Navigationssystem

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Mit Navigationssystem bezeichnet der Handel kleine Dinger, die von der Natur der Sache her keinen anderen Zweck erfüllen, als mit viel Gewinn verkauft zu werden und danach mindestens 6 Monate lang ständig dämliche Wegbeschreibungen von sich zu geben. Billiger ist es, die Ehefrau und eine Karte mitzunehmen.

Ursprung[Bearbeiten]

Als vor 500 Jahren die Sklaverei de facto abgeschafft wurde und Drogen illegal wurden, musste Jamba sich eine neue Abzockmöglichkeit ausdenken. Neben den dummen Klingeltönen erfand man daher das Navigationssystem, indem man dem als unverkäuflich geltenden Taschenrechnern eine zynische Stimme und ein paar alte Landkarten einprogrammierte.

Das Navi wurde in erster Linie von Frauen für Frauen entwickelt. Man wollte verhindern, dass selbige eine "Abkürzung" zum Einkaufen nehmen und damit nie mehr zurückfinden würden. Außerdem wollte man die Nerven der männlichen Autofahrer schonen, weil eine Frau auf dem Beifahrerseitz meist störende Instruktionen von sich gibt, sobald diese den ADAC-Strassenatlas erblickt. Im Laufe der Zeit wurden neue Funktionen mit integriert:

  • Schuhgeschäfte finden
  • Einkaufszentren mit Schuhgeschäften finden
  • Schuh-Outlets finden
  • Schuhschränke (IKEA) finden

später wurden noch andere (nutzlose) Funktionen eingebaut:

  • Stau finden
  • einen Stau umfahren um auf der Umgehung in den nächsten zu geraten
  • Schuhläden zu finden ohne in den Stau zu kommen

und natürlich die nützlichste Funktion:

  • durch einen Stau wieder nach Hause zu finden nachdem man Schuhe gekauft hat

Funktionsweise[Bearbeiten]

Da das Navigationsgerät mit Ronald Reagans SDI funktioniert, muss es im Fahrzeug unter der prallen Sonne abgelegt werden, um auch von allen alten amerikanischen Satelliten angepeilt werden zu können. Störende Glasscheiben oder Autodächer sind vor der Fahrt zu entfernen und umweltgerecht zu entsorgen. Nach Erfüllung dieser Voraussetzungen erzählt das Navigationssystem dem unbedarften Verkehrsteilnehmer, wohin er fahren muss, sofern der Akku geladen ist.

Das Gerät gibt hierbei grundsätzlich den umständlichsten Weg von allen an: Nicht selten muss man um die ganze Welt fahren, um eine Nachbarstadt zu besuchen. Wenn man an einen modischen Kreisverkehr aus den 60er Jahren gelangt, muss man oft geradeaus darüberfahen, weil das Navigationsgerät es halt eben so will.

Am Ende der Fahrt erzählt einem das Navigationssystem dann, es müsse aktualisiert werden, so dass man noch 20 Minuten länger im Auto sitzen bleiben muss, bis das Gerät diese Tätigkeit beendet hat. Der größte Fehler, den man anschließend machen kann, ist, das Gerät jetzt an den Computer anzuschließen: Sofort loggt es sich in das gefährliche Internetz ein, wo bekanntlich die Hacker wohnen und qualifiziert sich bei der zuständigen Behörde als Mautpreller.

Die Wegbeschreibungen werden in den meisten Fällen von einer Frau vorgesagt. Dies dient nicht der Beruhigung, wie man glauben könnte, sondern um seiner Frau auf dem Weg nach Hause Unterhaltung zu gönnen. Nicht selten erblickt man das weibliche Geschlecht bei dem Versuch dem Navi zu widersprechen oder eine Diskussion mit dem Thema Make-Up (und Schuhe) zu beginnen.

Für die Männer hat die weibliche Stimme meist verheerende Wirkungen: manche gehorchen ihnen willenlos und folgen dem eingeflüsterten Weg der femininen Fahrtroutenflüsterin um am Ende doch wieder in einen Stau (oder ein Schuhgeschäft) zu gelangen oder sich völlig zu verfahren. Meist mit dem Effekt, dass man sich dann eingesteht: "Wieso habe ich ihr überhaupt zugehört?"

TIPP: Traue nie der Kuh im Navi! Sie möchte dich umbringen! Auf der Brücke möchte sie dich abbiegen lassen!

Die Abzockphase[Bearbeiten]

Schritt 1[Bearbeiten]

Das Navigationsgerät lädt sich eine sauteure, unnütze Aktualisierung runter. Es kann um die 50 kosten, damit das Navigationssystem erfährt, dass eine Brücke in Nordkorea gesperrt wurde.

Schritt 2[Bearbeiten]

Das Navigationssystem lädt sich Klingeltöne von Jamba runter, wenn es nach Schritt 1 noch Zeit hat. Diese Klingeltöne spielt es dann bei längeren Fahrten ab.

Schritt 3[Bearbeiten]

Wenn nach Schritt 1 und 2 noch Zeit ist, surft das Navigationssystem noch ein wenig auf Pornoseiten herum. Das Navigationsgerät schaut nach, wie alt es werden wird und mit wem es verwandt ist und hängt anschließend noch einige Stunden unnütz in Foren herum. Schritt 3 kann unendlich lange dauern und kann daher auch mit überraschend hohen Kosten verbunden sein und zu Interrupts bei den nächsten Navigationsaufgaben führen.

Nach der Abzockphase[Bearbeiten]

Wenn sich der Fahrer weigert, für den kostenpflichtigen Besuch diverser Seiten zu zahlen, führt das Navigationssystem ihn einfach über eine Klippe oder in Kriegsregionen.

Die Grundsätze des Navigationssystems[Bearbeiten]

§1: Selbstzerstörung des Fahrzeugs, wenn der Fahrer die Route verlässt

§2: Das Navigationssystem hat IMMER Recht

§3: Hat es nicht Recht, dann gilt immer noch §2

§4: Kaputte/gesperrte Brücken oder Strassen sind die Probleme des Fahrers, nicht die des Navigationssystems

Zitate[Bearbeiten]

  • "In 300 Metern können Sie spielende Kinder am Straßenrand überfahren"
  • "Um den Fluss zu überqueren, müssen Sie vor dem Schwimmen aussteigen"
  • "Sie haben das Ziel in 1000 Metern erreicht ... Sie haben das Ziel in 900 Metern erreicht ... Sie haben das Ziel in 800 Metern erreicht ... noch 2500 Meter bis zum Ziel..."
  • "Fahren Sie geradeaus über den Kreisverkehr"
  • (Nach "Sie haben ihr Ziel in 900 Metern erreicht") "Bitte kehren sie um!"
  • (Auf der Autobahn) "Sie Haben Ihr Ziel erreicht!“
  • (Auf der Autobahn) "Bitte biegen sie links ab!“
  • (Auf der Autobahn) "Bitte wenden!“
  • auf der Brücke: Bitte jetzt wenden !
  • im Tunnel: Bitte jetzt halblinks abbiegen

Alternatives Navigationssystem[Bearbeiten]

Lebender Fisch[Bearbeiten]

In Reinfeld drehen skrupelose Mönche verirrten Autofahrern lebende Karpfen als nach Gebrauch essbare Navigationsgeräte an. Unfälle, bei denen Fahrzeuglenker in Gewässer steuerten und zur Rechtfertigung die Empfehlungen ihres Navigationsgerätes angaben, sind ausnahmslos auf Reinfelder Fische zurückzuführen.

Siehe auch[Bearbeiten]