Putzkolonne

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Eine sehr nette Putzfrau!

Die Putzkolonne (v. pol. Kolonnoschka: Mamas) ist nicht zu verwechseln mit der Reinigungskraft.

Bedeutungen[Bearbeiten]

Ältere Bedeutung[Bearbeiten]

Fest organisierte, hierarchisch strukturierte Horde von Reinigungskräften, die dem Ziel der totalen Endsäuberung nachgeht. Mitglieder der Putzkolonne haben erfolgreich die Bildungsmaßnahmen um das Thema "Putzen, aber ordentlich" studiert und galten damit langezeit als unersetzlich. Heute gibt es Messis.

Aktuelle Bedeutung[Bearbeiten]

Nach der Putzfrauenrevolution, angeführt von Alice Weißer, die sich 1953 durch eine Demonstration von Putzfrauen in der Berliner U-Bahn, mit der Forderung nach mehr Putzfrauenrhten ergab und zu einer Ergreifung der Militärgewalt führte ist nicht mehr die Rede von einer Horde, sondern von einer Putzfrauenarmee. Durch den unmittelbar folgenden Reinigungskampf, in der viel Blut und Reinigungsmittel floss, konnte den Putzfrauen diese Gewalt jedoch wieder entzogen werden. Trotzdem ist der Begriff Putzfrauenarmee bestehen geblieben. Damit geht die Unterteilung in verschiedene Verbände einher:

  • Bataillon: 2-3 Putzfrauen
  • Regiment: 4-12 Putzfrauen (zwei bis vier Bataillone)
  • Division: 40-60 Putzfrauen
  • Armee: 900.000.000 Putzfrauen

Synonyme[Bearbeiten]

Sie sind auch unter folgenden Synonymen bekannt:

Geschichte[Bearbeiten]

In vielen Jahrtausenden Evolutionsgeschichte und Überlebenskampf kristallisierten sich, bedingt durch sehr harte Umwelteinflüsse, mit Temperaturen bis unter -70°C, sowie großer Nahrungsknappheit, aus einfachen, im osteuropäischen Raum, lebenden Stämmen Frauen heraus, die sich aufgrund ihrer genetischen Disposition besonders für die Erfüllung von "eher praktisch orientierten Aufgaben" eigneten. Unter diesen Exemplaren kam es ab dem späten 19. Jahrhundert zur Spezialisierung auf grobe Reinigungsarbeiten. Hierbei kann, wie die weit verbreitete Ansicht besagt, keineswegs schlicht von schwachen, geistig minderbemittelten, unqualifizierten Personen gesprochen werden. Es handelt sich um besonders zähe Persönlichkeiten, die sowohl physisch als auch psychisch optimal für monotone Arbeiten ausgerichtet sind. Sie sind äußerst resistent gegen jegliche Stresseinflüsse, zeigen nahezu keine Überlastungsreaktionen, machen keine Fehler, aufgrund der Routine in ihrer täglichen Arbeit und ihren speziell entwickelten Instinkten – ganz im Gegensatz zu den für besonders schlau abgestempelten Sesselpupsern der gehobenen Schichten.

Rassen[Bearbeiten]

Zwar stammen fast alle Putzfrauen aus denselben Gegenden Osteuropas, jedoch konnten die harten klimatischen Bedingungen keine Entwicklung einer großen Zahl von gleich aussehenden, den Idealmassen entsprechenden Models ermöglichen. So entwickelten sich zwangsläufig bei allen Exemplaren gemeinsame Merkmale, die eine Rasse-typische Einordnung ermöglichen. Neben diesen Merkmalen kam es jedoch zu individuellen Ausprägungen, welche im Endergebnis grob in folgende Typen zu unterteilen sind:

  • maskulin männlicher Körper (besonders markant sind die breiten Schultern), tiefe Stimme, hohe Aggression (auch bekannt unter dem scherzhaft verwendeten Synonym ’Papa’ was ironischer Weise das Gegenteil des ursprünglichen Synonyms ’Mama’ darstellt)
  • Deine Mudda: Das Aussehen kann nicht in Worte gefasst werden. Es kann nur gesagt werden, dass die Präsenz dieses ominösen Phänotypes einige Personen, i.d.R. jugendliche immer wieder dazu verleitet folgenden Witz abzulassen: „Hey, guck mal da ist deine Mudda!
  • Motörheadsänger: Die Präsenz dieses Types hat einen ähnlichen Effekt wie bei ’Deine Mudda’ zufolge, jedoch mit folgendem, sich ergebenden Witz: „Hey guck mal, da ist der Sänger von Motorhead!“
Deine Mudda kurz nach dem Beginn der Arbeit

Am weitesten verbreitet ist der Typ "Deine Mudda". Besonders häufig ist "Deine Mudda" natürlich in Schulen zu finden, was zur Folge hat, dass sich einige Schüler, denen die Rassenbezeichnung sehr wohl bekannt ist, Scherze erlauben wie das Rufen von: „Mama, ich komm heut später zum Essen!“ (siehe Alltag).

