Handel

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Ziel des Handels

Als Handel wird in der modernen Literatur der Diebstahl das sozialistische Umlagern von Werten - insbesondere Knete, Kohle und Zaster - aus den Taschen der Normalsterblichen in die der großen Firmenbosse und Multimilliardäre verstanden. Diese Form der Ausbeutung findet Anwendung seit Anno Dazumal und stellt die Grundlage des kapitalistischen Manifests dar, wie der alte Kalle schon feststellte.

Wortherkunft[Bearbeiten]

Das Wort "Handel" haben um die alten Ägypter um 3.622 v. Chr. um 17:73 MESZ erfunden, da gibt es keine wissenschaftlichen Differenzen. Vorher nannte man den Sachverhalt einfach "Heroische Anwandlung zur noblen Definition egoistischer Liebeleien". Da es den faulten Ägyptern aber zu anstrengend war, diese wohlklingende Bezeichnung bei jedem Papyrus-Einkauf zu gebrauchen, kürzten Sie den Ausdruck einfach ab. Und seitdem heißt das Verschachern von irgendwelchem Schrott Handel. Das Verb zum Handel heißt seitdem "handeln" und das Adjektiv "handelig". Seit dieser Zeit hat das Wort keinerlei Änderung mehr erfahren und bedeutet bis heute das Gleiche wie damals.

Die Grundfunktion - Ein Beispiel[Bearbeiten]

Die Grundfunktion des Handels lässt sich leicht durch das zeitgenössische Zitat eines nicht näher bezeichneten Individuums mit Migrations- und Menstruationshintergrund darstellen: "Ey Alda, isch will den Banane haben, weissu, geb isch dir fett krass den Wäscheklammer für, ja?!". Durch Analyse dieses Ausspruches lässt sich ableiten, dass der Handel aus einem Bedürfnis nach einem Objekt - im Beispiel den Banane - sowie der Bereitschaft, für die Stillung dieses Bedürfnisses eine Gegenleistung zu erbringen, charakterisiert.

Auch Pissen ist ein Bedürfnis.

Bedürfnisse[Bearbeiten]

Als Bedürfnis kann alles gezählt werden, was ein Mensch gerne "möchte". Da gibt es Autos, Nahrung, Sex, Heavy Metal, Parasiten, Bier und so einiges mehr zu nennen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Jeder hat Bedürfnisse und jeder möchte diese Bedürfnisse auch stillen. Zur Stillung der Bedürfnisse gibt es drei Möglichkeiten:

  • Eigene Herstellung oder Materialisierung
  • Diebstahl des begehrten Gutes
  • Erwerb durch Handel (s. Beispiel oben)

Dieses, zugegebenermaßen recht einfach gehaltene, Beispiel zeigt, dass der Handel zu einer Verbesserung der Situation aller Beteiligten führt, wenn er sinnvoll eingesetzt wird. So ist nach Abschluss des Handels die Protagonistin im Besitz einer Banane, welche zur Stillung eines wie auch immer gearteten Bedürfnisses herangezogen werden kann. Der vorherige Besitzer der Banane (Kenner der Szene behaupten, er würde "Alda" heißen) besitzt nun eine Wäscheklammer und kann damit wiederum das Bedürfnis des Wäsche-aufhängens oder das Bedürfnis des Finger-einklemmens stillen. Wenn er Glück hat. Wenn nicht, liegt er mit einer Schusswinde im Kopf in irgendeiner Seitengasse in Berlin-Kreuzberg.

Materieller und immaterieller Wert[Bearbeiten]

Wichtig hierbei ist, dass sich der Wert des Bedürfnisses mit dem Wert der Gegenleistung gleicht. So scheint der materielle Wert von den Wäscheklammer im Beispiel wesentlich geringer zu sein ale der von den Banane, doch der immaterielle Wert kann umso höher sein, je stärker das Verlangen ist, ein Bedürfnis zu stillen. Sollte nun der Bananen-Dealer eine nasse Socke haben, die er unbedingt aufhängen möchte, so wird er dem Handel mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zustimmen. Er braucht die Banane nicht, bekommt für diese allerdings ein Gut angeboten, das er dringend benötigt. So viel zum immateriellen Wert.

Entwicklung des Handels[Bearbeiten]

Der Handel hat im Wandel der Epochen eine beispiellose Entwicklung erfahren. Dieser Abschnitt soll einen kurzen Überblick über diese Entwicklung geben.

