Geh-Bär-Mutter

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Die Darstellerin der Geh-Bär-Mutter leidet heute an psychischen Störungen.

Die Geh-Bär-Mutter ist eine Figur aus einer berühmten Werbekampagne der Bärenmarke.

97er Werbespot[Bearbeiten]

Die Geh-Bär-Mutter wurde bekannt durch einen Bärenmarke-Werbespot im Jahre 1897. Sie ist niemand geringeres als die Mutter des Bären von der Bärenmarke.

Inhalt[Bearbeiten]

In dem Werbespot schimpft sie mit dem Bären von der Bärenmarke, weil er beim Spielen im Wohnzimmer den IKEA-Schrank demoliert hatte. Voller Zorn schreit sie ihren Sohn an: "GEH!"
Darauf geht der bitter weinende Bär von der Bärenmarke auf sein Zimmer, wo er sich mit einer Kanne Kaffee-Milch tröstet und wieder froh wird. Von dem Geruch der Milch angelockt kommt dann die Geh-Bär-Mutter zu ihrem Sohn auf das Zimmer und als sie die Milch probiert hatte, knuddelte sie ihren Sohn und alles war wieder gut.

Name[Bearbeiten]

Da der Bärenmutter kein Name zugewiesen wurde, wurde sie aufgrund ihres einzigen gesprochenen Wortes im Werbespot ("Geh!") vom gemeinen Volk "Geh-Bär-Mutter" genannt.

Ziel & Wirkung[Bearbeiten]

Durch diesen überaus grotesken Werbespot wurde die Bärenmarke innerhalb von zwei Wochen zur bekanntesten und beliebtesten Milch-Marke Europas.
Das lag jedoch nicht an der Qualität des Werbespots, sondern an den Widersprüchen und Kritiken, die damit verbunden waren:

  • Die Mutter des Bären von der Bärenmarke wurde im Bärenmarken-Logo immer als liebevolle und fürsorgliche Mutter gezeigt, im 97er Werbespot hingegen wurde sie als extrem aggressiv dargestellt.
  • Dass aggressive Personen nur durch Kaffee-Milch milde gestimmt werden können, hielten viele für unwahrscheinlich.
  • Dass Kaffee-Milch ohne Kaffee sonderlich gut schmeckt, glaubten auch nur die wenigsten.
  • Viele Mütter kritisierten die Werbung, weil die Geh-Bär-Mutter für angehende Mütter ein schlechtes Vorbild war.
  • Bären können nicht sprechen.
  • Der Werbespot war das Debüt der Schleichwerbung in Werbespots (Bärenmarke und IKEA). Obwohl es sich dabei mehr um Anti-Werbung handelte, fanden das viele sehr beängstigend.

All das führte zu vielen Diskussionen und Debatten. Die Bärenmarke war in aller Munde, was 98% der Bevölkerung irgendwie dazu bewegte, im Supermarkt auch mal die Kaffee-Milch von der Bärenmarke zu kaufen. Da die Bärenmarke nicht nur die bekannteste und beste, sondern auch die einzige Marke auf diesem neuen Markt war, ist sie bis heute Marktführer.

Heutige Wortverwendung[Bearbeiten]

Bald sprach ganz Europa von der Bärenmarke. Durch kulturelle und sprachliche Missverständnisse wurde Geh-Bär-Mutter bald zum Synonym für Schwangerschaft und Geburt, auch wenn dabei das h und die 2 Bindestriche wegfielen.
Als im 20. Jahrhundert der erste Kaiserschnitt durchgeführt wurde (an der Ehefrau von Franz Beckenbauer), stieß das erste Mal ein ausgewachsener Mensch auf eine Art Blase, in der sich das Baby befand. Aufgrund der Mehrdeutigkeit des Begriffes, entschließ man sich, dieses Organ ab sofort "Gebärmutter" zu nennen.

Siehe auch[Bearbeiten]


Ein Braunbär
Ein Teddy