Im Normalfall ist in einem Putzregiment neben einem Überwiegen an ’Deine Mudda’s’ je ein Typ ’maskulin’ und ’Motörheadsänger’ zu finden.

Alltag[Bearbeiten]

Ablauf eines Arbeitstages[Bearbeiten]

Dieses Phänomen ist vorzugsweise von Montag bis Freitag ab 7:30 sowie ab ca. 12.50 Uhr an weiterführenden Schulen, speziell an Gymnasien zu beobachten: Ein Regiment von Putzfrauen betritt das Gebäude, es kommt dann in der Regel zu folgendem Tagesablauf:

  • 07:30: Erste Reinigungswelle beginnt mit der Reinigung der Turnhallen.
  • 07:32: Das Wecken der nächtlichen Besucher (z.B. Mitglieder einer Band, die in einem Nebenraum der Turnhalle ’proben’ bzw. saufen und auf der Türmatte einpennen), mit einem charmanten polnischen Akzent und einer deftigen Alkoholfahne beginnt.
  • 07:45: Ausstellen der klemmenden Klospülungen und Reinigung der Kotsprengungen.
  • 09:10: Verzehr von Wodka und Beendigung der ersten Arbeitsschicht.
  • 12:50: Ankunft der zweiten Reinigungswelle am Arbeitsplatz gestört durch Mama-Rufe.
  • 13:00: Ankunft im Aufenthaltsraum, Beginn der Arbeitszeit mit einem Schluck Wodka und einer Runde Poker.
  • 13:17: Störung der gemütlichen Pokerrunde durch Mama-Rufe.
  • 13:19: Erneute Störung der Pokerrunde durch Mama-Rufe.
  • ca. 13:55: Beginn der Reinigung der durch 5-jährige Kettenraucher verqualmten Toiletten.
  • 14:05: Verweisung aus den Toiletten durch Oberstufenschüler
  • 15:04-15:14: Nicht aufhörende Mama-Rufe die von Beleidigungen wie: "Hier stinkts!", "Boah, diese Putzfrauen!", "Mama, ich komm heute später zum Essen!" begleitet werden.
  • 15:18: Reinigung von scheinbar unendlichen Urinmeeren.
  • 15:30: Erneute Ankunft im Aufenthaltsraum und erneute Aufnahme von Wodka in großen Mengen.
  • ca. 16:00: Beginn einer enthemmten Strip-Poker-Runde.
  • 20:00: Beendigung der Pokerrunde und des Arbeitstages.
  • 20:01: Verzweifeltes Herausfinden aus dem scheinbar unendlich großen Schulgebäude.
  • 20:05: Drohung einer Kündigung durch den Hausmeister und Verweis aus dem Gebäude.

Verhaltensforschung/Kommunikation[Bearbeiten]

Putzfrauen verständigen sich untereinander, anscheinend zufallsbedingt, in der Sprache, deren Verwendung auch anhand von polizeilichen Aufzeichnungen zahlreichen Autodieben aus einem östlich an Deutschland angrenzenden Land nachgewiesen werden konnte. Generell kann gesagt werden, dass Putzfrauen die Fähigkeit besitzen mit extrem wenig Worten auszukommen. Im bürokratischen Bereich sind sie sogar so weit entwickelt, dass sie komplett ohne Schreibarbeit auskommen. Es liegen bisher nur wenige Studien über die Kommunikation zwischen Putzfrauen und Normalbürgern vor. Studien über die Kommunikation zwischen einem Schüler und einer Putzfrau lieferten folgende Ergebnisse:

  • Versuch 1:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „--------.“
  • Versuch 2:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „Hallo Papa!“
  • Versuch 3:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „Hallo Papa!“
  • Versuch 4:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „Hallo Papa!“
  • Versuch 5:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „Hallo Bekloppt!“
  • Versuch 6:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „Hallo Sohnemann“
  • Versuch 7:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „Hallo Papa!“
  • Versuch 8:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „Hallo Bekloppt!“
  • Versuch 9:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „Hallo Bekloppt!“
  • Versuch 10:
Schüler: „Hallo Mama!“ -> Putzfrau: „Hallo Sohnemann du bist bekloppt!“

Spruch[Bearbeiten]

Was sagt man, wenn eine Putzfrau stirbt?

"Sie kehrt nicht wieder."

Siehe auch[Bearbeiten]