Damals sehr begehrt: Der Bärenpelz

Ganz viel früher[Bearbeiten]

Ganz viel früher bestand der Handel aus dem simplen Kodex "die Macht des Stärkeren". Fressen und gefressen werden. Ying und Yang. Tim und Struppi. Emil und die drei Fragezeichen. Oder so. Der Handel lief nach dem Prinzip "Gib mir das Bärenfell oder ich hau dir meine Keule dermaßen in die Fressleiste, dass du deine Zähne als Kette tragen kannst!", das hat auch soweit ganz gut funktioniert, da so die stärksten der Rasse ein warmes Bärenfell hatten und die schwachen im Winter erfroren sind. Diese Prinzip wurde später von Darkwing Du...ääh, Darwin als natürliche Auslese bezeichnet. So wurde sichergestellt, dass der menschliche Gen-Pool sauber gehalten wurde von schwächlichen Jammerlappen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind.

Viel früher[Bearbeiten]

Etwas später als ganz viel früher fand viel früher statt. Zu dieser Zeit wurde das oben erwähnte Handelssystem aufgeweicht und durch den so genannten Tauschhandel ersetzt. Dieser läuft nach dem Prinzip "Gib mir den Speer, ich geb dir dafür einen Mammutstoßzahn. Oder ich hau dir meine Keule dermaßen in die Fressleiste, dass du deine Zähne als Kette tragen kannst!" ab. Dadurch hatten auch die schwächeren eine Möglichkeit zu überleben, da sie den Mammutstoßzahn gegen ein Bärenfell tauschen konnten, damit sie es im Winter schön warm haben. Super, die schwächlichen Jammerlappen, die auf fremde Hilfe angewiesen sind, überlebten wieder und so stellte sich eine komplette Verweichlichung der menschlichen Rasse ein. Sie fingen an, Behausungen zu bauen, Drogen und Nahrungsmittel anzupflanzen und sesshaft zu werden, rosa Tütüs zu tragen und Xavier Naidoo zu hören. Von den Wonneproppen der eigentlichen Herrenrasse, die sich gegenseitig mit den Keulen in die Fresse gehauen haben, war nun nichts mehr übrig.

Erste Wertvorstellungen

Früher[Bearbeiten]

Etwas später als etwas später als ganz viel früher erfand irgendein unbedeutender Nuchtsnutz das Geld. Nun wurde jedem popeligen Gegenstand ein Wert in Form von kleinen goldenen Klümpchen zugewiesen. Diese wurden dann immer noch im Sinne des Tauschhandels verschachert. So könnte zum Beispiel etwas später als etwas später als ganz viel früher ein Handelsangebot gelautet haben "Für acht Goldstücke und zweiunddreißig Silberlinge könnt Ihr dieses wundervolle Zelt erwerben.Oder ich hau dir meinen Pimmel dermaßen in die Fressleiste, dass du deine Zähne als Kette tragen kannst! Oder Ihr lasst es halt bleiben.". Dies war die Geburtsstunde des Kapitalismus. Alle wollten die so schön klimpernden güldenen Scheibchen haben, damit sie noch mehr Waren kaufen, diese wieder verkaufen und damit noch viel mehr schön klimpernde güldene Scheibchen zu haben. Die kann man zwar nicht essen, aber sie machen glücklich. Punkt.

Das Endziel des Kapitalismus

Später[Bearbeiten]

Etwas später als etwas später.... naja, irgendwann jedenfalls wurden so genannte Märkte erfunden. Dort traf man sich und versuchte, seinen Schrott zu möglichst vielen schön klimpernden güldenen Scheibchen unters Volk zu bringen. Die wahnwitzigen Angebote nahmen kein Ende, á la "Gebet mir 10 Goldstücke und Ihr erhaltet den göttlichen Segen zur Heilung der Beulenpest. Alle Eure Sünden seien Euch vergeben und der jüngste Tag und so weiter!" wurde gemarktschreiert was das Zeug hält. Bei einem durchschnittlichen Bauerneinkommen von 2 Goldstückchen im Jahr sollte sich schnell herausstellen, dass das ungebildete Fußvolk tatsächlich auf diese faulen Taschenspielertricks hereinfiel und so die armen immer ärmer und die reichen immer reicher wurden. Kapitalismus in Reinstform. Nun ja, die Menschheit hat daraus nichts gelernt, sie trägt immer noch rose Tütüs und hört die Söhne Mannheims. Ein trauriges Ende ist ihr beschieden.

