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Kölsch (Sprache)

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Kölsch ist eine der komplizierteren Sprachen im deutschen Sprachraum. Die Bezeichnung leitet sich von dem Wort Kauderwelsch ab, was soviel bedeitet wie: Zerkautes Wallisisch.

Kölsch und abgewandelte Bedeutungen[Bearbeiten]

Die Kölner an sich sind Meister darin etwas zu sagen und etwas völlig anderes zu meinen.
Ein kleines Beispiel:
Ein ganz normaler deutscher Sprachbürger betritt eine Ur-Kölsche Kneipe (auch Weetschaff genannt), auf einer Tafel vor der Tür steht: en halve Hahn, 1,80. Toll denkt der gute Mann, ein halbes Hähnchen für nur 1 Euro 80, da musst du rein. Die Enttäusching kommt, wenn der Kellner (dä Köbes) das Bestellte bringt: Ein nicht ganz frisches Käsebrötchen.
Auch wird ein nicht Kölner niemals Kalten Kaffee bestellen, obwohl es sich dabei einfach nur um Cola mit Limo handelt.

Auslassungen[Bearbeiten]

Der von Natur aus sparsame Rheinländer spart sich gerne Buchstaben. Hat er genug davon zusammengespart, wird mindestens einmal im Jahr ein neues Schunkellied veröffentlicht. Eindrucksvolle Beispiele für die Sparsamkeit sind:

  • Et kütt wie et kütt - man kann nie genug m im Vorrat haben
  • Bei d'r Tant - hier kommen die fehlenden e her
  • Dat wor nix - spart aber gleich drei Buchstaben.
  • Do böste platt - hier wird sogar ein ganzes Wort einfach eingespart

Klare, knappe Aussagen[Bearbeiten]

Benutzt der Durchschnittsdeutsche gerne längere Sätze um einen komplizierten Sachverhält zu erklären, braucht der Kölner nur wenige Worte um das gleiche auszusagen.
Bitte lass' mich doch einen Moment in Ruhe, ich habe jetzt weder die Kraft noch die Muße für eine längere Konversation mit Dir! drückt der Kölner kurz und knapp durch jank fott! aus. In diesem kurzen Satz wird gleichzeitig der Wunsch ausgedrückt, der Gesprächspartner solle sich örtlich entfernen, wie auch die Bereitschaft, das Gespräch später weiter zu führen.

Statt eines hochdeutschen Ich möchte meiner Enttäuschung Ausdruck verleihen und festhalten, dass ich mehr als konsterniert ob dieses Sachverhalts bin reicht dem Kölner ein schlichtes Su ne Driss!, was gleichzeitig auch die Effizienz dieser Sprache widerspiegelt. Nicht umsonst wird den Kölnern nachgesagt, nicht nur besonders tolerant und freundlich zu sein, es ist vielmehr durch empirische Studien bewiesen, dass sie ihr Sozialverhalten durch strikte Optimierung der Kommunikation auf ein äußerst hohes Niveau steigern konnten. Dies bezieht sich nicht nur auf Köln, sondern auch auf das umliegende Umland, wodurch auch kleinere, unbedeutendere Vororte wie Düsseldorf oder das durch das Notwendigwerden von zusätzlichen Parkplätzen hinzugekaufte Porz profitieren konnten.

Legendär ist auch das kölsche Gedöns, das als Platzhalter für beinahe alles gilt. Egal, ob nun deplatziertes Verhalten (Wat soll dat Gedöns?) oder die Zusammenfassung mehrerer Gegenstände (Häste dat Gedöns) - Sprachwissenschaftler gehen davon aus, dass Kölsch als sich durchsetzende Hochsprache mit fortschreitender Entwicklung mit immer weniger Worten immer mehr auszudrücken vermag.

Kölsch und die hohe Kunst Anzüglichkeiten nett zu verpacken[Bearbeiten]

Bei mehr als zwei Kölsch setzt der Schunkel-Trieb ein.

Der Kölner an sich beherzigt die Tatsache, dass es für einen Nichtkölner schwer ist, alles zu verstehen, was gesagt wird. Das hat zur Folge, dass eine Gruppe von Kölnern vor Lachen am Boden liegt, wenn auf eine Anzüglichkeit wie auf ein vermeintliches Lob reagiert wird.
"Leven Jott, hät die en Milchjeschäf." - Lieber Gott, hat die ein Milchgeschäft - klingt wie die lobende Erwähnung der Effizienz einer Geschäftsfrau, die sich mit Milchprodukten ihren Lebensunterhalt verdient.

Kölsch als Getränk[Bearbeiten]

Manch ein Kölner rühmt sich damit, das sing Sproch gleichzeitig auch ein Getränk sei. Früher als Abführmittel für polnische Zuchtpferde verwendet, wird es heute in Reagenzgläsern serviert. Dies dient dazu die Kulinarischen Spezialitäten der Kölner Gastronomie allesamt juut zu finden. Nach dem Genuss einiger Kölsch, erlernt und versteht man schnell Kölsch. Übermäßiger Konsum ruft allerdings den Drang hervor, zwanghaft löstich zu weede. Ärzte bezeichnen diese Krankheit als Fasteleer, was für den Aussenstehenden danach klingt als sei das Glas nur noch halb voll.

Zum Kölsch ist anzumerken, dass es, wenn es allzu lange steht, erst schal und dann Alt wird. Und das trinkt man nur in der verbotenen Stadt.

Weblinks[Bearbeiten]