Diskette

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Eine Diskette ist ein hoch modernes Speichermedium, das hauptsächlich für Backups genutzt wird. Sie entstand als Nachfolger der immer noch weit verbreiteten Lochkarten.

Prinzip und Aufbau[Bearbeiten]

Eine göttliche Diskette wird beschrieben
Der richtige Umgang mit Disketten will gelernt sein...

Die Diskette funktioniert (wie viele andere Datenträger auch) grundsätzlich nach dem Prinzip der Hügelung. Dabei wird ein Riffelmuster erzeugt, nach dessen Charakteristika eine Interpretation der Daten auf dem Datenträger möglich ist und sie von Computern als Datenmüll verwendet werden können. Die dabei entstehenden Hügelformationen werden gemeinhin als "Binärkot" bezeichnet.

Daten werden auf den Datenträger geschrieben, indem mithilfe eines Bolzenschussgerätes die Atomkerne im betreffenden Bereich gespalten werden (Vergleichbar mit dem Spalten einer Holzlatte). Wenn man nun auf einer langen Bahn (Trägerspur) die Atomkerne gespalten hat oder nicht, kann der Computer daraus komplexe Dateistrukturen herausraten und somit verfügbar machen.
Viele Diskettenlaufwerke bieten bereits Funktionen, Daten auf einer Diskette zu löschen. Dabei wird meistens eine "Tip-Ex"-Einheit verwendet, die die gespaltene Stelle begradigt. Es sind jedoch auch Geräte auf dem Markt, die mithilfe von Leim oder Superkleber arbeiten.

Eine Diskette besteht aus einem Mantel, der den eigentlichen Datenträger schützt. Dieser besteht häufig aus handelsüblichem Plastik und hin und wieder auch aus Polonium. Darin befindet sich eine Scheibe ("Disk" genannt), die für Gewöhnlich aus gefrorenem Wasserstoffperoxyd besteht. Diese ist mit einem Kugellager verbunden, durch das sie vom Laufwerk in Rotation versetzt werden kann. Dazu krallt ein rotierender Greifarm in die Speichen des Kugellagers und versetzt es in Bewegung. Zum Auslesen des Datenträgers befindet sich im Mantel eine Aussparung, durch die ein Fühler die Hügelung der Disk liest. Um die höchst mögliche Lesegeschwindigkeit zu erreichen, entferne man den Mantel und lege die Diskette in ein DVD-RAM Laufwerk ein.

Erfindung[Bearbeiten]

Erfunden wurde die Diskette von einem gewissen Berufsschullehrer namens Uwe R. Obwohl im Zusammenhang mit Disketten auch immer ein gewisser Floppy genannt wird, ist dieser wahrscheinlich nicht mit der Erfindung dieses Speichermediums in Zusammenhang zu bringen. Wer Herr Floppy ist und was er macht, ist leider gänzlich unbekannt.

Die Idee zur Herstellung der Diskette stammt ursprünglich aus der Werkstatt von dem Russen, der die Diskette erfunden haben soll. Als er versuchte, ein normales Blatt Papier mit einem Bolzenschussgerät an einer Stahlplatte zu befestigen, die die Stabilität des Papierbogens erhöhen sollte um ihn als Lochkarte zu verwenden (siehe: Alternativen), spaltete er damit aus Versehen die Atome des Papierbogens.

Verwendung[Bearbeiten]

Disketten werden gemäß ihrer Möglichkeiten als Trägersysteme für digitale Daten verwendet. Dabei vor allem zum Speichern und Verbreiten von großen Dateien und Verzeichnissen wie Backups, Filmen oder Computerspielen. Im Freizeitbereich finden sie zudem Verwendung als Frisbee-Scheiben und Wurfsterne.

Größe einer Diskette und die Überformatierung[Bearbeiten]

Auch wenn es heißt es sei eine 3,5-Diskette, besitzt eine solche nur 1,5 MB. Das liegt daran das das heute weit verbreitete System Windows/DOS das wahre Potenzial dieses Speichermediums nicht erkennt. Ist man beispielsweise ein Benutzer von Linux Knoppix hat man die Möglichkeit eine Diskette auf 4,7 MB "überzuformatieren". Es sind auch Fälle bekannt, in der die Firma Apple Computers eine Diskette auf 80 Gigabyte überformatierte und plötzlich ein ganz neues Speichermedium in den Händen hielt: den sog. iPod (wie Literaturliebhaber unschwer erkennen können ist dies ein einfaches Analgramm aus Diskette). Dieser weist immer noch einige typische Eigenarten der Diskette auf:

  • Fehler bei der Nutzung unter Windows
  • Funktion nur mit Extraprogramm gewährleistet (hier nichtmehr der Explorer, sondern iTunes)
  • Viereckform mit abgerundeten Ecken
  • Schiebeschalter (hier aber zur Tastensperre, nicht als Schreibschutz)
  • Das typische Rad mit Kreis in der Mitte (siehe auch anderes Bild)
  • Perfektes Passen in ein Diskettenlaufwerk

Alternativen[Bearbeiten]

Es gibt nur wenige Alternativen zur Diskette. Am weitesten verbreitet ist die sog. "Lochkarte". Dabei werden mit einem Laser Löcher in ein Blatt Papier gebrannt und somit eine mit der Diskette vergleichbare Hügelung geschaffen. Allerdings sollten dafür ausschließlich spezielle Papiere verwendet werden, da sich normales Papier häufig verzieht oder in Flammen aufgeht. Hin und wieder werden dabei auch die Lochkartenleser zerstört.

Siehe auch[Bearbeiten]