Große Koalition

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Als Große Koalition (oder auch als "Antischwampel") bezeichnet man eine Kopulation zwischen zwei großen Parteien, die zwar bis aufs Blut miteinander verfeindet sind, aber gemeinsam eine starke Mehrheit im Parlament haben und um jeden Preis an der Macht sein wollen.

Wegen dieser Fehlleistung wurde auch ein Spiel hergestellt, kurz nach dem Sieg der Bienchen.

Die letzte Große Kopulation in Deutschland hat 2005 zwischen den Herren Müntefranzerl und Merkel stattgefunden. Die ungesunde Verbindung zwischen der SPD und ihrem Bettvorleger CDU zerbrach aber erwartungsgemäß nach weniger als einem Jahr am Streit um die 207. Gesundheitsreform seit 1992.

Das Geschäft mit dem Geld[Bearbeiten]

Eine Große Koalition wird immer dann eingangen, wenn sie dem Machterhalt oder der Machtergreifung dienlich ist. Die beiden verfeindeten Parteien verbünden sich nach einer Bundestagswahl gegen ihre Wähler, um noch mehr Geld aus diesen herauszupressen. Da man Staatsmacht und Staatskasse nun plötzlich miteinander teilen muss und das Geld nicht mehr für alle Politiker reicht, beschließt man einfach gewaltige Steuererhöhungen. Durch die damit einhergehenden Plünderungen des Haushaltes sowie die ständigen Rangeleien zwischen den beiden unfreiwilligen Partnern wird Deutschland in nur 6 Monaten zu einem Sanierungsfall.

Umsetzung[Bearbeiten]

Große Koalitionen werden grundsätzlich immer erst nach einem Putsch oder einer Bundestagswahl geschlossen, da sie dem Wähler das wahre Gesicht beider Parteien zeigen; denn wenn der Wähler das wahre Gesicht einer Partei vor der Wahl gekannt hätte, hätte er dieser Partei niemals seine Stimme gegeben. Große Koalition bedeutet zugleich, dass der Wähler indirekt auch genau die Partei unterstützt, gegen die er eigentlich gestimmt hat und die er eben nicht an der Regierung sehen wollte.

Im Zuge einer Großen Koalitionen können die beiden miteinander kopulierneden Erzfeinde endlich gemeinsam ihre geheimsten schmutzigen Wünsche verwirklichen, die der Wähler vor der Wahl freilich nicht einmal erahnen darf. Die Zusagen an den Wähler vor der Wahl werden nach der Wahl jeweils unter Berufung auf den Feind gebrochen; oder aber man bricht seine Wahlversprechen ganz einfach aufgrund dessen, dass lügende Politiker in zivilisierten Ländern ohnehin nichts zu befürchten haben.

Worst of Both Worlds[Bearbeiten]

Wie Merkel Ende 2005 eindrucksvoll mit nur 2 Sprechstörungen in einem Satz erklärte, bleibt bei Großen Koalitionen in aller Regel Papier nur Papier. Ein Umbruch sei in der Form zu erwarten, dass nun die Schlechtigkeiten aller Parteien auf den gearschten Wähler zukommen. Die Regierung müsse nämlich erst mal zu sich selbst Vertrauen schaffen und anschließend mit Fröhlichkeit und Leidenschaft die Arbeit angehen, das letzte Geld aus der Bevölkerung herauszuholen.

Die exakte Umkehr von Wahlversprechen nach der Wahl gehört zwar traditionell zum Programm aller politischer Parteien, bei Großen Koalitionen ergibt sich allerdings die ebenso schöne wie seltene Gelegenheit, gleich die doppelte Anzahl an Wahlversprechen zu brechen: Das betrogene Wahlvieh bekommt nun das Schlechteste aus beiden Welten zu spüren, nämlich SPD und CDU.

Ein einfaches Rechenbeispiel aus der aktuellen Praxis vermag diesen Sachverhalt anhand der Märchensteuererhöhung in Deutschland anschaulich darzustellen:

Vor der Wahl
SPD: keine Erhöhung: 16% + 0% entspricht 16%
CDU: Erhöhung um 2%: 16% + 2% entspricht 18%


Nach der Wahl
SPD plus CDU: Erhöhung um 3%: 16% + 3% entspricht 19%

(2% Merkelsteuer + 1% Müntesteuer = 3%)

Mathematisch auf eine einfache Formel gebracht, bedeutet dies: 16 + 0 + 2 = 19 oder verkürzt: 2 = 3.

Ministerien[Bearbeiten]

Manchmal stehen bei Großen Koalitionen nicht genügend Ministerposten zur Verfügung, um alle Parteibonzen beider Parteien zu befriedigen. In solchen Fällen schaffen die beiden miteinander kopuliernden Parteien ganz einfach weitere unnötige Ministerien, die eigentlich gar nicht gebraucht würden, wie etwa das Ministerium für Wahrheit.

Der Parteispendenexperte Roland Koch der CDU hat ein aufwändiges Verfahren entwickelt, nach dem der Staat die Immobilien seiner Ministerien an Kapitalisten verkauft, von denen er seine eigenen Büros dann wieder teuer anmietet; die Miete zahlen dann allerdings nicht die Politiker selbst, sondern erstaunlicherweise der Steuerzahler.

Erfolge[Bearbeiten]

Bereits in den ersten 100 Tagen ihres kurzen Bestehens konnte die Große Koalition beachtliche Erfolge vorweisen wie die Beamten-Massenentlassungen, massive Erhöhungen von Steuern und Politikerbezügen, die Müntefranzerlsche Rentenkürzung, der strenge Winter 2005/2005, einstürzende Hallendächer, deutsche Irak-Geiseln, die Reform der Rechtschreibreform sowie der Beginn der Vogelgrippe-Pandemie in Deutschland und, nicht zuletzt, die verhauene Fußball-WM 2006.

Kurz vor ihrem Ende wagte die Große Koalition sogar Kritik an den verschwenderischen Fehlspekulationen des anerkannten Rotlichtexperten Prof. Dr. Heinz Hartz von der Wolfswagen AG, der seinerzeit vielen Menschen das letzte Hemd ausgezogen hatte.

Zudem kann die große Koalition stolz von sich behaupten, offiziell immer noch zu existieren

Trivia[Bearbeiten]

  • Manche Mamis nennen Scheiße, wenn sie mit ihren Kleinkindern reden, "Große Koalition".
  • Viele große Koalitionen haben als Maskottchen ein GroKodil.