gespräch (Dramatisation)

Schon in der Steinzeit haben die Menschen miteinander gesprochen. Damals waren die Themen noch sehr knapp, es gab lediglich

  • Was gefangen wurde
  • Wer bei der Jagd starb
  • Wann endlich das Feuer erfunden wird

Noch heute werden die damals geläufigsten Ausdrücke von vielen Menschen genutzt, insbesondere Jugendliche und Rentner verständigen sich häufig mit Stöhnlauten und Ausrufen wie "Ey!" oder "Ugh!".

Frühe Entwicklungen[Bearbeiten]

Mit der Zeit hatte sich das Gespräch deutlich weiter entwickelt. Der Wortschatz hatte sich fast verdreifacht und man konnte längere Konversationen führen. Es entwickelten sich die ersten Annäherungsversuche von Gesprächen zwischen Männern und Frauen. Doch dazu später mehr. Zu dieser Zeit beinhalteten die meisten Gespräche nur einen knappen Informationsaustausch, wie etwa

  • Wann gibt es Essen
  • Wo ist der Deinhard
  • Haben Sie meinen Hund gesehen
  • Aha, soso, jaja.

Doch die Menschen beginnen allmählich, das Gespräch im Alltag zu benutzen und als Mittel zur sozialen Entwicklung einzusetzen. Wissenschaftler vermuten, dass zu dieser Zeit die ersten Blondinenwitze entstanden sind.

Das Gespräch heute[Bearbeiten]

Jo, Brotherhood.

Heute ist das Gespräch zwar weitestgehend von der SMS und dem Chat im MMORPG abgelöst, dennoch ist es ein fester Bestandteil unserer Kommunikationsform. Ob persönlich oder per Telefon, das Gespräch ist nirgendwo mehr wegzudenken. Gerade im Schulunterricht oder im Büro wird es eifrig betrieben und am Leben gehalten. Der Mensch von heute hat immer mehr Gesprächspartner, fast so viele wie Geschlechtspartner, und ist somit auf dem Zenit der möglichen Gesprächskompetenz angekommen. Gesprochen wird in jedem Alter und bei jeder Gelegenheit, kein Detail wird ausgelassen und keine Chance zu Lästern verpasst. Das Gespräch wird auch weiterhin ein fester Bestandteil unseres Lebens sein.

Geschlechtsunterschiede[Bearbeiten]

Nicht jedes Gespräch ist gleich. Männer führen völlig anders Gespräche als Frauen. Dieses Phänomen wird hier geschildert.

Das Gespräch bei Männern[Bearbeiten]

"Und?" -"Jo, geht."

Männer benutzen Gespräche für einen bestimmten Zweck, zum Beispiel um einen Grund zu haben, jemandem die Fresse zu polieren oder ihrem Lieblingsverein ihre Zuneigung zuzugröhlen. Solche Gefühlsausbrüche sind aber in der Regel sehr selten, in den meisten Fällen bestehen Gespräche zwischen Männern aus wenigen, klar verständlichen Silben. Einerseits um wertvollen Sauerstoff zu sparen, andererseits um die Stimme zu schonen- die man ja für das Gegröhle braucht. Ein typisches Männergespräch sieht etwa so aus:

  • "Tach."
  • "Tach."
künstlerische Pause, etwa 2 Minuten
  • "Und?"
  • "Jo. Muss."
  • Beidseitiges Seufzen und Murmeln als Zeichen des Verständnisses

Das Gespräch bei Frauen[Bearbeiten]

Eine typische Frauenzunge

Frauen haben über die Jahre eine spezielle Fähigkeit entwickelt, mit der sie bis zu 16 Stunden ohne Luft zu holen ein Gespräch führen können. Dabei erreichen sie, je nach Schnattergrad Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200.000 Wörtern pro Sekunde. Die empfindlichen Gehörgänge eines Mannes sind diesem Geschwätz nicht gewachsen- er setzt eine Taktik ein, die er sich inzwischen in Perfektion angeeignet hat: Er schaltet auf Durchzug.

Trotz dieser Überlebensmaßnahme fallen täglich mehrere Männer irgendwelchen Klatschtanten zum Opfer. Das Militär hat sich schon überlegt, die Feuerkraft der Frauen im Kampf einzusetzen, bis heute hat sich aber niemand getraut, eine Frau zu fragen, ob sie Interesse daran hätte. Außerdem birgt ein Einsatz von Frauen im Kampf Risiken: Frauen babbeln instinktiv, d.h. sie können es nicht steuern oder unter Kontrolle halten. Sobald eine Frau ein potentielles Opfer gesichtet hat, wird sie beginnen, ihm ihren kompletten Tag herunterzuquasseln, ohne Rücksicht auf Verluste.

Dieser Nachteil könnte in entscheidenden Szenen den Feind aufmerksam machen - was entweder verheerend wäre, wenn der Feind ebenfalls eine Frau wäre, oder aber es wäre von großem Vorteil - denn jeder gesunde Mann würde das Weite suchen. Dieses heikle Thema ist noch heute beim Bund im....Gespräch.

Gespräche zwischen Nicht-Menschen[Bearbeiten]

Auch Pflanzen sprechen! Hier ein munterer Schwatz unter Grashalmen

Auch Pflanzen sprechen. Vermutet wurde dies bereits seit langem, jedoch wurden Menschen, die sich mit ihren grünen Wohnungsgenossen unterhielten, bislang eher belächelt, wenn nicht sogar mit äußerstem Argwohn bedacht. Nebenstehender Bildbeweis rehabilitiert jedoch alle, deren Motto schon immer hieß "Lasst Blumen sprechen". Auffallend hier: Fast ausschließlich Frauen sprechen mit ihren Pflanzen oder glauben, diese täten es untereinander.

