Personal Coach

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Der Beruf des Personal Coachs ist einer der vielen neuartigen und absolut revolutionären Berufe, bei denen letztlich keiner genau weiß, wo konkret der Tätigkeitsschwerpunkt liegt. Grundsätzlich ist dieses Wissen bzw. eine konkrete Definition des Berufsbildes auch völlig überflüssig. Fakt ist: Wer Personal Coach ist, ist ein toller Hecht!

Wie wird man Personal Coach?[Bearbeiten]

Es gibt zwei Wege, die einem das anschließende Tragen der Berufsbezeichnung Personal Coach ermöglichen.

  1. Man meldet sich für einen Fernlehrgang bei einer der renommierten Fernschulen an, um von sehr qualifizierten Fachidioten (überwiegend Personal Coaches) alles Wichtige in einem Crashkurs zu erlernen. Hierzu zählt vor allem gefährliches Halbwissen in den Bereichen Psychologie, Soziologie, Religion, Esotherik und Ökonomie. Immerhin muss man als Personal Coach seinen späteren Klienten aus abnormalen Lebenskrisen heraushelfen, obgleich das eigene Leben absolut sinnlos wirkt. Der Nachteil beim Berufsweg via Fernschule: Der Lehrgang kostet Geld, das man als angehender Persoanl Coach einfach nicht hat, da man zuvor für mindestens vier Jahre erwerbslos war. Langzeitarbeitslosigkeit ist für das Berufsbild Personal Coach eine Art Zugangsvoraussetzung und kann nur mit ärztlich diagnostizierten Hirnschäden oder mit gigantischer Selbstüberschätzung kompensiert werden.
  2. Man geht zu Media Markt oder Saturn und kauft die folgenden Produkte, die man ausschließlich bei Media Markt oder Saturn günstig erwerben kann:
  • einen billigen Tintenstrahldrucker
  • eine billige Software zum Erstellen von Visitenkarten
  • hochglänzendes Fotopapier mit Visitenkarten-Perforierung

Zu Hause wählt man dann ein kitschiges Motiv von der gekauften Visitenkarten-Software, tippt die persönlichen Kontaktdaten ein und erweitert das ganze um den Zusatz Personal Coach. Fertig!

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Das Klientel[Bearbeiten]

Wie bereits angedeutet, kümmert man sich als Personal Coach um Personen, die in ganz tiefen Lebenskrisen festsitzen. Gelegentlich findet man unter den Arbeitgebern von Personal Coaches jedoch auch Neureiche, die einfach nicht wissen, wohnin sie mit ihren Millionen sollen. In diesem Fall muss man sich als Personal Coach nicht ins Zeug legen, sondern muss seinen "Herren" einfach den ganzen Tag bespaßen. Der Großteil des Klientels eines PC besteht jedoch aus Personen, die mindestens eine der folgenden Eigenschaften aufweisen:

Als Personal Coach begleitet man diese Personen in Ihrem Alltag und zeigt ihnen situativ Wege auf, wie man das Leben qualitativ hochwertiger gestalten kann. Nach erfolgreicher Zusammenarbeit sollte sich der Klient für Gott halten, sich als Kanone im Bett bezeichnen und Internetprojekte wie Mark Zuckerberg aus dem sprichwörtlichen Ärmel schütteln. Da der Besitz und der Konsum von Kokain in Deutschland verboten ist, muss der Personal Coach einen anderen Weg einschlagen, um aus einem depressiven Häufchen Elend einen Volkshelden zu formen. Dabei ist es elementar wichtig, dass man immer die Kommunikation aufrecht erhält und den Klienten bei Alltagssituationen unterstützt. Man steht mit dem Klienten morgens mittags auf und hängt sich gleich wie eine lästige Fliege an dessen Hacken. Schon beim Weg ins Bad sollte man als Personal Coach druckvoll auf den Klienten einwirken und diesen ununterbrochen zutexten. Gute Schlachtrufe sind hier z.B:

Und genau dieses System setzt sich nun den ganzen Tag bzw. Abend fort. Der Klient darf nie zur Ruhe kommen, er muss konsequent an sich arbeiten und sich selbst reflektieren. Egal ob er bei EDEKA an der Kasse, zwischen zwei Typen auf dem Bahnhofsklo und beim Batiken von duften Leinenpullovern ist: Der Personal Coach muss ihm permanent Grütze ins Ohr labern.