Ekel

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Ekel ist Gewöhnungsfrage und Spülen ist nur ein Reflex.

Ekel ist das Gefühl, das Kakerlaken empfinden, wenn sie zwischen zahlreichen Exkrementen hingebungsvoll kopulieren. Das Antonym ist Zuneigung. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass hier nach einem sehr komplizierten, bio-chemischen Prozess ein Fluchtimpuls entsteht.

Terminologie[Bearbeiten]

Das Wort Ekel war bis etwa 200 v. Chr. noch als Kurzform für das epileptische Ferkel zu verstehen, ein in Südafrika lebendes Tier, das von vielen Stämmen verehrt wurde. Dieses Ferkel brach jedes Mal in epileptische Anfälle aus, wenn es von Blähungen heimgesucht wurde. Der sich dabei verbreitende Gestank wurde von verzückten Anhängern gefeiert, die darin den Duft des Paradieses zu erahnen glaubten. Unter Drogen gesetzt von den aufkommenden Gasen, schwirrten sie in verschiedene Richtungen davon und glaubten dabei, auf einem riesigen Regenbogen in das Tal des ewigen Grunzers zu rutschen. Um dem epileptischen Ferkel den unschmeichelhaften Namen zu nehmen, nannten sie ihn liebevoll "Ekel". Als das epileptische Ferkel ausstarb, verschwand auch der Ekel-Mythos vom Kontinent. Das Wort allerdings geisterte immer noch in der Sprache herum.

Heutzutage, wenn uns etwas epileptisch ferkelartiges widerfährt, spüren wir den Impuls zur Flucht, ohne zu wissen, warum. Es ist nur noch der archaische Reflex geblieben, weil wir weder mit Drogen in Kontakt geraten, noch unser Belohnungssystem aktiviert wird. Es ist daher nicht verwunderlich, warum Ekel ein negativ konnotiertes Wort ist, immerhin fällt die Aufwandsentschädigung aus. Das erklärt auch die Beliebtheit der Wörter Sex, Stuhlgang oder Essen, denn das parasympathische Nervensystem zaubert hier des Öfteren ein lässiges Grinsen auf unser Gesicht.

Was Freud dazu sagt[Bearbeiten]

In seiner Abhandlung "Sexualität ist nicht die Antwort auf alles, aber Zicken haben Penisneid" erklärt Sigmund Freud das Phänomen so:

"Ekel ist auf eine nicht aufgearbeitete Beziehung zur eigenen Mutter zurückzuführen. Das Krabbeln eines Insektes oder das nackte Exkrement erinnert uns unweigerlich an unsere Zeit als Säugling, als wir noch besinnungslos strampelten und im Bereich des Verdauungstraktes nicht Herr der Lage waren. Bei Missbehagen wirkte die Brust der Mutter beruhigend auf uns. Selbstverständlich hilft im Erwachsenenalter bei Gefahr nur noch die eigene Initiative, wobei die Reminiszenz an die frühere Innigkeit mit der Mutter Schamgefühle in uns auslöst."

Verbreitung[Bearbeiten]

In den Industrienationen fällt die Wahrnehmung von Ekel deutlich heftiger aus als in Entwicklungsländern. Woran liegt das? Klar, die erste Welt ist zu Pussys verkommen mit dem ernst zunehmenden Problem Realitätsverlust. Da spannt man eine Windel auf den Mast und schon herrscht das große Chaos. Man denkt an Biowaffen. An Terror. In den Entwicklungsländern werden so die Äcker gedüngt.

Verwandte Arten (sind mit Ekel verwandt oder sterben)[Bearbeiten]

Das Ekelpaket[Bearbeiten]

Sorgfältig verschnürtes Päckchen mit ausgesuchter Ekelhaftigkeit. Anstatt Pralines. Merci, dass es dich gibt.

Der Enkel[Bearbeiten]

Verzogener Homunkulus mit zu viel Kneifabdrücken in den Backen. Hat weder Begabung noch Anstand, wurde aber von der Evolution begünstigt, weil man es nicht übers Herz brachte ihn zu ertränken.

Der Eklatant[Bearbeiten]

Bekannt ist der Eklatant für die wahrscheinlich mieseste Tarnung der Welt. Er lebt in der Wüste und gibt sich als überdimensionaler Haufen aus. Ohne seine enorme Körpergröße wäre er wohl längst von einem Raubtier ausgerottet worden. Vom Eklatanten stammt übrigens auch das Wort “eklatant” ab. Das sagen zum Beispiel Politiker gerne: “Ein eklatanter Fehler!

Der Klodekel[Bearbeiten]

Nem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Diese alte Weisheit passt wie der Hintern auf die Brille für den sich immer weiter verbreitenden Klodekel. Er verbreitet Angst und Schrecken in öffentlichen Toiletten.

Der Blutekel[Bearbeiten]

Eine Vampirart, die vom Aussterben bedroht ist, weil sie sich vor Blut ekelt.

Der Essekel[Bearbeiten]