Koreanische Volksarmee

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Die Koreanische Volksarmee (KVA) ist die Hofgarde des nordkoreanischen Königs. Sie ist, nach der Partei, der zweitgrößte Arbeitgeber des Landes. Gut 1,2 mio. Soldaten stehen in Friedenszeiten unter Bewaffnung.

Geschichte

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Laut Nordkoreanischem Märchenbuch wurde die Volksarmee 1932 von Kim Il-sung als Antijapanische Partisanenvolksarmee gegründet. Der Grundgedanke war legitim: Kim Il-sung war Koreaner und wollte in Korea wohnen. Da dort aber gerade die Japanische Volksverteilungsarmee wütete, gründete Big Daddy Kim einen Verein zum Erhalt der koreanischen Kultur. Das fand auch Stalin gut, konnte er so doch sein Sowjetreich und den Kommunismus promoten.
Mit Hilfe des Taschengelds, dass Kim Il-sung von Stalin erhielt, versuchte die KVA den Süden vom Kommunismus zu überzeugen. Der Süden wollte nicht. Daraufhin wurden den nordkoreanischen Soldaten drei ewige Feindbilder indoktriniert: Die USA, Südkorea und Japan. Aus diesem Genre weiß daß Nordkoreanische Märchenbuch weiteres zu erzählen. Es berichtet bei Zeiten von der Schlacht am Kang-Myu, als die fünfte südkorejapanischamerikanische Kompanie erfolgreich von Kim Il-sung und fünf seiner Freunde geschlagen wurde.
Außerdem verkündet das Buch von der Heldentat am Suk-kwang Yang, als "der gelobtseligwürdigste Führer einen freundlichen Maulwurf rettete, dessen linkes Ohr juckte." Kim mobilisierte das 3. Infanteriebatallion der Koreanischen Volksarmee, auf dass tausende von Soldaten in Kummer und Mitgefühl den kleinen Maulwurf besahen.
Der KVA ging es schon unter Kim Il-sung gut. Als dieser 1994 abkratzte, sollte es der Armee unter Kim Jong-ils Regentschaft noch viel besser gehen.

Feindbilder und militärische Doktrin

Nordkoreanischer Soldat bei der Ausbildung

Unter Staatsgründer Kim Il-sung war die Juche-Doktrin'' der aktuelle Weg zu denken. Juche bedeutet Autarkie. Es handelte sich hierbei also um gewöhnlichen Feld-und-Wiesen-Kommunismus. Als Old Mac Daddy im Jahr 1994 den Löffel an seinen Sohn Kim Jong-il übergab, führte dieser die Songun-Doktrin ein. Son bedeutet zu erst und gun bedeutet passenderweise Militär. Diese Doktrin gab vor, dass zu erst das Militär und die Parteiführung mit allem nötigen versorgt wurden. Sollte etwas übrig bleiben, bekam es das Volk. Während sich die KVA die Bäuche vollschlug, starb draußen in den Kommunen und Kollektiven ein geschätztes Drittel der nordkoreanischen Bevölkerung. Als dann 2011 auch Kim Jong-il ein letztes mal kacken ging, nahm der neue Führer Kim Jong-un der KVA einen großen Teil ihrer Vormachtstellung wieder weg.
An den Feindbildern hat sich seit Staatsgründung nichts geändert. Die USA belegen nach wie vor gemeinsam, mit Südkorea und Japan, den ersten Rang in der offiziellen nordkoreanischen Feindesrangliste.

Truppenstärke

Wenn man auf Nordkoreas Straßen ein Fahrzeug sieht, dann sowas...

Mit 1,2 Millionen Soldaten besitzt Nordkorea im Verhältnis zur Bevölkerung die zweitgrößte Armee (pro Soldat 20 Zivilisten) nach dem Vatikan (300 Schweizer pro Papst). Es gibt außer Kim Jong-un-Kingdom nur vier andere Staaten (das Plagiatland, Bollywood, die Weltpolizei und Zarenreich Putin) die auch zu Friedenszeiten eine Million Soldaten durchfüttern. 25% des BIP Nordkoreas erwirtschaftet die Armee. Berechnet man die Reservisten mit ein werden sogar 100 % des BIP erwirtschaftet, da alle Staatsbürger Nordkoreas eine militärische Ausbildung genossen haben und somit der KVA angehören.
Laut Angaben des Südkoreanischen Nordkorea-Beobachtungsministeriums hat der Rotkappenverein jedoch ein Problem: Trotz der vielen Soldaten ist das Militär im internationalen Vergleich am schlechtesten ausgerüstet. Wenn Südkorea angreifen würde, wäre es Nordkorea noch überlegener als die Wehrmacht der polnischen Armee. Jede teilindustrialisierte Halbmacht hatte in den 1960er Jahren bessere Waffen als Nordkorea heute. Selbst die Nuklearwaffen des Landes lassen zu wünschen übrig.

Teilstreitkräfte

Heer

Der kann Grinsen. Er ist satt.

Das Heer besteht aus 1,2 Mio. Soldaten, die sich in Kampfdivisionen und Arbeitsbrigaden aufteilen. Dem Heer stehen 3.600 Panzer zur Verfügung. Die meisten davon würde man in anderen Ländern ins Museum stellen. Die KVA verfügt über Altmetall, mit dem die Sowjetunion noch gegen Nazideutschland gekämpft hat. Diese Fahrzeuge sind risikobehaftet, da abgeschossene Granaten gerne mal stecken bleiben um im Panzer zu explodieren. Dies ist eine besondere Form des Friendly Fires die man in den Kampfgebieten der USA vergebens sucht.
Ein sehr großer Teil des Heeres wird in der Artillerie eingesetzt. Nordkorea besitz ca. 25.000 antike Artillerie-Geschütze. Sie stammen meist aus alten chinesischen Beständen, die nach der Niederschlagung des Boxeraufstands nicht mehr benötigt wurden.

