Zwillis

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Als Zwillis bezeichnet man menschliche Zwillingskinder, die aufgrund einer unbemerkten und unerkannten Schwangerschaft geboren wurden. Weder Vater noch Mutter können sich an den Zeugungsvorgang erinnern und beiden ist anzumerken, dass sie mit der neuen Situation vollkommen überfordert sind.
Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Zwillis selbstverständlich keine Namen haben, sondern nur als „Zwilli“ angesprochen werden, wenn sie denn dann überhaupt mal angesprochen werden.
Allerdings gestehen sich beide Eltern natürlich nicht ein, vollkommen ungeeignet für die Zwilliaufzucht zu sein und so kümmern sich beide genervt und lieblos um die Zwillis, sind aber selbst vollkommen davon überzeugt, dass das Umfeld der Eltern sie als fürsorglich wahrnimmt. Viele Dinge die diese Eltern bei der Aufzucht der Zwillis tun, sind durch die absolute Naivität verursacht und führen daher bei Außenstehenden zu absolutem Kopfschütteln, Unverständnis und Entsetzen, was wiederum bei den Eltern der Zwillis zu Unverständnis und Abneigung gegen das Umfeld führt, da man ja in dem festen Glauben ist, im Recht zu sein.

Beispiele[Bearbeiten]

Es finden sich im Leben der Eltern und der Zwillis jede Menge Ereignisse, die als nicht alltäglich und abnormal bezeichnet werden können. Einige davon werden im Folgenden exemplarisch dargestellt:

Ist einer von beiden Eltern bei jemandem zu Besuch, werden die Zwillis selbstverständlich mitgenommen. Man kann die beiden ja auch mal rumzeigen, wenn man sie schon am Bein hat. Außerdem besteht in diesem Fall immer die Chance, dass man ein paar Euro für, die Spardose der Zwillis zugesteckt bekommt. Die Euros werden dann von den Eltern natürlich schnellstmöglich an der nächsten Tankstelle in Produkte deutscher Braukunst umgesetzt. Beim Besuch angekommen wird dann aber nicht mehr darauf geachtet, was die Zwillis dort so treiben, wenn sie in der Wohnung des Besuchten umherkrabbeln. So kann es dazu kommen, dass die Zwillis dem Hund des Besuchten das Frolic in dessen Napf streitig machen. Zu viel Hundefutter sorgt jedoch im Verdauungstrakt der Zwillis zu ständigem Durst, welcher nächtliche Schreiattacken bei den Zwillis hervorruft. Diese wiederum bewegen die Eltern des Nachts dazu, den Zwillis doch etwas von den Produkten deutscher Brau- und Brennkunst abzugeben, denn mit dem nötigen Alkoholpegel schläft auch ein durstiges Kind trotz Bauchschmerzen ein. Sollte auch das nicht dazu führen, dass die Zwillis des Nachts Ruhe geben, kann es beim Vater recht schnell zu Wutgefühlen kommen. Nicht selten hört man dann von Ihm in einem aggressiven Tonfall Aussagen wie: "Nun hört endlich auf zu schreien! Oder wollt Ihr Schuld daran haben, dass der Papa die Mama wieder verprügelt?"

Aber auch im Berufsleben stecken die Eltern, nur weil sie nun Zwillis haben, nicht zurück. Arbeitet der Vater beispielsweise als Bauarbeiter, nimmt er die Zwillis selbstverständlich mit auf die Baustelle, wenn die Mutter beispielsweise gerade auf einer Kreuzfahrt weilt. Auf der Baustelle werden die Zwillis dann schon mal in Ihren Maxikosis sitzend für Stunden im Dixiklo abgestellt, damit sie nicht versehentlich unter den Radlader geraten. Beim Vater macht sich dann das Gefühl breit, fürsorglich zu sein, weil er die beiden ja vorm sicheren Tod durch die Baggerräder verschont hat. Es kann aber auch durchaus vorkommen, dass die Zwillis in ihren Sitzen im Winter bei Minustemperaturen oft stundenlang in schwindelnder Höhe am Baukran hängen, während der Vater aufgrund des frostigen Wetters mit den anderen Jungs vom Bau in der Baubude den KöPi Rahmen leert. Dies tut der Vater jedoch ohne schlechtes Gewissen, denn frische Luft soll ja bekanntlich gerade für Heranwachsende gesund sein.

Hat der Vater hingegen keine Möglichkeiten die Zwillis zu betreuen, ist Mutter gezwungen die Zwillis mit auf die Kreuzfahrt zu nehmen. Die mütterliche Fürsorge macht sich dann darin bemerkbar, dass sie die beiden zunächst versucht, für die Dauer der Reise unter der Plane eines Rettungsbootes unterzubringen und ab und zu mal Hähnchenschenkel oder Kuchenreste unter die Plane zu werfen. Gelingt die Unterbringung in einem der Rettungsboote nicht, ist die Mutter gezwungen die Zwillis entweder für die Dauer der Reise im Schrank der Kabine zu verstauen oder eben überall mit hinzunehmen. Es lässt sich dann jedoch schnell beobachten, dass der Mutterinstinkt schnell nachlässt und die Zwillis ständig in ihren Sitzschalen verharrend und völlig alleine vom Bordpersonal oder den übrigen Gästen irgendwo auf dem Schiff aufgefunden werden, weil Mutter die beiden wieder irgendwo hat stehen lassen. Ob gewollt oder ungewollt kommt dabei nicht ganz zum Vorschein. Dies führt für gewöhnlich zu Beginn der Kreuzfahrt zu starken Irritation, Aufregung und starken Mutterinstinkten der übrigen Mitreisenden, schwenkt aber schnell in Routine um, sodass die Zwillis in Ihren Sitzschalen dann einfach kommentarlos und wie selbstverständlich der Mutter vor die Kabine gestellt werden, wenn sie wieder mal irgendwo auf dem Schiff, beispielsweise nachts am Pool oder im Maschinenraum aufgefunden werden.