Sie sind es auch, die mit Kühlschränken reden, ihren Schuhen Namen geben oder sogar meinen, es ließe sich mit Kindern sprechen, ohne sie vorher heftig zu verprügeln. Natürlich sind das alles nur wilde Theorien, über die die Frauenwelt ewiglich schwätzen kann. Bis dato ist es keinem gelungen, aus einer Pflanze ein deutlich ausgesprochenes Wort herauszubekommen, geschweige denn überhaupt irgendeine Reaktion auf Ansprache zu erkennen.

Beispiele menschlicher Konversation[Bearbeiten]

Monotone Konversation ist keine Befriedigung

Beispiel 1 (Gespräche unter Kiffer)[Bearbeiten]

Sam und Keule sind zwei Kiffer aus Leidenschaft die heiße Debatten über sinnlose Themen geradezu verehren. Natürlich beruht der Schlagabtausch auf der Tatsache, das beide unter dem Einfluss von Drogen stehen.

  • Sam: "Hey..."
  • Keule: "hmm...?"
  • Sam: "Ich hab Hunger.."
  • Keule: "hmmm !!"
  • Sam: "Pizza?"
  • Keule: "Warum bleiben Tomaten eigentlich nicht Grün, sondern stehen in Diskrepanz mit dem späteren Rot?"
  • Sam: "Was?"
  • Keule: "hmm..?"
  • Sam: "Tomaten?"
  • Keule: "Nein, lass uns ne Pizza bestellen."
  • Sam: "Ok..wo?"
  • Keule: "Was?"
  • Sam: "Na Pizza?"
  • Keule: "Ja gerne"
  • Sam: "Ok.."

Solche Unterhaltungen stellen ein bizarres Beispiel von Rede und Gegenrede dar, bieten aber ein hohes humoristisches Niveau.

Beispiel 2: (Ehegespräche)[Bearbeiten]

Frank Meier ist bereits seit 14 Jahren mit seiner Frau Gisela verheiratet. Augenscheinlich haben sich die beiden nicht mir wirklich viel zu erzählen, was folgendes Beispiel verdeutlichen soll.

  • Frank: "Hallo Schatz, ich bin wieder da."
  • Gisela: Ja, kannst du bitte Florian von Frau Nudelschmidt abholen ?"
  • Frank: "Darf ich vielleicht noch meine Sachen ablegen?"
  • Gisela: "Natürlich, holst du dann Florian?"
  • Frank: " Ja.."
  • Gisela: "Wie war dein Tag?"
  • Frank: "Ach..heute war es besonders schlimm, ich hab dir doch von Werner erzählt, der.."
  • Gisela: "Achja, wir haben Post bekommen?"
  • Frank: "Hörst du mir überhaupt zu?"
  • Gisela: "Natürlich Schatz, was hast du gesagt?"
  • Frank: "Nun, ich wollte dir gerade erzählen das Werner."
  • Gisela: "Ich hab den Brief bereits geöffnet."
  • Frank: "Gisela, es kann so nicht weitergehen."
  • Gisela: "Ich liebe dich auch Schatz."

Oft zeigt sich das Phänomen das Eheleute nach langer Zeit sich nicht mehr viel zu sagen haben, das aber gekonnt überspielen.

Beispiel 3: (Gespräche unter Jugendlichen)[Bearbeiten]

DJ und Fred sind Gangsta aus voller Überzeugung. Erwähnenswert ist die Tatsache, das Jugendliche - gerade im Genre "Hip Hop" - ein eigene Linguistik entwickelt haben die für Außenstehende nur schwer zu verstehen ist.

  • DJ: "Was geht?"
  • Fred: "Yo Alda"
  • DJ: "Krass"
  • Fred: "Was massu?"
  • DJ: "Chillen"
  • Fred: "Yo Alda"
  • DJ: "Krass"
  • Fred: "Was geht?"
  • DJ: "Alda..Yo"
  • Fred: "Krass"
  • DJ: "Wolln wa paar Homies suchen?"
  • Fred: "Yo Alda...Krass"
  • DJ: "Voll chillig"
  • Fred: "Yo"

Das Kuriose an solchen Gesprächen ist der geringe Inhalt, der überschwänglich verpackt wird.

Beispiel 4: (Wiedersehen macht Freude)[Bearbeiten]

Oft kommt es vor, das man Personen aus der Schulzeit durch Zufall bei Aldi an der Kasse trifft. Meistens hat einer der beiden aber keine Ahnung wer der andere ist.

  • Werner: "Frank?"
  • Frank: "Ja?"
  • Werner: "Ich bin's...Werner.."
  • Frank: "Ja?"
  • Werner: "Ach..weißt doch..Werner - Werner Meier aus deiner alten Klasse"
  • Frank: "Achso..Mensch..Werner...Super..öh..und was machste so?"
  • Werner: "Ja, ich bin jetzt als Gebäudereiniger tätig..und du?"
  • Frank: "Ich bin Chef einer Marketingfirma"
  • Werner: "So..So.."
  • Frank: "Ja.."
  • Werner: "Und sonst?"
  • Frank: "Ja..muss"
  • Werner: "Ok, dann machs mal gut.."
  • Frank: "Ja..Tschüß"

Der offene Neid von Werner ist sehr deutlich zu erkennen.

Trivia[Bearbeiten]

  • Frauen sind in der Lage, ein Divertimento mit den Worten "Ja" und "Ach" zu führen.
  • Männer sprechen manchmal gar nicht.

Siehe auch[Bearbeiten]