1-Euro-Job

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
(Weitergeleitet von Ein-Euro-Job)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der 1-Euro-Job wurde von Professor Doktor Heinz Hartz für die Bundesregierung während seiner Arbeitszeit bei der Wolfswagen AG entwickelt. Auf Kosten der Aktionäre schuf der gelehrte Rotlichtexperte in einem aufwändigen Verfahren eine sinnvolle Alternative zur traditionsreichen Zwangsarbeit, die in Wolfsburg bereits seit Kriegsende geächtet wurde.

Das sog. Hartz-Konzept sieht vor, mit billigen Lohnsklaven den derzeit noch lebenden Unternehmen in Deutschland Konkurrenz bieten zu können, um diese damit auch noch zu zerstören. In Deutschland avancierte Wolfswagen dadurch zur beliebtesten Automarke überhaupt.

Der Wolfswagen-Aktionär, der selbstverständlich einen Wolfswagen fährt und nun zufällig seinen Job verliert, muss dank seines ehemaligen Arbeitnehmers Dr. Hartz nun erst mal seine Wolfswagen-Aktien, seinen Wolfswagen Passat und auch sein Haus verkaufen, bevor er vom Staat überhaupt etwas zum Essen bekommt. Wenn er regelmäßig auf Staatskosten essen will, muss er eben zusätzlich noch für 1 Euro pro Stunde arbeiten. Für ein Päckchen Zigaretten muss er 4 Stunden arbeiten, für einen Liter Benzin dagegen nicht mal 2 Stunden. Aber Benzin braucht er ja nichr mehr, außer vielleicht zum Trinken.

Auch McDonalds beschäftigt 1-Euro-Jobber. Der Lohn für die dortige Arbeit besteht lediglich darin, dass die Angestellten sich nach jeder Stunde Arbeit ein 1-Euro-Produkt aussuchen dürfen, was die Betriebskosten einer Filiale so billig macht, dass sie sich teilweise schon im Abstand von weniger als einem Kilometer lohnen. Im Vergleich zu den gemeinnützigen Organisationen ist sich McDonalds durchaus dessen bewusst, dass alles ständig teurer wird und hat deshalb Anfang 2010 die Preise der 1-Euro-Produkte auf 1.10 erhöht und damit auch den geldwerten Vorteil des Lohnes der 1-Euro-Jobber. Knöllchenverteiler, GEZ-Kontrolleure und Rathausputzer protestieren hingegen, weil ihr Lohn nicht mehr ausreichend ist, um davon jede Stunde einen Burger essen zu können.

Alle Welt (außer Deutschland natürlich) lacht über den 1-Euro-Job, der als schlagender Beweis für die Gesetzlosigkeit von Politikern gilt.

Zu den kommunalen Arbeitgebern und Sklavenhaltern gehören zumeist die JobCenter, die für den Staat billige qualifizierte Arbeitskräfte zu Dumping fairen Löhnen engagieren. Wichtige Aufgaben eines 1-Euro-Jobbers sind außer Burger in bekannten Fastfood-Ketten zu verkaufen:

  • Straße putzen
  • Straße kehren und danach putzen
  • am Straßenrand Gras mähen und dann die Straße kehren
  • Hundehaufen entfernen
  • Drogenspritzen aufsammeln
  • bei Schlecker arbeiten
  • und natürlich die Straße kehren, nachdem die Spritzen und Hundehaufen entfernt wurden.

Es sei noch mal erwähnt, dass das Gehalt eines 1 Euro Jobs nicht 10 Euro, auch nicht 5 Euro oder 3 Euro die Stunde beträgt, sondern (im besten Falle) 1 Euro. Bei einem Acht-Stunden-Arbeitstag und fünf Tage die Woche, macht das 40 Euro die Woche – multipliziert mit vier Wochen Arbeitszeit ergibt 160 Euro pro Monat. Da diese 160 Euro zu hoch bemessen wären, wird ALG-II-Empfängern natürlich ein Teil ihres "Staatl. Nebenverdienstes" abgezogen. Was dann übrigbleibt, reicht um sich neue Drogen zu kaufen, während man mit dem Hund Gassi geht (während die Freundin bei Schlecker-Express arbeitet). So betrachtet: Ein Job der sich selber finanziert.

Kleinperga.png
Die Stupidedia ist vielfältig!  •  Zum Thema 1-Euro-Job gibt es folgende Versionen:
Stern.gif Enzyklopädisch Stern.gif Kreativ Stern.gif 
Kleinperga.png
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Werkzeuge