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Diverses:Tagebuch des Adam

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Das Links bin ich, blöde Jugendschutzauflage...

Logbuch: Tag 1, Jahr was-weiß-ich vor Irgendwem[Bearbeiten]

Liebes Tagebuch. Heute schreibe ich zu dir, weil ich keinen Schimmer habe, was ich sonst tun sollte. Ich meine, du bist ja noch nicht mal ein echtes Buch, was immer Das auch ist. Du bist ja nur ein Palmblatt. Und ich? Ich weiß ja noch nicht mal, was ich darstellen soll! Jedenfalls bin ich heute morgen mitten im Wald aufgewacht, keine Ahnung von nichts, und vollkommen nackt. Noch dazu liegt hier überall auf der Lichtung nur Modder und Dreck, als ob hier zwei Affen von stark halluzinogenen Früchten genascht haben. Man sollte hier wirklich mal ordentlich sauber machen, oder das ganze Geäst gleich abholzen. Ok, was mache ich also in meiner Situation? Ich latsche eine Runde durch den Wald! Wird ja schon schiefgehen. Kurz nachdem ich also meine Wanderung gestartet habe, fängt mein Magen an zu knurren. "Jetzt soll ich also auch noch essen?", hab ich geklagt, aber mich hat ja eh keiner gehört, bin ja ganz alleine. Doch die Lösung kam ebenso überraschend wie mein Heißhunger: Zwei kleine Wolpertinger hoppelten auf mich zu, und legten ein paar Früchte direkt vor meine Füße. Ich hab da nicht zweimal überlegt und mir es ordentlich schmecken lassen, auch wenn ich nicht wusste ob die beiden Tierchen giftig waren oder nicht. Jedoch konnte ich mir aus ihnen prima eine Fellmütze und Essbesteck basteln, was dazu noch praktisch war. Es ist mir aber immer noch ein Rätsel, warum ich das leckere Zeug nie wieder erblickt habe. Naja, was solls, ich werde schon einen Ersatz finden!

Logbuch: Tag 4, Jahr ist-mir-doch-Wurst vor wer-zum-Teufel[Bearbeiten]

Das Ergebnis dieser 3- stündigen Not-OP

Schon einige Nächte bin ich durch die Wildnis gestreift, wenn das hier jemand liest,und ich hab nicht ein einziges rosa Fellbündel mit Geweih entdeckt. Wahrscheinlich waren es nur Mutationen oder ARD- Nachrichtensprecher, denn das würde auch ihr plötzliches Wegsterben erklären. Jedenfalls wurde ich mittlerweile vor ein neues Rätsel gestellt: Warum zum Teufel gibt es von jeder Tierart nur zwei Exemplare, und nur jeweils eins davon mit einer Art Salatgurke zwischen den Hinterbeinen? Ich meine, ich hab ja nicht so ein Ding, sondern stattdessen ein Efeublatt in dieser Körperregion rumkleben, sodass es bei längeren Fußmärschen unerträglich juckt und kratzt. Ich begann also damit, Nachforschungen anzustellen. Bei Wind und Wetter habe ich Wasserbüffeln, Nilpferden und Maulwürfen nachgestellt, intensive Zeichnungen von ihren Aktivitäten angefertigt, und mich ihrem Verhalten weitestgehend angepasst. Jedoch ohne Ergebnis. Niedergeschlagen legte ich mich also unter einen Baum und dachte nach. Warum bin ausgerechnet ich alleine? Wer könnte das alles verantwortet haben? Warum existiert das alles hier? Plötzlich schallte eine Stimme aus den weiten der Wälder: "Ey, Alter!" Ich erschrak und brüllte: "Wer da?" Die Stimme rief zurück: " Na icke bin's dein Gott, dein Schöpfer, dein Vater mütterlicherseits, aber meine Freunde nennen mich Jahwe!". Etwas irritiert und verärgert rief ich zurück: "Was? Mein Vater? Und warum hast du die letzten Tage kein Taschengeld bezahlt? Ich wär fast verhungert!". Gott wurde langsam kleinlaut, der alte Sack: "Naja, äh, weisst du, ich hab momentan selber auch keine Kohle, die Wirtschaftskrise trifft momentan einfach jeden! Was ich eigentlich wollte: Meine Jungs vom CIA (Crazy Inspectioning Angels) haben deine Gedanken abgehört und gemerkt, dass du unter starken Depressionen und Vereinsamung leidest, und da dachten wir so, dass wir dir eine Frau ans Bein binden!" Ich verstand nicht recht: "Frau? Kann man das essen? Dann hätte ich gerne zwei davon!", Doch Gott hat mir alles erklärt: "Sieht genauso aus wie du,nur blond und mit größeren Nippeln, und kann auch viel länger reden als du! Das wirst du spätestens merken, wenn du im 19. Jahrhundert das Telefon erfunden hast!" "Klingt ja geil! Und wie kriege ich das Zeug?" Auch dazu wusste der Buddy eine passende Antwort: "Das ist eine neue Methode von plastischer Chirurgie! Wir versetzen dich in Schlaf, schneiden dich auf, fräsen eine Rippe oder eine Niere aus deinem Bauch, nähen dich wieder zu, und ich bastel da dann eine Frau raus! Läuft natürlich alles über die Krankenkasse. Und die hohen Beiträge werden erst deine Nachfahren im 21. Jahrhundert nach meinem anderen Sohn merken!" Doch bevor ich auch nur ansatzweise nach meinem mysteriösen Bruder fragen konnte, oder wie er mich überhaupt in Narkose versetzen will, fiel mir aus heiterem Himmel eine Kokosnuss auf den Kopf, und ich schlief ein.

