Philippinen

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Philippinen
Wenn die Minions einen Staat hätten

Philippinen Flagge.png

Wahlspruch: "Ist das Essen schon fertig ?"

Amtssprache Tagalog: Englisch, Spanisch und Inselblabla, dass in einem großen Topf gut durch gerührt wurde.
Schrift Vorhanden und lesbar (von den Einheimischen)
Hauptstadt Manila
Staatsoberhaupt Papst Franziskus, Jolly Bee Präsident Tony Tan Caktiong
Regierungschef Wer bei den Wahlen die meisten Geschenke unters Volk gebracht hat.
Staatsform Lupenreine Kleptokratie
Staatsgründung schon vorbei
Fläche gigantisch aber gegenüber Europa ein Witz
Einwohnerzahl Dank des Kondombanns des Papstes viel zu viele
Bevölkerungsdichte dank Reisschnaps hoch
Währung Jolly Bee Discount Coupons, "Gefallen"
Zeitzone deutsche Zeit + ein paar Stunden
Nationalgericht Alles. Nein, das ist kein Witz: wirklich alles.
Internet-TLD .phipsi

Küche

Dieser Artikel beschäftigt sich zuerst und vorrangig mit der traditionellen Küche des Archipels und dem Essen an sich. Warum? Essen ist der fischige Grundpfeiler der philippinischen Kultur, es bestimmt jeden Aspekt im Leben der Inselbewohner. Er ist für diese existenziell und noch wichtiger als der Kirchgang. Und das will etwas heißen, sind die Südostasiaten doch so katholisch, dass selbst der Papst neben ihnen wirkt, als wäre er der Besitzer einer satanistischen Schwulenbar.

"Kain na" ("Das Essen ist fertig") schallt es mindestens dreimal am Tag von Luzon bis Midanao und ein jeder lässt umgehend alles stehen und liegen, um zum heimischen Herd zu eilen. Oder weitaus häufiger zum nächsten Jollybee Fastfood Imbiss. Denn wenn die Filipinos eines noch mehr lieben als Essen, dann ist es das unglaublich fettige Essen. Und damit wären wir auch schon bei der Einteilung. Das Staatsheiligtum der Pazifikinseln lässt sich nämlich in zwei superduper Kategorien einordnen.

Fettiger, ausländischer Fraß

Bei uns in Deutschland werden Ausländer, die sich erdreisten ihre Kultur mitbringen zu wollen, in der Regel von alten Schreckschrauben mit Tortenflecken auf dem Hosenanzug über den Haufen geschossen. Auf den Philippinen ist dem nicht so. Die kleinen Asiaten verschlingen alles an Fremdländischem, das ihnen vorgesetzt wird und bewerten es obligatorisch mit dem Prädikat "Delicious", was, wenn man ihrer seltsamen Inselsprache in Tourideutsch übersetzt, soviel wie in etwa "geil" bedeutet. In der Vergangenheit führte dieser Umstand zu allerlei peinlichen Missverständnissen. Es kostete die Botschaft des Königreichs Spaniens 400 Jahre sowie unzählige Kugeln um den Filipinos klar zu machen, dass Spanier nicht essbar sind, egal mit wie viel scharfer Soße man sie würzt.

Lokales Zeug

  • Adobo - Hm, lecker. Kling toll, ist aber bloß Hühnchen aus dem Ofen.
  • Afritada - Klingt auch gut, ist aber wieder nur Hühnchen, mit Gemüse und Kartoffeln.
  • Puto - Ein Gebäck aus Reismehl, das der Legende nach zum Frühstück, Mittag und Kaffee gegessen wird. Angeblich, weil es im Mund immer mehr wird und man deshalb den ganzen Tag darauf herumkauen muss.
  • Balut - Das Highlight für alle, die schon alles gegessen haben: nicht fertig gebrütete Entenembryos.
  • Biko, Latik oder Bibingka - Keine Ahnung wie das schmeckt, ist aber wahrscheinlich irgendwas mit Kokos. Oder Reis. Oder Hühnchen.

Vielleicht doch lieber Halo-Halo, die freundliche Speise zur Begrüßung?

Religion

Nach dem Essen kommt auf den Philippinen der Kirchgang. Nun ja, eigentlich wird nach dem Kirchgang auch gegessen. Und es gibt immer mindestens eine Garküche im Vorschiff, falls die Gläubigen vom Satan Hunger befallen werden. Und die Kathedrale in Manila hat einen Jolly Bee Burgerladen, gleich neben der Kanzel. Ach ist ja auch egal. Der Glaube ist die zweitwichtigste Sache für einen jeden Filipino.