Luftwaffe

Die 86.000 ärmsten Schweine in der KVA sind bei der Luftwaffe tätig. Die Piloten dürfen bis zu elf Stunden pro Jahr fliegen und sind entsprechend gut ausgebildet. Wäre genügend Benzin für mehr Flugstunden vorhanden, dürften die Piloten trotzdem nicht häufiger fliegen, da man mit einem Flugzeug einfach zu leicht abhauen kann. Ein am Himmel befindlicher Pilot der KVA steht während seines gesammten Fluges stets im Visier einer heimischen Flak. So kann auf Fluchtversuche schnell und adäquat reagiert werden. Modernere Flugzeuge explodieren beim Überfliegen der Landesgrenzen.

Fluggerät

KVA-Flugzeug beim Fliegen

Bis auf ein paar Flugzeuge russischer Entwicklung, sind die die Maschinen zum fürchten, vor allem für die Piloten. Jede Cessna (mit MG oder auch ohne) ist für einen Kampfeinsatz besser geeignet, als ein nordkoreanisches Papierflugzeug.

Flugabwehrsysteme

Auch die Flugabwehrsysteme sind für die eigenen Männer gefährlicher als für den Gegner. Es kommt durchaus vor, dass eine Abwehrrakete beim gutgemeinten Startversuch bereits am Boden explodiert. Folglich sind die Boden-Luft-Raketen für den Einsatz zu Felde eher ungeeignet.

Militärflugplätze

Auf jedes Flugzeug kommen etwa zehn Flugplätze, was daran liegt, dass fast jede größere Straße oder Staubpiste als Start- und Landebahn ausgelegt ist. Laut Google-Earth existieren auch unterirdische Flugzeughangars. Bei GTA wäre das ein wünschenswerter Zustand.

Marine

Nordkoreanisches Schlachtschiff im Hafen

Die Koreanische Volksbefreiungsmarine verfügt über 46.000 nüchterne Seeleute. Der Seemannsinnung stehen knapp dreihundert Schiffe zur Verfügung, von denen drei groß und knapp dreihundert Landunsboote sind. Die KVM benutzt sogar noch Luftkissenboote. Über Schlauchboote hingegen macht die Marine keine Angaben.

Modernisierungsbestrebungen

Da die Technik der Armee hinterwälderischer ist als jeder Einsiedler im Bayerischen Wald, versucht das Militär neuere Waffen aus Russland und vor allem China zu erwerben. Der Handel ist aber stark eingeschränkt, da die KVA beim Shopping zahlreiche Handelsembargos unterlaufen muss. Am besten funktioniert der Schwarzkauf aus China. Von einem VW-Werk in der chinesischen Provinz Shen-zhen wurden über einen längeren Zeitraum u.a. MG-bestückte Panzerkäfer und Käferpanzer an die Koreanische Volksarmee geliefert. Als die Manager in Golfsburg davon Wind bekammen gab es ein großes Hallo und man bat die chinesische Werksführung, die Verkäufe nach Nordkorea etwas diskreter zu gestalten.
Uran und andere apothekenpflichtige Substanzen bezieht die KVA günstig aus Staaten die wegen laufender Geheimdienstoperationen nicht genannt werden möchten.

Nuklearprogramm und Raketentests

Des Kaisers neuer Rock.

Nordkorea bezeichnet sich selbst als Atommacht. Gleichzeitig behauptet die Führung, sie würde kein Atomprogramm betreiben. Dieses Paradoxon bedeutet nichts anderes, als dass die Kims einerseits die UNO beschwichtigen, ihr gleichzeitig aber auch drohen. Durch dieses Katz-und-Maus-Spiel werden die Atommachtsbestrebungen Nordkoreas vollkommen undurchschaubar und bieten so einen einigermaßen sicheren Schutz vor Invasoren.
Die KVA hat nach internationaler Meinung schon mehrere Unterirdische Atomtests durchgeführt. Einen Sprengkopf in einer Rakete zu montieren hat sich das Regime jedoch noch nicht getraut. Für solche Zwecke sind die Taepodong-Raketen noch zu niedrig entwickelt. Sie stürzen meist unkontrolliert ins Meer anstatt angebliche Satelliten ins All zu befördern. Ein Exemplar traf beinahe Pjöngjang:
An einem warmen Frühlingsmorgen, der Tau benetzte noch die Straßen der Betonwüste, erschien am Horizont ein helles Leuchten. Es stieg am Himmel empor wie einst die Seele des gewursten Führers Kim Il-sung und flog in einem Bogen über Pjöngjang hinweg, um auf der anderen Seite der Stadt in den Fluss zu stürzen, wo sie explodierte. Die daraus resultierenden Druckwellen leerten das Flussbett auf einer Länge von 37 Kilometern und überfluteten den Großraum Pjöngjang für Stunden. Und deshalb bestückt die KVA ihre Raketen nicht mit Nuklearsprengköpfen.

Siehe auch

Literatur

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  • Kim Jong-il: Die modernste Armee der Welt. Pyongyang: Kim Il-sung-Verlag, 2011, KSBN 0001
  • Kim Jong-un: Die schönsten Waffen, die ich von meinem Vater und er von meinem Opa geerbt hat, der sie wiederum gegen die Invasoren... Pyongyang: Kim Il-sung-Verlag, 2012, KSBN 0003
  • James Bond: Zu Gast in der Atomanlage P'unggye-ri. London: MI6-Verlag, 2002, ISBN 2002-11-28-007
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