1 x 1 Silberauszeichnung von Timbouktu

Chuch’e und Sŏn’gun

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Der Chuch’e-Turm, Grund dafür, dass der Rest von Pjöngjang nachts keinen Strom hat.

Chuch’e (auch Jauche Juche geschrieben) und Sŏn’gun sind zwei Ideologien, welche zusammen die nordkoreanische Variante des gelebten Nationalsozialismus darstellen. Entwickelt wurden sie vom verstorbenen Godfather Kim Il-sung sowie dem Thronfolger Kim Jong-il.

Chuch’e

Die Chuch’e-Ideologie (von koreanisch Chuch’e, "Selbstständigkeit", "Autarkie" oder auch "seinen eigenen Dickschädel gegen den Rest der Welt durchsetzen") gründet sich nach Angaben Kim Il-sungs auf dem Marxismus-Leninismus, was eindrucksvoll belegt, dass der Große Führer Zeit seines Lebens niemals auch nur einen einzigen Blick in ein Werk von Marx oder Lenin geworfen hat. Die Prinzipien der Chuch’e-Ideologie lauten in etwa folgendermaßen:

Sŏn’gun

2009 wurde die Staatsideologie um die Sŏn’gun-Doktrin erweitert (vom koreanischen sŏn = zuerst und gun = Militär), welche in etwa haargenau der gleiche Dünnschiss wie Chuch’e ist, lediglich mit dem Unterschied, dass nicht mehr übertrieben viel, sondern verdammt übertrieben viel Kohle in die Armee gesteckt wird. Die Sŏn’gun-Ideologie wurde von Kim Jong-il ausgearbeitet, welcher den festen Wunsch hatte, die Erfolge seines Vaters beim Kaputtwirtschaften des Landes noch zu überbieten. Seitdem ist Sŏn’gun eine feste politische Leitlinie des Landes, was die hungernde Bevölkerung, der nun auch noch voraussichtlich das letzte Stückchen Baumrinde von Soldaten aus der Hand gemampft wird, sicherlich freuen wird.

Bedeutung außerhalb Nordkoreas

In der freien Welt (bzw. in den Teilen der unfreien Welt, in denen man zumindest nicht für jeden Dreck im Arbeitslager landet), bringt man den Ideologien üblicherweise die Nichtbeachtung entgegen, welche sie verdienen. Beliebtheit erfreuen sie sich lediglich in Kreisen von pseudokommunistischen Revoluzzerkindern, welche zwar pauschal sämtliche westlichen Nachrichten als Verschwörungstheorien abtun, propagandistische Lobeshymnen der nordkoreanischen Presse aber vollkommen unreflektiert für bare Münze nehmen. Eine bekannte Vereinigung von Chuch’e-Befürwortern, die das Glück haben, nicht in Nordkorea leben zu müssen, ist die sogenannte Korean Friendship Association, zu Regierungszeiten von Kaiser Kim II. auch informell "Unsere nützlichen Idioten im Westen" genannt. 1995 wurde außerdem in Deutschland die Chuch’e-vertretende Partei der Arbeit Deutschlands gegründet - von Neonazis.
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