Spinne

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Eine Spinne wird geschmiert; die spinnt ja!!

Die Spinne ist ein überaus haariges und dennoch reizend putziges Wesen, welches am ehesten als achtbeiniger Teddybär mit acht Augen beschrieben werden kann. Viele Leute haben Ekel oder Angst vor ihrer Intelligenz, obwohl sie doch ein so anmutiges Geschöpf ist. In Deutschland vorkommende Spinnen sind nicht mehr als zwei bis vier mal intelligenter als Menschen. Die einzigen Tierchen, welche dem Menschen gefährlich werden können, sind diejenigen, welche unachtsamen Klogängern unterhalb der Kloschüssel auflauern. Besondere Vorsicht ist auch bei importierten Bananenstauden geboten (Spinnen lassen sich gern unbemerkt einschleusen). Rein statistisch gesehen befinden sich auch in einer Tafel Schokolade 0,3 Spinnenbeine. Dennoch kein Grund, nicht herzhaft zuzubeißen!

Warum Spinnen spinnen[Bearbeiten]

Spinnen spinnen, weil sie Netze aus Spinnensubstanz spinnen und diese mit einer Art Speichel bekleben, worin sich vorbeifliegende Objekte verfangen. Dann hängen sie das Netz in irgendeiner dunklen und unzugänglichen Ecke auf, damit irgendwas Fressbares hinein stolpert. Keine Spinne der Welt käme auf die Idee, die Beute mit einem Lasso einzufangen! Spinnensubstanz ist das dehnbarste und praktischste Material der Welt, härter als Diamant und selbst Chuck Norris würde sich daran die Zähne ausbeißen (eine Art verbessertes Titan).

Spinnen spinnen auch, weil sie sich fortpflanzen, indem sie sich selbst nach und nach einzelne Körperteile ausreißen und dann damit mit ihrer alles klebenden Superspucke eine neue Spinne basteln. Spinnen spinnen also Spinnen, weil Spinnen spinnen. Die Körperteile wachsen später sowieso wieder nach. Genau das finden auch alle Mädchen so eklig.

Weitere Gründe, warum Spinnen spinnen:

  • Spinnen fressen Spinnen.
  • Manche Spinnen werden gegen Bäume geworfen!
  • Spinnen haben einen übergroßen Hintern mit 16 verschiedenen Spinndrüsen, aus denen von Zeit zu Zeit klebrige weiße Flüssigkeit (Spinnensubstanz) tritt, die an der Luft sofort trocknet. Daraus entstehen für den jeweiligen Zweck geeignete Spinnfäden, wie z.B: Klebefaden, Abseilfaden, Haltefaden, Signalfaden, Fangfaden, Signalfadenunterstützungsfaden, Stabilisierungsfaden, Klebefaden, Konservierungsfaden, Flugfaden, Verstrebungsfaden u.s.w.
  • Spinnen können nicht schief/krumm laufen. Auch wenn sie besoffen sind, folgen sie einfach ihrem Faden.
  • trotz ihrer langen dünnen Beine dürfen sie nicht bei Germany's next Topmodel mitmachen, weil sie dafür zu intelligent sind.
  • Spinnen spinnen, weil sie deppert sind.
  • Spinnen sind Spinnen und spinnen, weil sie so heißen.

Selbiges gilt sinngemäß für Spinner.

Spinnen und ihre Verwandten[Bearbeiten]

Spinnen sind ein Phänomen: Sie sind als einziges Tier sowohl Mitglied der Familie der Kuscheltiere als auch der Killerhornissenkiller! Das klingt absurd und widersprüchlich, ist aber tatsächlich so. Spinnen sind definitiv KEINE Insekten, sind aber wie diese Tracheenatmer. Schon allein wegen ihrer acht statt sechs Beine aber auch wegen ihrer haarigen Schönheit und Eleganz können sie mit jenen nicht verwechselt werden. Stattdessen ist die Spinne ein Sexsymbol.

Sonderform: Giftspinne[Bearbeiten]

Frage: Welche Spinne ist die giftigste Spinne der Welt? Am allergiftigsten ist die Libysche fliegende Braunschlangenspinne! Ihr Gift ist viermal so stark wie fünf Hiroshimabomben. Das genügt, um gleich zwei Marienkäfer auf einmal zu töten. Dabei geht die Libysche Braunschlangenspinne eigentlich sehr ungeschickt vor, denn in den meisten Fällen verschluckt sie sich direkt vor der Giftinjektion in den Körper des Opfers und krepiert in Bruchteilen von Sekunden. Daher ist die Spinnenart sehr, sehr selten und steht auf der roten Liste, steht also unter strengstem Naturschutz.

