1 x 1 Goldauszeichnung von Burschenmann I.

Adam und Eva

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Adam und Eva. Urvater und -mutter. Werden sowohl im Koran als auch in der Bibel erwähnt, was dort nicht steht, steht hier:

Prolog[Bearbeiten]

Aus dem Schöpfungsprotokoll des Herrn.

Am Anfang, da erschuf der Herr Himmel und Erde. Und zwar einzig und allein aus der Zutat Chaos! Später fummelte er an Meeren und Bergen rum und machte auch Tiere wie den Fischotter oder die Seekuh, den Ameisenbären und die Reblaus. Auch Pflanzen erschuf der Herr. Gut gelungen ist ihm der Fliegenpilz oder der Affenbrotbaum. Aber es fehlte die Krone der Schöpfung, das Internet! Und der Herr hatte nur noch einen Tag Zeit, denn er musste zurück zu seiner eigentlichen Arbeit; er hatte nur einen Krankenschein für eine Woche und sein Urlaub war schon lange aufgebraucht. Also machte er sich - aus Dreck - einen Stellvertreter, der das Internet erfinden sollte. Dieser Stellvertreter wurde später als Adam berühmt und das hatte folgenden Grund: Als Kind hatte der Herr häufig Bonanza geguckt. Er hatte zwar den Hoss am liebsten gehabt, weil der lustig war und so ähnlich aussah wie der Herr selbst, aber -so befürchtete der Herr- wenn es später heißen sollte, der Stellvertreter wäre nach dem Ebenbild des Herrn erschaffen, dann würde jeder mit dem Namen "Hoss" einen großen dicken Mann assoziieren, und der Herr war zwar pummelig, aber auch eitel. Darum nannte der Herr sein Werk nach dem ersten Sohn von Ben Cartwright: Adam! Aus der Gattung Mensch! Und damit beginnt unsere Geschichte.

Die Schöpfung wird vollendet[Bearbeiten]

Gott schafft Adam nach seinem Idealbild und lässt ihn ins Paradies.

"Adam", sprach der Herr, "Du baust jetzt das Internet zusammen. In 5 Wochen beginnt das neue Jahr mit einem neuen Urlaubsanspruch. Kurz dannach bin ich zurück und will sofort loslegen, mit Chat. Und Dating-Börse. Hau rein!" Und kurz bevor der Herr entmaterialisierte, stammelte der Adam: "Ich weiß nicht wie es geht! Was ist Internet? Und was Dating-Börse?" Da bemerkte der Herr, dass Adam viel zu wenig Erfahrung hatte und er folgerte blitzschnell, dass er diese Erfahrung nur schwer erlangen würde. Schon gar nicht ohne Frau! Was sollte der Adam sich denn auch schon unter Dating-Börse vorstellen? "Ja gut, Digger", sprach der Herr, "Du sollst eine Gefährtin haben, aber lass' Dich nicht von Ihr verarschen mit Äpfeln und Schlangen! Und hau rein mit dem Internet!" Hokuspokus, der Herr zauberte aus einem Propfen Ohrenschmalz und einem Popel Adam's ein Weib (Von wegen Rippe! Der Herr hatte es eilig, da konnte er dem Adam doch keine Rippe rausoperieren!). "Und Du, Frollein," sprach der Herr zum Weib, "Du sollst Eva heißen. Bleib' nackig, dann wirst Du schön braun." Und zack. Weg war er, der Herr.

Da standen sie nun...[Bearbeiten]

...ganz ohne Hemd und guckten sich so um, denn ansehen wollten sie sich irgendwie nicht. Wer die Bibel kennt, hat von der späteren Erkenntnis und den Feigenblättern für die Blöße gelesen, aber das ist Quatsch. Adam und Eva sahen nämlich jetzt schon, dass sie nix anhatten und sie schämten sich auch ein wenig. Adam, weil er einen ziemlich kleinen Pimmel hatte und Eva wegen ihrer Sommersprossen. Um nicht eine noch peinlichere Stille zwischen ihnen entstehen zu lassen, sagte Eva: "Geil hier. Fast schon paradiesisch. Guck mal da, die Seekuh!" "Und da vorne erst, ein Hippopotamus", fuhr Adam fort, "und dort. Ein prächtiges Rhinocerotidai aus der Familie der Unpaarhufer. Mit welcher Kraft und Geschwindigkeit es auf uns zu gallopiert kommt..." und kaum hatte Adam das ausgesprochen, war er mit Eva auf den nächsten Baum geklettert, denn mit so einem Viech ist nicht zu spaßen.

Im Baum[Bearbeiten]

So stellte sich Fritz Lang die Eva vor.

