Platt

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Platt, Kurzform von Plattdüütsch - von Ignoranten häufig auch als Niederdeutsch, Plattdeutsch oder Low German bezeichnet - bezeichnet etwas, was deren Anhänger für eine Sprache halten.

Herkunft

Der Name "Platt" resultiert nicht etwa, wie viele vermuten, vom recht flachen Land der Dauersprities, nein, er leitet sich vom plattdeutschen Wort "Plätt" ab. Dies meint in etwa "kleiner platter Kuchen" und bezeichnet die Misthaufen der Kühe der Kornprovinz Holstein.

Details

Platt wird automatisch gestottert, wenn man die 5-Promille-Hürde von Blut im Alkohol unterschreitet. Da der Pegel im deutschen Bundestag über 5 Promille liegen muss, wird dort noch etwas hochdeutsch Ähnliches gelallt. Das Übergangsstadium von Hochdeutsch zu Platt ist äußerst schwer erkennbar, da Plattschnacker sehr schnell und dauerhaft die 1-Promille-Grenze knacken. Betrinkt sich demgegenüber ein Hochdeutsch-Sprechender an Käse, so resultiert Holländisch. Trockene Plattschnacker sprechen Dänisch, rückfällige, ehemalstrockene Schwedisch und bereits tote Isländisch oder Norwegisch.

Im schulischen Unterricht wird zwischen verschiedenen Methoden, um den Kindern das Schnacken beizubringen, reghaft diskutiert. So stand im Lehrmagazin "Sünnerschool" Folgendes (übersetzt): "[...] Um den Kindern Plattdeutsch näher zu bringen, eignen sich mancherlei Materialien. Einen leichten Einstieg ermöglicht hier Starkbier, der größte Erfolg setzt jedoch bei möglichst schnellem Übergang zu Korn ein. Vor Wodka kann nur gewarnt werden. Klinische Studien belegen hier eine slawische geprägte Aussprache, die ein gegenseitiges Verständnis unmöglich macht. Noch weniger eignen sich hier Tequila oder Whiskey. Die meisten Schüler fingen hier unverzüglich an, Norwegisch zu sprechen. Die Verwendung solcher Getränke würde außerdem den Verrat der Grundsätze eines jeden Platt-Urgesteins verraten, weil die stets auf bewährte Hausmittel, wie zum Beispiel Qitten-, Apfel-, Mirabellen-, Weinbergspfirsich-, Krompern- oder Willibirnenschnaps beziehungsweise Nussaufgesetzten oder, wenn sie es langsam angehen wollen, auf Viez oder wie bereits erwähnt Bier zurückgreifen.Interessant ist jedoch die Einsatzmöglichkeit guten Überseerums. Liegt der Alkoholgehalt hier bei mindestens 54% Vol., so erlernen die Kinder Plattdeutsch äußerst schnell und verfügen überdem noch einen ausgeprägten seemännischen Wortschatz . [...]"

Beispiele

Zu guter Letzt seien noch zur Veranschaulichung einige plattdeutsche Sprichwörter aufgelistet:

  • De lang hett, laat lang hangen, un de noch länger hett, lett slepen.
Wer lang hat, lässt lang hängen, und wer noch länger hatt, lässt schleifen.
  • Keen den Moors utlehnt, mutt dörch de Rippen schieten.
Wer den Arsch verleiht, muss durch die Rippen scheißen.
  • Arfen sünd düchtige Dinger, geevt se ok keen Knööv in de Knaken, hoolt se doch de Achterpoort apen.
Erbsen sind tüchtige Dinger, geben sie auch keine Kraft, so halten sie doch die Hinterpforte offen.
  • De veel fritt, de veel schitt!
Wer viel frisst, der viel scheißt!
  • Dor is Tiet to'n Leven un Starven, denn is dor ok Tiet to wat eten.
Es ist Zeit da zum Leben und Sterben, dann ist auch Zeit zum Essen da.
  • Is de Buuk vull, kann de Mors ok hoochdüütsch.
Ist der Bauch voll, kann der Arsch auch hochdeutsch.
  • Speck in de Pann, Beer in de Kann, Grütt in't Fatt, dat is wat!
Speck in der Pfanne, Bier in der Kanne, Grütze im Fass, das ist was!
  • Vun Eten un Drinken mutt mannicheen vun leven.
Von Essen und Trinken muss mancher leben.