Festival

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Ein Festival dient Menschen mit sonderbarem Verhalten oftmals als Vorwand, ihre widerwärtigen Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Im vorliegenden Artikel soll auf die wesentlichsten Verhaltensweisen der Besucher eingegangen werden:

Anreise[Bearbeiten]

Bereits die Anreise ist für den geneigten Festivalbesucher ein Feiertag der Superlative. Professionelle Festival-Fans schaffen es dabei, pro Reisestunde Ihren Alkoholpegel um eine Promille zu steigern. Bei den Artgenossen genießt diese Fähigkeit ein besonderes Ansehen. Je nach Grad der sozialen Verwahrlosung und Art der Arbeitslosigkeit kann die Anreise oftmals schon Wochen vor dem Start des Festivals stattfinden. Dies führt nicht selten zu einzelnen Alkoholleichen auf grünen Wiesen, noch bevor Bauzäune und Dixi-Klos errichtet wurden.

Unterkunft[Bearbeiten]

Den meisten Festival-Besuchern reicht es nicht aus, ihr absonderliches Verhalten nur einen Tag lang auszuleben. Deshalb finden Festivals in der Mehrheit der Fälle an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen statt, weshalb die meisten Besucher sich in unmittelbarer Umgebung des Festivals wohnlich einrichten: Zunächst wird das Zelt im noch alkoholisierten Zustand unter Missachtung sämtlicher hygienischer und statischer Umstände stümperhaft aufgebaut und die mitgebrachten Bier-, Schnaps- und Nikotinreserven darin verstaut. Einige wenige Besucher bringen sogar Waschutensilien und Wechselkleidung mit, wobei diese Dinge meist nur dekorativen Charakter besitzen und nicht wirklich zum Einsatz kommen.

Wer zu faul/betrunken ist, um sich ein Zelt aufzubauen, kann dennoch problemlos in der Nähe des Festivals unterkommen. Dafür gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:

  1. Man campiert in dem Zelt eines anderen Festivalbesuchers, der zu betrunken ist, um sein eigenes zu finden.
  2. Man sucht sich einen Partner für den Geschlechtsverkehr, bei dem man dann die Nacht im Zelt verbringt (Achtung: Dies ist mit körperlicher Arbeit verbunden).

Wenn man trotz alledem immer noch ohne Schlafplatz dasteht, kann man auch unter freiem Himmel schlafen, also auf dem Boden, also in Glassplittern, Zigarettenkippen, Kotze und sonstigen Ausscheidungen anderer Besucher. In diesem Fall hat man gleich den passenden Körpergeruch.

Verpflegung[Bearbeiten]

Gemäß Ihrer Religion bedeuten Festivals gleichsam Fastenzeit. Die Aufnahme fester Nahrung wird eingestellt und die Ernährung findet in flüssiger Form statt. Obwohl dies dem menschlichen Organismus widerspricht, existieren dennoch vielfältige Möglichkeiten, dem Körper trotzdem die benötigten Nährstoffe zuzuführen. Erwähnenswert sind an dieser Stelle sinnlose Saufspiele, bei denen mehr oder weniger nach einem Zufallsprinzip bestimmt wird, wer unter enormem Gruppenzwang Alkohol zu sich nehmen muss. Ist dem Betroffenen dies nicht mehr möglich, so wird die Nahrung mittels Trichter und Schlauch (sogenannte Saufmaschine oder Bierbong) zugeführt.

Falls doch mal feste Nahrung zu sich genommen wird, geschieht dies in Form von Dosenravioli oder ähnlichem, das bevorzugt kalt und direkt aus der Dose gegessen wird. Gourmet-Köche machen sich ihre Dosenravioli noch vorher warm - aus der Dose wird aber trotzdem gegessen.

Verhalten[Bearbeiten]

Die Besucher versuchen während des ganzen Zeitraums, sich möglichst widerwärtig zu verhalten. Unangenehmer Körpergeruch und Schweiß an jeglichen Stellen des Körpers gehören zum guten Ton. Gesteigert werden kann dieses Verhalten durch das exhibitionistische Zurschaustellen von Gesäßansätzen oder unansehnlichen Oberkörpern. Die konsequente Verweigerung der Körperpflege gilt als ungeschriebenes Gesetz.

Auch das Pressen des eigenen verschwitzen und übergewichtigen Körpers an die Körper anderer Besucher ist eine gern gesehene Sympathiebekundung ersten Grades. Rülpsen und Furzen sind mögliche Steigerungen. Doch auch das laute Ausrufen von "HELGA" rund um die Uhr ist eine nicht zu vergessende Tradition und erfreut sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit.

Da auf den Campingplätzen oft beengte Verhältnisse herrschen, ist es gern gesehen, dass zur Vermeidung von Missverständnissen das eigene Revier markiert wird. Urinieren, das Absetzen von Kot und das Erbrechen des Mageninhaltes eignen sich hierzu hervorragend. Andere Besucher bevorzugen es, sich ein bisschen Privatsphäre zu erhalten und setzen diese durch, indem sie sich innerhalb weniger Stunden hinter/unter/in Bergen aus Müll verschanzen. Was genau in diesen schnell errichteten Festungen passiert, hat bisher noch kein Mensch ergründen können. Ausgesandte Forscher kehrten nicht zurück.

Leider ist eine besonders bei Männern beliebte Form des Verhaltens unter den weiblichen Festivalbesuchern bisweilen ausgestorben. Das "Alle rocken oben ohne" (Aroophänomen) ist bis auf einige wenige, aber nicht lohnenswerte Exemplare, kaum noch zu beobachten. Kenner rechnen dies dem moralischen Wert des Aroo zu, das als inflationärer wissenschaftlicher Untersuchungsgegenstand nun eine gewisse Ernsthaftigkeit der Pflege beanspruchen muss.

Humor[Bearbeiten]

Da die Veranstalter die humoristische Art der Besucher zu schätzen wissen, werden auch immer wieder gerne vom Veranstalter lustige Dinge unternommen. So werden beispielsweise massenhaft Dixi-Klos installiert, um sich gemeinsam mit den Besuchern über das spießbürgerliche Verhalten der Normalbürger lustig zu machen. Weiterhin wurden zuweilen bereits Duschen aufgestellt. Dies ist besonders lustig, da die Benutzung von Duschen durch ausgedehnte Schlammbäder ohnehin unnötig ist.

Trivia[Bearbeiten]

Wußten Sie schon, dass...

  • viele Hersteller Toiletten kostenlos zur Verfügung stellen, da diese ohnehin nicht genutzt werden. Falls sich doch jemand traut, sie zu benutzen, endet das für ihn meist recht unappetitlich - mitsamt Dixi-Klo und dessen fäkalem Inhalt auf dem Boden liegend.
  • viele Besucher im Alltag einer geregelten Tätigkeit nachgehen.
  • ...dass Josef Stalin schon immer gesagt hat, dass Menzinger besser auf dem Graspop-Festival aufgehoben sind?

Paradox[Bearbeiten]

Obwohl auf Festivals so fest wie möglich gefeiert werden sollte, sind doch diejenigen die besten, bei denen es am lockersten zugeht.

Einige Festivals, deren Besuch sich mehr oder weniger lohnt[Bearbeiten]