Das Rhinodingens, zu deutsch Nashorn, umkurvte den Baum ein paar Stunden lang und legte sich dann unter der ausladenden Krone zum Schlafen hernieder. Weil Adam und Eva nicht nur die ersten, sondern auch die einzigen Menschen waren, kam kein Wildhüter, sie zu erlösen. So verbrachten sie eine unbequeme Nacht auf dem Baum. Und als der Morgen seine dämmrige Hand über das Paradies öffnete, hatten sie ganz schönen Hunger. Der Baum war mit Äpfeln behangen. Boskop. Ziemlich sauer und ziemlich gut für die Darmtätigkeit. Nach dem Verzehr einiger Äpfel ließ die Verdauung nicht auf sich warten. Derartig von Bauchgrimmen gepiesakt, fielen Adam die Worte des Herrn, der ihn vor den Äpfeln gewarnt hatte, wieder ein... aber es war zu spät.

Die Vertreibung aus dem Paradies[Bearbeiten]

Auf so einem Apfelbaum ist sebstverständlich schlecht Scheißen. Und es bedarf nicht viel Phantasie, sich auszumalen, wie Oberschenkel und Waden nach so einem Schiss aussahen. Nun, zumindest das Nashorn hatte sich gegen Mittag getrollt und Adam und Eva wagten sich auf den dicken, golfplatzähnlichen Rasen des Paradieses und begaben sich auf die Suche nach Feigenblättern, die vorzüglich als Klopapierersatz einzusetzen sind. Gerade als sie die ersten Blätter vom Feigenbaum pflückten, hatte das Nashorn ihre nicht zu überriechende Witterung wieder aufgenommen und pflügte auf das erste Menschenpaar zu. Adam und Eva gaben Fersengeld und flohen aus dem Paradies.

Die Zeugung Kains und Abels[Bearbeiten]

"Wenn's ein Junge wird, nennen wir ihn Kain", sagte Adam. "Oder Abel",sagte Eva. (Tja, in Sachen Erotik war's noch nicht weit her, damals. Man konnte auf Vor- und Nachspiel noch gut verzichten.)

Was das Buch Genesis uns verschweigt, wir uns aber ausmalen können[Bearbeiten]

Adam und Eva bekamen keine Tochter. Darum hätte sich Kain (der Brudermörder) eigentlich nicht vermehren können. Auch der später von Eva geborene Set war ein Junge. Aber irgendwoher kamen ja Weiber. Vermutlich hatte der Herr dann doch noch einen Tag frei bekommen und konnte mit Popeln und Ohrenschmalz noch ein wenig rumbasteln. Die Erblinien von Kain und Set vermehrten sich grandios... aber eines gefiel dem Herrn nicht...

Der Herr erzürnte[Bearbeiten]

Rechtzeitig zum Sommerurlaub widmete sich der Herr wieder seiner Schöpfung... Doch er hatte nicht bedacht, dass die Zeit für seine Geschöpfe viel schneller verging, als seine eigene (Das ist verständlich, denkt nur an Relativitätstheorie, Wurmloch, Raum-Zeit-Krümmung, biolektrales Pradoxon) und als er vom Himmel zur Erde herniederschwebte, hatte sich sein Volk vermehrt wie die Karnickel und immer noch war kein Internet erfunden! Der Herr griff sich den nächstbesten Menschen und stauchte ihn zusammen: "Ich habe die Schnauze voll von Eurer Dekadenz, in drei Wochen habt Ihr das Internet aufgebaut oder ich spüle Euch das Klo runter!" Aber Noah dachte gar nicht daran, das Internet zu erfinden sondern baute sich eine Arche und überstand den späteren Klo-Strudel. Aber das ist eine andere Geschichte.

So stellt sich der Autor Eva vor.

Was sagt uns das?[Bearbeiten]

Sicher wird so manch' Gutgläubiger die These, dass der Herr von Adam das Internet erfinden lassen wollte, von sich weisen. Doch diese kleine Geschichte zeigt eines, nämlich dass der zentrale Kern der Schöpfung ungeklärt ist: Warum hat denn der Herr so einen beschwerlichen Schöpfungsakt geleistet? Sieben Tage geschackert, obwohl er krank geschrieben war! Hatte er einfach Langeweile? Nein!!! So trivial darf man dann auch wieder nicht über die Schöpfung denken. Wenn der Herr riesige Brontosaurier erschaffen kann und sogar den Mount Everest... dann hätte er sich statt dessen gegen seine Langeweile ja auch Fernsehen und RTL 2 erschaffen können. Also muss etwas anderes damit bezweckt gewesen sein. Aber was? Und warum hat der Herr nicht sofort den Homo Sapiens erschaffen, sondern erst den Australopithecus? Und warum ließ er den Neandertaler Jahrtausende lang die Gegend um Düsseldorf unsicher machen, wenn er später doch den Euro einführen wollte? Fragen über Fragen. Und weil alle Antworter der Kirchenindustrie befangen sind, sollte man sich lieber eine eigene Theorie zurechtbasteln. Oder man kommt zu dem Schluss, dass ein Herr so gut wie keiner ist. Wie dem auch sei... die Eva ist ihm gut gelungen!