Hausmeister

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Hausmeister sind brummige Kreaturen mit Vollbärten, Hosenträgern und Schraubenschlüsseln, die in Mehrfamilienhäusern ihr Unwesen treiben.

Begriffserklärung[Bearbeiten]

Hausmeister ist eigentlich gar nicht der offizielle Berufsname, wie manche glauben, dieser lautet meist Fachkraft für Reinigung, Reparaturen und Beschwerdenentgegennahnme oder ähnlich. Der Name Hausmeister bezeichnet exakt die Attitüde dieses Wesens: Es ist fest davon überzeugt, dass es durch seine Tätigkeit und seinen mehrteiligen Schlüsselbund dazu bevollmächtigt ist, sein Haus und dessen Einrichtung als sein Revier anzusehen und es mit allen Mitteln zu verteidigen. Durchaus vergleichbar mit einem Hund, allerdings markieren Hunde ihr Revier eher außerhalb und pinkeln nicht gegen Wände.

Viele Hausmeister ähneln vom Körperbau her Affen.

Tätigkeit[Bearbeiten]

Hausmeister halten das Haus tatsächlich instand, allerdings tun sie dies grundsätzlich genervt oder verärgert. Der Grund ist klar: Jegliche Beschädigung der Einrichtung "seines" Hauses empfindet er als direkten Schlag ins Gesicht. Besonders wütend ist er, wenn Mieter ihn zur Hilfe rufen, da er sich dabei oft vorkommt wie ein Arbeitssklave. Wenn er allerdings den Fehler von selbst entdeckt, ohne irgendwie gerufen worden zu sein, ist sein Zorn noch grenzenloser, da rastet er förmlich aus.
Auch zuhause ist der klassische Hausmeister meist verärgert, ahnt er doch, wie viel Schaden die dummen Mieter in der Zwischenzeit in "seinem" Haus anrichten. Selbst nach einem Rundgang, bei dem er keine Fehler gesehen hat, ist er unzufrieden - schließlich könnten unten bereits neue Dinge kaputtgemacht werden, während er das Dach inspiziert. Ergo gibt es keine fröhlichen Hausmeister - es sei denn, "ihr" Haus ist zur Zeit unbewohnt.

Wer einen Hausmeister in seine Wohnung rufen will, sollte sich neben einem dicken Fell ein paar Oropax und am besten auch eine schusssichere Weste angeeignet haben; damit besteht eine Chance, die Reparaturen ohne größere Blessuren zu überleben. Oder aber er repariert seinen Scheiß selbst.

Ein typisches Gespräch mit einem Mieter[Bearbeiten]

Mieter: (freundlich) "Hallo, schön dass sie gekommen sind."
Hausmeister: (brummt) "Jaja, ist gut, ist schließlich mein Job. Wo liegt das Problem?"
Mieter: "Kommen sie mit, ich zeig's ihnen." (betreten die Wohnung des Mieters, in die Küche) "Die Heizung ist kaputt, da kommt irgendwie keine Wärme mehr durch. Außerdem rumpelt sie die ganze Z-"
Hausmeister: (lauter) "Die Heizung? Wie haben sie das denn geschafft?"
Mieter: (leicht eingeschüchtert) "Ich... ich? Ich habe gar nichts gemacht, die hat vier Jahre lang funktioniert..."
Hausmeister: (aggressiv) "Jaja, das behaupten alle!" (öffnet das Heizungrohr mit einer seiner zahlreichen Zangen, zeigt in die Öffnung) "HA! Ein Schwamm! Das Rohr ist mit einem Schwamm verstopft worden!!"
Mieter: (entsetzt) "Das war nicht ich! Ich weiß doch gar nicht, wie man diese Rohr öffnet!"
Hausmeister: (brüllt wie ein angeschossenes Tier) "Sie! Sie haben das hier selber kaputtgemacht und rufen mich dann noch zur Hilfe?? Als ob ich nicht schon genug zu tun hätte!! Das wird sie teuer zu stehen kommen, das schwöre ich ihnen!!"
Mieter: (in sich zusammengesunken) "Ich... weiß doch nicht..."
Hausmeister: (immer lauter) "Ich werde sie verklagen, dass sie für den Rest ihres Lebens auf dem Strich arbeiten können!! Ich lasse sie rausjagen, sie und das andere Gesindel!! AAAARGH!!"

Wenn der Mieter selbstsicherer ist und das Gespräch fortsetzt, kommt es auch schonmal zu einer "Gas"-Explosion.

Schule[Bearbeiten]

Schulhausmeister haben zuzüglich zu ihren "normalen" Gegenstücken meist noch weitaus ehrlosere Aufgaben zugeteilt bekommen, wie z.B. das Reinigen des in diesem Monat schon zum vierten Mal verstopften Klos, das Putzen der mit Kaugummi bedeckten Tische sowie das Auspeitschen schuldiger Schüler. Dennoch sind Hausmeister hier oft nicht unbeliebt - speziell dann nicht, wenn sie in den Pausen in ihrem Kabuff sitzen und Kinderriegel verkaufen.

Ein typisches Gespräch mit einem Schüler[Bearbeiten]

Schüler: (Schüler geht zum Hausmeister) Moin Herr Hausmeister. Bei uns in der Klasse funktionierten die Steckdosen nicht.
Hausmeister: Okay, lass mich mal eben meinen Kaffee ausschlappern und dann sehe ich mir das mal an.
Schüler: Dankeschön (Geht zurück in den Klassenraum)
... 2 Stunden später ...
Hausmeister: (Klopft an der Tür des Klassenraums) Sollte jetzt wieder funktionieren. Da ist doch tatsächlich die Sicherung weg gefetzt

Wie finde ich einen Hausmeister[Bearbeiten]

Es gibt 2 einfache Grundsätze um einen Hausmeister zu finden. Allerdings bevor man sich auf die Suche nach diesen meist scheuen Wesen begibt, sollte man wissen, dass eine Begegnung mit einem Hausmeister meist negativ endet.
Nun zu den Grundsätzen:
1. Man folgt einfach den Duft nach frisch gebrühtem Kaffee.
2. Man folgt einfach dem Schweiß- und Nikotingeruch.

Siehe auch[Bearbeiten]