Sonderform:Fusselspinne[Bearbeiten]

Die Fusselspinne (Lat. minor vellus aranea) zählt zu der Familie der Körperparasiten (siehe Ohrenschmalzkäfer). Sie lebt bevorzugt an den Füßen des Homo-Sapiens, ist jedoch auch im Bauchnabel zu finden. Die Haupttätigkeit der Fusselspinnen besteht darin, Fusseln zu produzieren und die am Körper zu befestigen. Leider haben diese friedlebenden Lebewesen nur eine kurze Lebensdauer, sie sterben wenn sich ihr Nutztier "Mensch" duscht. Sie pflanzen sich besonders gut bei unhygienschen Wirten fort.

Sonderform: Mofaspinne[Bearbeiten]

Die Mofaspinne (lat. Taratula mopediensis) ist eine Spinnenart, die hauptsächlich in den Zylindern von Mofas lebt. Sie legt meistens in den Zündkerzen ihre Eier ab und zieht nach Aussagen von Wissenschaftlern ihre Jungen mit einem Benzin-Luftgemisch im Vergaser auf. Sie wurde aber auch schon im Auspuff gesichtet.

Sonderform: Nordeuropäische Spiegelspinne[Bearbeiten]

Die Nordeuropäische Spiegelspinne (Lat. aquilonis araneae speculum) zählt zu der Familie der Autoparasiten. Sie lebt bevorzugt hinter den Außenspiegeln von Automobilen, ist jedoch auch an Motor- oder Fahrrädern zu finden. Das besondere an der Nordeuropäischen Spiegelspinne ist ihre Resistenz gegen Waschanlagen und Dampfstrahler, trotz intensiver Bedampfung gelingt es nur in den seltensten Fällen die Nordeuropäische Spiegelspinne aus ihrem sicheren Versteck hinter den Autospiegeln zu entfernen. Auch gegen hohe Temperaturen scheint sie immun zu sein. Bei günstigen Wetterbedingungen kann man die Nordeuropäische Spiegelspinne dabei beobachten wie sie bei schnellen Autofahrten in ihrem Netz surft.

Sonderform: Augenbrauenvogel[Bearbeiten]

Sicher versteckt wartet der Augenbrauenvogel auf Beute.

Der Augenbrauenvogel ist eine geviertelte Spinne und kein Vogel im ornithologischen Sinn. Jeweils zwei gegenüberliegende Beine einer Spinne, bilden durch flatterige, weiche Bewegungen, den Flügelschlag eines Vogels nach und verleihen dem Augenbrauenvogel eine märchenhafte Anmut. Die jeweils restlichen Beine bilden dann weitere Exemplare oder werden als Pfeifenreiniger verwendet. Besonders geeignet für die Teilung sind Exemplare der Vogelspinne, da sie sich von je her falsch verstanden fühlen. Wie alle Spinnentiere, achtet auch der Augenbrauenvogel darauf, nicht sonderlich aufzufallen. Bevorzugter Lebensraum ist deswegen in oder auch anstelle der menschlichen Augenbraue, woher sich auch der Name ableitet.

Spinnen und Sport[Bearbeiten]

Versuche Freundschaft mit Spinnen zu schließen, am besten indem man einen kleinen Tischtennisball vor die Füße der Spinne rollt. Aufgrund der langen Beine sind Spinnen hervorragende Ballspieler (vor allem Fußball).

Fazit: Wer Fußball mag, der mag auch Spinnen.

Spinnen im Weltall[Bearbeiten]

Mit der fortschreitenden Eroberung des Weltalls seit dem 20. Jahrhundert haben sich auch die Spinnentiere diesen Lebensraum zunutze gemacht. Oft werden sie durch Raumschiffe in die Erdumlaufbahn gebracht, von wo aus sie sich mit ihren langen Fäden abseilen. Durch den Rückstoß beim Austritt des Spinnfadens können sie sich problemlos im luftleeren Raum fortbewegen. Auch Nachrichten- und Wettersatelliten schleppen trotz penibler Reinlichkeit in den Laboren immer wieder Spinnen und allerlei Insekten mit ins All, und so manch ein Satellitentransponder musste seinen Dienst quittieren, nachdem er voller Spinnenweben war. Ein durchaus positiver Nebeneffekt der Besiedelung des Weltalls durch Spinnen ist, dass das Hintergrundrauschen ferner Galaxien, hervorgerufen durch Fliegen, verirrte Schnaken und anderes Ungeziefer merklich zurückgegangen ist. Sogar das Hubble-Teleskop liefert gegenüber früheren Vergleichsaufnahmen detailreichere Bilder mit weniger Rauschen, wie Forscher berichten.