Heute[Bearbeiten]

Der Handel hat sich von später auf heute kaum noch verändert. Die reichen sind noch reicher geworden, die armen noch ärmer und ein Ende ist nicht abzusehen. Mittlerweile gibt es auch eine komische Erfindung namens Internet, durch die Kapitalisten aller Welt in der Lage sind, kleinen hungernden Kindern aus Bangladesch auch noch das letzte Hemd auszuziehen. Xavier Naidoo exisitert immer noch und jetzt ist auch noch Rosenstolz dazu gekommen. Die Verweichlichung nimmt seinen Lauf, Keulen kennt kein Schwein mehr und damit die Multimilliardäre nicht zentnerweise Goldstückchen mit sich herum tragen müssen, wurden so nette Papierfetzen mit Zahlen drauf eingeführt. Die sind sogar noch wertvoller als die schön klimpernden güldenen Scheibchen. Auch gibt es jetzt Institutionen, die die ganzen bunten Zettelchen und güldenen Scheibchen für die ganz reichen aufbewahren und damit auch reich werden oder aber alles zum Fenster (ja, die sind auch schon erfunden worden) raus werfen. Willkommen in der Zukunft.

Sonderformen des Handels[Bearbeiten]

Im Laufe der Jahrhunderte von ganz viel früher bis heute haben sich jede Menge unterschiedliche Handelsspezialisierungen herausgebildet. Ein paar dieser Formen sollen hier kurz vorgestellt werden.

Menschenhandel[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bundesagentur für Arbeit

Der Handel zwischen, mit und durch Menschen. Begehrteste Ware hierbei sind Sklaven oder, politisch korrekt ausgedrück, PAM (Private afrikanische Mitarbeiter). In Deutschland wird das Ganze Arbeitsmarkt genannt. Ausbeutungsgeber "beschäftigen" hierbei die Auszubeutenden oder die Ausbeutungsnehmer, nennen sie liebevoll Mitarbeiter und tun so, als ob sie sie ordentlich bezahlen, stecken sich 95% der erwirtschafteten güldenen Scheibchen aber in die eigene Tasche. Meistens bringt das die Auszubeutenden noch näher an die Armutsgrenze als sie vorher unter Onkel Hartz schon waren, die Ausbeutungsgeber finanzieren sich dadurch zwei Audi A8 im Jahr und einen Porsche für die Angetraute als Wochenendwägelchen. Ein Hoch auf die Nation der Dichten und Lenker!

Waffenhandel[Bearbeiten]

Hauptartikel: Waffe

Der Waffenhandel ist der ursprünglichsten Variante des Handelns von ganz viel früher am Nächsten. Gehandelt wird hier auf dem Recht des Stärkeren. "Gib mir dein Geld oder ich mach dir mit der Bleipuste ein zusätzliches Loch in den Körper.". Sie ist die sowohl älteste als auch ergiebigste Form des Handelns und dient der Abhärtung der Menschen. Weiter so!

Waffelhandel[Bearbeiten]

Hauptartikel: Waffel

Diese Form des Handels ist die wohl gefährlichste. Hierbei wird mit extrem explosiven Stoffen zur Herstellung von Waffeln gehandelt. Nicht selten tritt bei der Warenübergabe eine Mehlstaubexplosion auf. Aus diesem Grund und aufgrund der unerbittlichen Jagd durch den Verfassungsschutz sowie die Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM!!) gibt es nicht mehr allzu viele Waffelhändler. Waffelhändler sind nicht zu verwechseln mit Waffeleisen, Bäckern oder Staubsaugern!

Dönerhandel[Bearbeiten]

Hauptartikel: Döner

Unter Dönerhandel versteht man das Vertreiben von fladenbrothaltigen Gammelfleischartikeln im unternehmerischen Umfeld. Dabei sind vor allem die Ingredenzien ausschlaggebend für den Erfolg des Handelns. Die unterschiedlichsten Variationen sind Kalbfleischdöner aus Ratte und Katze, Chickendöner aus Gummiadlern, Kinderdöner aus Halbstarken und vegetarische Döner aus Vegetariern und Veganern. Der Dönerhandel ist ausschließlich Immigranten aus Nicht-EU-Ländern vorbehalten und kann leicht mit dem Waffenhandel verwechselt werden.

Trivia[Bearbeiten]

  • Der Handel ist an Xavier Naidoo schuld!
  • Auch die alten Russen haben schon Handel betrieben. Sie tauschten Vodka gegen Vodka.
  • Georg-Friedrich Händel hat entgegen der landläufigen Meinung nichts mit dem Handel zu tun.
  • Ein Handlungsstrang ist kein kaufbares Suizid-Utensil

Siehe auch[Bearbeiten]