Geographie

Oh, die Islas Philipinas. Ein Haufen Inseln, die dreckiger sind als der Arsch einer Hafenhure und auf denen man sich mit Sicherheit mehr Geschlechtskrankheiten einfängt. Manche von den Dingern sind kaum mehr als eine Sandbank mit einer Palme darauf, wohingegen andere geräumiger sind als... nun... als der Arsch einer Hafenhure eben. Die Insel Luzon zum Beispiel beherbergt mit Manila eine Megametropole, die 12 Millionen Filipinos und 8 Milliarden Ratten ihr Zuhause nennen. Diesem Sodom verdanken die Philippinen übrigens auch den Hafenhurenvergleich. Während die Großstädte der Inseln nämlich kriminalitätsverseuchte Betonwüsten sind, ist der Rest des Archipels eigentlich ganz schön. Karibisch schön um genau zu sein. Palmen, Korallenriffe, Kokosnüsse und Hula-Hula-Mädels - all das findet der geneigte Tourist außerhalb Manilas, wenn es ihm gelingt die Stadt mit lebend und mit Brieftasche zu verlassen.

Geschichte

Die epische Quest der Filipinos durch die Jahrhunderte begann mit einer Horde kleiner gelber Männchen mit einem Heißhunger auf Bananen, die vor grauer Vorzeit irgendwann einmal aus den Fluten des Urmeeres auf den Strand einer tropischen Insel getapst kamen. Die putzigen Gnome hatten ein Ziel, dem sie sich mit Leib und Seele verschrieben hatten: die böseste Supermacht der Welt zu finden, um ihr zu dienen. Damals wie heute widmet ein jeder Filipino sein gesamtes Dasein diesem übergeordnet Zweck.

Die ersten Ausländer, denen die Insulaner begegneten, waren enttäuschenderweise chinesische Händler. "Halt!", möchte der politikversierte Leser hier bestimmt einwerfen: "Die Chinesen sind doch eine böse Macht von Bond-Schurken-Kaliber!" Natürlich sind sie das, aber damals hatte das Reich der Mitte noch Sitte und Anstand statt Smog und Kommunismus. Der kulturrvolutionäre- und lehrerverbrennende Mao war ein feuchter Traum im Sack irgendeiner Bakterie und China prosperierte, töpferte Vasen und erfand Zeug wie den Fußball. Teezeremonien, Feuerwerk und Seidenraupen waren den Filipinos zu lieb, weshalb sie den Strohutträgern nur ein paar Vasen abkauften und sie dann wieder aufs Meer zurückschickten um weiter auf die Ankunft des Bösen zu warten.

1521 war es dann soweit. Ferdinand Magellan schaute im Zuge seiner Weltumsegelung auf den Inseln vorbei und konnte es natürlich nicht lassen, den Filipinas seine große langen Flaggenmast zu zeigen. Etwas, das ihm tausende amerikanische Touristen in den kommenden Jahrhunderten nachmachen würden. Die männlichen Insulaner waren indes wenig begeistert von dem massiven Mast des Andalusiers, mit dem er vor ihren Frauen herum wedelte. Doch fanden sie den Flamenco tanzenden Bullenbeglücker aus ganz anderen gründen "zum Anbeißen". Und so wurde Magellan nach kurzer Zeit zum ersten ausländischen Fast Food in der Geschichte der Philippinen und sein Bein zum Türstopper in der Abstellkammer von Häuptling Lapu Lapu.

Die Spanier hatten deshalb nun allerdings einen Fuß in der Tür und wie immer dann, wenn einer ihrer Eroberer oder Entdecker nicht zurück nach Hause kam, schickten die katalanischen Stierfetischisten eine Flotte hinter dem Verlustiggegangenen her, um etwaige Überreste zusammenzukratzen und die Goldsituation an seinem Todesort zu checken. Und so tauchte eines schönen Tages ein Dutzend Galleonen unter dem Kommandeur Ruy López de Villalobosses vor den asiatischen Inseln auf. Dieser trödelte nicht lange, zeigte den Filipinas seinen Mast, der noch massiver war als der von Magellan und benannte die Insel nach einem dicken blaublütigen Baby.

Die Filipinos wurden von einem Schuss auf den anderen Fußabtreter des spanischen Weltreichs und konnten ihr Glück ob dieses Umstands kaum fassen. Von Manila bis Mindanao wurden Freudenfeuer entzündet, in dem überglückliche Dschungelhexen und Medizinmänner tanzten. Villaloboss und seine Galleonen besuchten den Häuptling Lapu Lapu um seinen Türstopper zu bewundern, was diesen so zu Herzen rührte, das er vor den Augen eines Erschießungskommandos plötzlich und unerwartet verstarb.

Die Insulaner waren überglücklich. In Uncle Sam schienen sie endliche ihren einzig wahren bösen Meister gefunden zu haben.

Politik

Die Volksvertreter der Philippinen sind so dermaßen korrupt, das sich selbst Fifa-Funktionäre angewidert von ihnen abwenden, andere jedoch gucken interessiert zu. Spötter munkeln, dass sei der Grund, warum die Nationalelf des Landes seit Urzeiten auf Platz 124 der Weltrangliste herum dümpelt. Die Fußball-Mafiosi würden sich aus ethischen Gründen nämlich schlichtweg weigern, von so einem korrupten Haufen wie der Inselregierung Schmiergeld anzunehmen.

