Schokoladentafelberg

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Er ragt schnurstracks aus seiner Umgebung heraus und dominiert die Provinz.

Der Schokoladentafelberg ist eines der beliebtesten Ausflugziele in der Schweiz und liegt im Kanton Lindt&Sprüngli. Mit nur knapp 1000m ist er zwar nicht besonders hoch, aber darauf kommt es ja auch gar nicht an. Denn vorallem sein markantes Äußeres macht ihn so einzigartig: Er besteht zum einen aus Schokoladentafeln (ein einzigartiges, wie unerklärliches Naturphänomen), zum andern hat sich infolge von Erosion (s. weiter unten) am Gipfel ein vollkommen flaches Plateau gebildet.

Kulturelle Bedeutung

Lindt&Sprüngli hat jahrelang den Schokoladentafelberg und seine süße Verlockung ausgenutzt und dabei viele der urtypischen Schokoladenarten nahezu ausgerottet. Das machte die Region Lindt schnell sehr reich und zu einer Weltmarke. Wobei sich niemand um die schlechtere Hälfte 'Sprüngli' interessiert. Sie steht aber auch in direkter Konkurrenz mit dem Kanton Appenzell; dort gibt es hunderte kleine Käsehügel und noch mehr Wanderroute. Ansonsten gibt es einige Touristen, die den Berg besuchen wollen. Allerdings muss man sich auf strenge Ein- und Ausreisebedingungen gefasst machen, da Lind&Sprüngli ihre Schokolade niemanden gebe wollen. Niemanden. Ausser er bezahlt.

Geologie & Biologie

Ein Blick über das Schokoladen-Hochplateau.

Der Schokoladentafelberg umfasst heutzutage nur noch über 300 Arten von meist endemischen Schokoladensorten - vor dem menschlichen Abbau sollen es tausende gewesen sein. Aber nichtsdestotrotz sind das immer noch 297 mehr als ein gewöhnlicher Deutsche kennt (Milchschokolade mit und ohne Haselnüssen und dann noch ggf. mit Vollmilch - Kinderschokolade zählt nicht als Schokolade).
Da der Berg bereits Million von Jahren alt ist wurden durch die entstehende Drücke kristalline Kandisstücke gebildet. Diese gelten als die härtesten, wertvollsten und leckersten Kristalle auf der Welt und werden daher im großen Stil abgebaut. Diese bilden häufig das Sahnehäubchen auf belgischen Ringpralinen. Der wertvolle Rohstoff gilt auch als einziger Grund, warum d
ie Schweiz einen so hohen Lebensstandard hat, im Gegensatz zu den vergleichsweise armen, "normalen" europäischen Staaten. Durch natürliche Einflüsse wie Wind, Sonne, Vögel und andere Tiere haben sich die gesamten oberen Schichten abgetragen, und es hat sich ein Plateau gebildet. Sobald dieses einmal flach war, sind die gesamten Naturgewalten an der festen Zartbitterschicht gescheitert.

Bedrohung

Dieser Raubbau ist z.T. Grund für die anhaltende Zerstörung des Schokoladentafelbergs. Deshalb haben die Schokoladenhersteller von Lindt&Sprüngli damit angefangen, ihre Produktion nach Aachen und Maasstrich outzusourcen. Nicht nur sind die Arbeiter dort viel billiger, aber auch die Schokoladengewinnung ist viel effizienter. Die Lindt-Fabrik in Aachen nutzt nämlich bei weitem keine natürliche Schokolade von Berghängen, sondern produziert Synthetische aus dem direkt neben der Fabrik gelegenen Kaliberg.

Der Tourismus stellt auch eine Bedrohung dar. Zwar wurde es schon unter Todesstrafe gestellt, sich heimlich ein Stück vom Schokoladenberg mitzunehmen, aber die Touristen haben schnell erkannt, dass sie dann halt einfach ganz offensichtlich Schoki klauen müssen. Zudem ist die zunehmende Vermüllung des Bergs eine große Sorge der Schweizer, viele der ansässigen Schokoladenarten wurden schon verunreinigt und somit für sämtliche späteren Generationen ungenießbar gemacht.

Schmelze

Alljährlich zum Frühling kommt es auch zur großen Schokoschmelze und tausende Hektoliter Schokolade fließen flussabwärts Richtung Nordsee. Dabei verfärben sich viele Flüsse braun, manche aber auch rot - ein Indiz dass es sich dabei um Schokolade mit Chilli und/oder Kirschfüllung handelte.
Durch die Globale Erderwärmung schmelzen die Gletscher viel schneller ab, wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird der Berg gen Ende des Jahrunderts vollständig geschmolzen sein.

Trivia

  • Moses soll auf dem Schokoladentafelberg die 15 Gebote bekommen haben; dummerweise hat Gott sie in Tafeln aus Schokolade eingraviert und Moses aß die ersten 5.
  • In Südafrika steht eine naturgetreue Duplikation aus Styropor; sodass falls der Schokoladentafelberg wirklich schmelzen sollte, es immer noch einen ganz gewöhnlichen Tafelberg zu besteigen gibt. Wie langweilig.
  • Wenn es zur Konstellation kommt, dass es regnet und ein Orkan über den Berg fegt, wird der gesamte Berg zu Schokoladenpuding aufgeschäumt.
  • Die Schweizer Regierung hat Rainer Callmund damit beauftragt, einen 40km langen Basistunnel durch den Berg zu fressen. Er war nach einer Woche fertig.