Ist einer der Elternteile gezwungen, die Zwillis mit in den Skiurlaub zu nehmen, stören diese nicht nur beim Apresski, sondern auch schon tagsüber bei der Abfahrt. Aber auch dafür haben Zwillieltern eine passende Lösung gefunden. Die Zwillis werden einfach kurzum in die offene Gondel eines beliebigen Sesselliftes gesetzt und drehen dann von morgens früh bis tief in die Nacht hinein Ihre Runden. Sie bedürfen dann keiner weiteren Betreuung. Nur ist es ratsam zwischendurch die Sitzpositionen der Zwillis zu tauschen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Zwillis an den Schultern aneinander wachsen. Dies kann dann zu erhöhtem Erklärungsbedarf beim Jugendamt führen und die Jose-Carreras-Stiftung übernimmt nicht die Kosten für unzählig viele Zwilli-Trennungs-Operationen.

Nutzen[Bearbeiten]

Ein richtiges Interesse der Eltern an den Zwillis entsteht erst, wenn Vater oder Mutter bemerken, dass es auch nützlich sein kann, Zwillis zu haben. Wenn z.B. die Zwillis einen mit Essigreiniger getränkten Wischmopp um den Bauch gebunden bekommen, damit sie der Mutter beim Putzen helfen können, wenn sie umherkrabbeln. Dies kommt allerdings nicht oft vor, da sich die Zwillis eigentlich tagsüber ausschließlich im Maxikosi aufhalten. Der Vater hingegen macht sich die Zwillis oft bei Elektroinstallationen zu Nutze. Stark sabbernde Zwillis ersparen den Stromprüfer und wenn die Lüsterklemmen ausgegangen sind, dann man die zu verbindenden Kabel auch schön und um einen Schneidezahl eines Zwillis tüddeln. Das für Kleinkinder typische Sabbern unterstützt dabei die Leitfähigkeit.

Die Eltern sind in dem Glauben, als Eltern modern und fortschrittlich zu sein, sodass die Zwillis möglichst schnell selbständig und auf eigenen Beinen stehen sollen. Dies zeigt sich beispielsweise daran, dass die Zwillis auch mal einen Augenblick allein und unbeaufsichtigt zurecht kommen sollen. Unglücklich nur, wenn dies im Jahresurlaub am Nordseestrand geschieht. Bei Ebbe werden die Zwillis dann am Strand abgestellt und sodann einen Moment aus den Augen gelassen. Da es an den meisten Stränden Strandbars mit verlockenden Kaltgetränken gibt, geraten die Zwillis daraufhin schnell in Vergessenheit. Es ist dann nur aufmerksamen Mitmenschen zu verdanken, dass die Zwillis vorm Ertrinken durch die ansteigende Flut gerettet werden. Schon so manches Mal kam die Hilfe für die Zwillis erst, als nur noch ihre senkrecht in die Luft gestreckten Gesichter aus dem Wasser ragten.

Da die Eltern in getrennten Haushalten leben, besteht ihre Hauptaufgabe darin, die Treffpunkte zur Übergabe der Zwillis zu vereinbaren. Hier kann es schon mal zu terminlichen Engpässen kommen, sodass die Zwillis an einer hiesigen Autobahnraststätte abgesetzt und sich selbst überlassen werden. Unter Umständen müssen die Zwillis auch schon mal nachts zwischen LKWs und Sprintern von Sperrmülldieben logieren. Glücklicherweise ist dabei nie etwas Ernsthaftes passiert. Die frühzeitige Abhärtung der Zwillis gegen Minustemperaturen, Abgasen und Auffahrunfällen ist ein schöner Nebeneffekt dieser Übernachtungsmethode. Auch wenn das Umfeld nicht davon überzeugt ist, sollte man die Fürsorge der Eltern jedoch nicht unterschätzen. So sind diese beispielsweise auf die Idee gekommen, die Zwillis während der dunklen Wintermonate mit Phosphorfarbe einzureiben. Falls man also mal selbstleuchtende Sitzschalen auf einer Autobahnraststätte findet, sollte man nicht gleich in Panik geraten, sondern erst einmal abwarten und Fencheltee trinken.

Ausweg[Bearbeiten]

Es kann jedoch auch vorkommen, dass weder Vater noch Mutter Zeit und/oder Lust haben, sich um die Zwillis zu kümmern. Man hat aber auch für diese Situationen Wege gefunden, um alle Beteiligten, insbesondere die Zwillis, zufrieden zu stellen. Die Zwillis werden dann kurzerhand in einer Babyklappe abgegeben. Dabei haben die Zwillis ein ganz feines Gespür dafür, wenn es wieder mal zur Klappe geht. Schon weit vorher fangen sie fröhlich und fidel in Ihren Sitzschalen voller Vorfreude zu wippen und lachen und quietschen vor Freude.

Doch sollen es die Zwillis im Sommer ja nicht schlechter haben als andere Kinder auch. Soll heissen: die Zwillis fahren in den Urlaub! Allerdings ist es für Vater und Mutter undenkbar, die Zwillis mit in Ihre (selbstverständlich getrennte) Urlaube zu nehmen. Also halten beide Eltern zu Beginn der Urlaubszeit angestrengt nach Drückerkolonnen oder Zeugen Jehovas Ausschau, um diesen dann die Zwillis mitzugeben, oder unbemerkt in den runtergekommenen Bulli der Drückerkolonne abzustellen.