In anderen Ländern bedienen sich Politiker in der Regel heimlich aus der staatseigenen Keksdose. In Deutschland steht sie zum Beispiel im Bundestag unter dem Tisch des dicken Siggi Gabriel. Der stibitzt sich zwar mal ab und an einen dicken Diätenkeks aus ihr, ab nur wenn seine Mutti nicht guckt. Auf den Philippinen hingegen steht der Kekstopf im Präsidentenpalast und ein jeder Politiker greift kräftig rein. Neue Schuhe für die liebe Ehefrau, einen dritten Bentley als Dienstwagen oder ein bescheidenes Haus aus purem Gold: all das sind Dinge, für die die Filipinos gerne mit ihren Steuern zahlen.

Rodrigo "Rowdyboy" Duterte - Der schnellste Colt des Ostens

Der miefige Wind der Korruption, wehte Jahrzehntelang über das Land. Von Manila bis Mindanao stank es nach Raffgier, Vetternwirtschaft und Veruntreuung. Die Filipinos waren ihren Politikern hilflos ausgeliefert, einer Bande von Ganoven, die eines Tages einfach in dem Land aufgeschlagen waren. Die Saubande zog die braven Bürger auf das letzte Hemd aus, betrank sich im Saloon und überfiel in schöner Regelmäßigkeit die Staatsbank in Quezon-City. Doch am 9. Mai 2016 war Schluss damit. Auf einer Welle aus Populismus und Wild-West-Nostalgie ritt Rowdyboy Duterte, der Sheriff von Davao City in das Parlament ein. Pünktlich zu High Noon erschoss er die ärgsten Schurken von Manila zum Klang der Kirchenglocken in Duellmanier über den Haufen. Danach stapfte er, mit immer noch rauchendem Colt, in den Saloon, wo er den Barkeeper Blei schmecken ließ. Der Typ war immerhin ein Drogendealer und solcherlei Gesindel war in Sheriff Dutertes Land von nun an zum Abschuss freigegeben.

Legenden und anderer Mumpitz

Eso-Else, die Frau, die mit einer Kupferpyramide auf dem Kopf durch die Innenstadt von Wuppertal läuft, gilt hierzulande zurecht als verrückt. Auf den Philippinen wäre dem nicht so. Da die Miniaturasiaten ihre Schamanen, Hexenfrauen und Voodoopriester nämlich alle im 15.Jahrhundert durch Feuer verloren haben, glauben sie jeden noch so abstrusen bullshit. Wird der Bullshit entlarvt, denken sich notfalls neuen aus. "Die sechzehnjährige Tochter schaut Jungs hinterher? Sie ist vom Teufel besessen! Bindet sie nackt an einen Baum und peitscht sie aus!" "Oma Pitu riecht streng nach Hühneraugensalbe? Sie braut Hexenkräuter! Verbrennt sie!" "Der Nachbarhund rammelt dein Bein? Er ist eine Dämonenbestie, verbrennt auch ihn!" Wie kleine Kinder, sehen die Filipinos in Allem etwas Mystisches und Übernatürliches. Glaubt man ihnen, so sind ihre Inseln eine Höllenlandschaft voller Leichen fressender Schweinedämonen-Ghulen und körperlosen Geisterzungen, die unvorsichtige Filipinas zu Tode lecken.

Die mit Abstand haarsträubendste Legende, rankt sich aber um ein Einkaufzentrum in Manila. In dessen Keller lebt ein Schlangenmann. Kein dürrer Flöten-Hindu vom Ganges, nein, ein echter Schlangenmann, halb Mensch, halb Reptil. Diesen soll der Mall-Besitzer gezeugt haben und seitdem im Keller versteckt halten. Verständlich, natürlich gibt niemand gerne zu, dass er Sex mit einer Schlange hatte, obwohl es sicher vielen Männern schon so ergangen ist. Der Blindschleichenmann spukt nun also im Kaufhauskeller herum, schön und gut. Aber das stört ja niemanden, im Lagerraum eines jeden Aldis leben ekligere Monster. Komischerweise hat der Mutant allerdings ein Überwachungsterminal und einen Hebel in seinem Verschlag. Mittels diesem spannt er in die Damenumkleiden des Einkaufzentrums. Präpubertär, aber was soll's, der Kaufhauswachmann tut sicherlich das Gleiche. Kriminell wird das Ganze, wenn dem Schlangenmann eine Frau gefällt. Dann legt er flugs den Hebel um und die nichtsahnende Kundin plumpst zu ihm in sein Verlies. Unklar ist, was er dort mit ihr macht und warum ihr Aussehen von Bedeutung ist. Das kommt wohl ganz darauf an, ob seine untere Hälfte die eines Menschen oder einer Schlange ist. Sollte er die Frauen fressen wollen, wäre er jedenfalls mit amerikanischen Touristinnen wohl besser bedient. Die hohe Fettanteil könnte allerdings Sodbrennen verursachen. Kein Wunder, dass Schlangen das Meiste ihrer Mahlzeiten wieder hervorwürgen.


                  Staaten in Asien
Paradoxerweise nach dem lateinischen Alphabet geordnet
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Länder, die so unwichtig sind, dass es bisher noch niemand für nötig hielt, einen Artikel über sie zu verfassen:
Warum machst du es nicht, 172.68.65.104?
Laos

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