Tag 5, Jahr das-selbe-wie-Gestern[Bearbeiten]

Meine erste Begegnung mit dem unbekannten Wesen

Langsam konnte ich wieder sehen, auch wenn mein Schädel dröhnte. Ich glaube ich werde dieses Gefühl einen Kater nennen... denn das brummte und schnurrte in meinem Kopf wie eine kastrierte Katze. (Ja, ich habe sowas gestern erst bei meinen Nachforschungen entdeckt! Das Tier war grün, hatte lange Säbelzähne und Schlappohren, und ist leider mit seinem... äh... Dings auf einen spitzen scharfen Stein gefallen... ich hatte sehr viel Mitleid und es natürlich gleich gegessen. Lecker!) Jedenfalls erblickte ich verschwommen eine Gestalt, etwa 1,90 Erdmännchen groß, und mit allen Extras die dieser Goth mir versprochen hatte, die sich lang und breit unter einem Baum räkelte. Der erste Laut der mir in den Sinn kam war "Geile!" der zweite "Schnalle!". Ich wollte erst zu ihr hingehen und Moin sagen, aber leider musste ich feststellen, dass dieser Spinner tatsächlich eine Rippe aus mir herausgetrennt hat, jedoch ein absoluter NOOB ist wenn es darum geht eine Wunde ordentlich zu betäuben. Also hab ich sie hergerufen. Um dies zu erreichen bediente ich mich dem elegantesten Vokabular, über das ich verfügte: "Ey, Alte! Komm mal her! Wer bist'n du?". Dummerweise war ihr diese Eleganz anscheinend immer noch nicht genug. "Was willst du denn? Ich bin Eva, deine Frau... oder so... jedenfalls hat mir dieser Geist gesagt, dass ich mich um dich kümmern soll und möglichst verhindern soll, dass du in Alkoholsucht verfällst oder dir langweilig wird... außerdem sollen wir zusammen Kinder basteln!" Ich stutzte. " Was zum Henker ist eine Kinds?" " Es heißt "ein Kind", und ist sowas wie ein kleiner Mensch!" "Und was ist das nun wieder?" "Sowas wie du und ich! Nun hör auf zu fragen und bau uns einen Unterstand! Und dann gehe gefälligst in den Wald und sammel Essen und Feuerholz! Und rühr nichts an was sich bewegt, der Gote ist schon wütend weil du seine halbe Arbeit vernichtet hast!"

Naja... es war wohl doch nicht so gut wie der Guttenberg es mir versprochen hat. Aus einer langen Phase der Einsamkeit wurde eine lange Phase der Unterdrückung. Doch irgendwie mochte ich diese Eva auch... vielleicht lag es auch nur an der langeweile oder an diesem natürlichen Paarungsdrang, aber ich begann langsam, mich ihr hingezogen zu fühlen... doch als ich mich gerade auf dem Weg zu unserer Hütte machen wollte, erschien mir der Goody als Schlange in einer Vision: " ADAM!!! AAAAADAAAAMMM!" "Jo Alter, nett dass du mal wieder anrufst!", antwortete ich. " Ruhig! Es ist ernst! Ihr wisst ja sicher, dass ihr hier niemals sterben könnt, solange ihr nicht gefressen werdet, wie es seltsamerweise mit vielen meiner Tiere passiert ist, oder?" Ich stimmte ihm zu. Ich bin schon so oft von Bäumen und Felswänden gefallen, dass ich mittlerweile einen Sport draus gemacht habe, wie oft ich wohl fallen müsste, bis ich endlich sterben würde.

