1 x 1 Silberauszeichnung von Klugscheißer

Grundausbildung

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Aber ab zur Rasur! Und so etwas nennt sich Soldat!?

Die Grundausbildung, ist, wie der Name schon sagt, eine Ausbildung, für die noch ein Grund gesucht wird. Häufig findet man sie bei verschiedenen Militärs oder militanten Vereinigungen, wie dem Musikantenstadl oder Schulweghelfern. Nach Abschluss der Grundausbildung soll, im Prinzip, aus einem arbeits- und perspektivlosen Jugendlichen, zwar kein wertvolles Mitglied der Gesellschaft, aber wenigstens ein Soldat werden.

Vor der Grundausbildung

Musterung

Während der Musterung wird ermittelt, wie verwahrlost der zukünftige Soldat ist. Dabei wird mit einem EKG, dem Eier-Kontroll-Griff, die Anwesenheit beider festgestellt, da das Kreiswehrersatzamt der Meinung ist, dass diese für soldatische Tätigkeiten unerlässlich sind. Unbekannten, aber vertrauenswürdigen Quellen zufolge, wurde allerdings noch nie ein Soldat bei der Benutzung dieser während kriegerischen Handlungen beobachtet. Des weiteren wird der zu Musternde auf psychische Probleme untersucht. Hier gilt der Grundsatz: Je mehr, desto besser!

Einberufung

Ist der Gemusterte tauglich eine arme Sau, muss er ab sofort mit der Angst leben, eine persönliche Einladung zu erhalten. Nichts ahnend, was auf sie zukommt, gehen die meisten dieser freundlichen Einladung zu einem dreimonatigen Feriencamp nach. Dort angekommen, erhalten sie erst mal einen neuen Namen. Je nach Feriencamp heißen auf einmal alle "Jäger", "Flieger", "SanSoldat", "Panzergrenadier" oder irgendwas Beklopptes in die Richtung.

Ausbildungsinhalte

Dinge, die die Eltern verpasst haben

Dazu gehört das tägliche Bett machen, es vom Ausbilder abräumen lassen, nochmal machen, abräumen lassen und nochmal machen. Außerdem muss sich der Rekrut, aufgrund eines Vertrages der meisten Steitkräfte mit Gilette, unter dem Vorwand der Ordnung, jeden Tag rasieren. Da es sich bei den Rekruten meist um Spätpubertäre handelt, endet dies allerdings meist mit einem Blutbad aufgrund aufgeschnittener Pickel. Das macht aber nichts, immerhin geht man zur Armee, um ordentlich Blut und verstümmelte Körper zu sehen.

Körperliches Training und Abhärtung

Um den Nachwuchs für den Dienst fit zu bekommen, wurden über Jahrhunderte verschiedenste Trainingsmethoden ausgearbeitet. Um die Blasenfunktion zu stärken, wurde das sog. "Spindsaufen" entwickelt. Dabei setzen sich mehrere Rekruten auf ihre Schränke und trinken Bier. Wer als erstes vom Schrank muss um zu pinkeln, hat verloren und wird mit der härtesten Strafe belegt: Er muss den Suff seiner Kameraden finanzieren. Laut SchuFa begründet sich darin die Kreditunwürdigkeit von über 90% der Soldaten weltweit. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich das "Maskensaufen". Durch gezieltes Fluten der ABC-Schutzmaske mit Bier wird die Lunge und die Schluckmuskulatur trainiert.

Militärische Inhalte

Angeblich wird dort Idioten beigebracht, mit gefährlichen Werkzeugen, wie z.B. Waffen, umzugehen. Das würde auch Sinn machen, da junge Kerle oft etwas benötigen, um Minderwertigkeitskomplexe, durch ihre Tätigkeit bedingt, zu kompensieren. Tatsächlich werden diese aber nur geputzt, genau so wie die Stiefel. Oder der Klappspaten. Oder die Stube.

Tipps für die Grundausbildung

Wie für alles im Leben, gibt es auch in der Grundausbildung gewisse Kniffe, die der jungen Made (militärisch auszubildende Dienst-Einheit) das Leben erleichtern können.

  • Auch ohne konkreten Befehl darf geatmet werden.
  • Vorgesetzte haben immer und ausnahmslos recht, so dubios einem das auch manchmal erscheinen mag.
  • Auf die Frage, ob einem kalt ist, immer mit "Nein." antworten. Ein "Ja" kann sonst schnell zu sportlicher Betätigung führen. Besonders im Winter zu beachten.
  • Das Fachvokabular sollte rasch erlernt werden. Der Zapfenstreich hat nämlich überhaupt nichts mit Baumschmusern zu tun, und ebensowenig handelt es sich um die Erlaubnis, nach Verkündung des Zapfenstreiches zu masturbieren.
  • Genieße den Schießstand. Ausbilder werden überraschend nett, wenn du eine geladene Waffe in der Hand hast.
  • Der Befehl "Feuer frei!" ist die Erlaubnis zu rauchen und keine Einladung zum wild rumballern.

Zitate

  • "Haben Sie Angst vor Eichhörnchen oder warum haben Sie Ihre Hände an den Nüssen?." Feldwebel Karl A. Schnikow zu einem Rekruten, der Erdnüsse in seine Stube brachte.
  • "Die Wand steht auch ohne Sie." Leutnant Honecker zu einem Rekruten, der sich kurz vor der Wiedervereinigung an eine Wand lehnte.
Fast in Schußweite
Wie kommt denn der da hin?