Gott hat uns wirklich immer bespannt...

" Hör zu! Und schreib nicht dauernd in dein olles Palmblatt! Der Schlüssel zu eurer ewigen Jugend ist der Baum des Lebens! Rührt ihr ihn an, oder fresst was von seinen Früchten, werf ich euch sofort raus und dann müsst ihr sehen wo ihr bleibt... und dann seid ihr sogar gezwungen Kinder zu machen, wenn eure Spezies überleben soll!" Leider habe ich nicht auf ihn gehört und während er mit mir redete die ersten Notizen dieses Eintrags auf meinem Palmblatt verfasst, wodurch ich seine Ratschläge wegen diesem Apfelbaum nicht recht wahrgenommen habe. So nahm das Unheil seinen Lauf. Als ich also wieder bei Eva angekommen bin, musste ich ihr unbedingt von der Vision erzählen. Jedenfalls von dem Teil den ich mitbekommen habe. Also sagte ich zu ihr: "Eva, Eva! Kaum zu glauben! 'Ne sprechende Schlange hat mir gesagt dass wir unbedingt von diesem Baum in der Mitte dieses Tals essen sollen, weil dieser Goofy uns sonst aus seinem Park wirft!" Dummerweise hat sie dies geglaubt.

Tag 6 Jahr-immer noch- dasselbe[Bearbeiten]

Irgendwer musste ja die Schuld daran haben

Diesen Morgen wurden wir unsanft geweckt. Es war kein Tier, kein Busch, keine sprechende Schlange. Nein, es war ein riesiger Typ mit Flügeln, Muskeln wie ein Koloss und keinerlei Haaren auf der Brust und unter seinem Palmblatt. Er brüllte uns an: " Aufstehen ihr verd**mten S**weine! Wir haben euch gewarnt! Wir haben gesagt ihr sollt nichts von dem Baum essen und ihr habt uns wiedermal nicht zugehört!" Eva wandte sich verwundert und verärgert mir zu " Adam, was hast du dieses mal schon wieder angestellt? Ich dachte wir sollten unbedingt was von dem Baum essen!" Nun befand ich mich in der Zwickmühle. Und dieser nuschelnde zensierte Engel schien es ernst zu meinen. Sollte ich nun die Schuld auf mich nehmen, damit der Rest der Tier- und Pflanzenwelt glücklich und zufrieden und in absolutem Schutz vor potentiellen Fressfeinden wie mir leben kann? Oder muss ich eine andere Lösung finden, damit alle die gleiche Bestrafung bekommen? Ich wusste: Ich musste das einzig richtige tun! Also sagte ich, mit Stolz und Ehrlichkeit:

"Der Teufel wars! Er hat uns alle besessen und unsere Gedanken vergiftet! Unsere Hirne verseucht und uns zu wahnsinnigen Zombies gemacht. Wenn hier einer Schuld ist dann der!"

Letzendlich hatte der Engel Mitleid und Verständnis...

...leider zu Hause vergessen, sodass er die Besessenheit wörtlich nahm und alle nicht himmlischen Wesen prompt aus dem Garten Eden warf. So waren wir auf uns allein gestellt, und mussten uns anderweitig über Wasser halten. Zusätzlich kann ich aber sagen, dass ich trotz dieser Pleite wenigstens eine Sache gelernt habe:

Vor dem Verspeisen der Wolpertinger oder anderer Wesen zunächst Zucht und Population gewährleisten, damit auch nachfolgende Generationen genung zu Essen haben!

Jenes Prinzip nenne ich Umweltschutz.

Logbuch Ende...

Finger weg, geheim!

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Dieser Artikel aus den Namensräumen „Diverses“ oder auch „Spiegelwelten“ besitzt aufgrund seiner Qualität die Urkunde „Schatzkistentauglich“ und wird daher im Portal Rumpelkiste gelistet.
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