Kim Il-sung

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Der Große Führer, verewigt in Metall, kalt wie sein Herz.

Kim Il-sung ist der amtierende Präsident Nordkoreas und seit 1994 tot. Er ist Gründer der Demokratischen Volksrepublik Korea, fing den Krieg mit dem Süden an, sagte, der Süden habe angefangen und ebnete letztlich den Weg für den menschenverachtenden Überwachungsstaat, der nach Kims Tod erst von seinem Sohn und dann von seinem Enkel weiterunterdrückt wurde. Kim Il-sung schrieb, nach offiziellen Angaben, 100 Bücher, von denen er höchstwahrscheinlich kein einziges gelesen hat.

In Ermangelung an Alternativen wird Kim Il-sung in Nordkorea als Heiliger verehrt. Er war Stalinist unterster Schublade und ist verantwortlich für den Tod mehrerer Millionen Menschen.

Herkunft und Familie

Kim Il-sung hatte keine einfache Kindheit. Das ließ er Jahre später ganz Korea spüren. Als er im Jahre 1912 das Licht der Welt erblickte und die Welt das Licht Kim Il-sungs erblickte, lebte seine Familie im japanisch besetzten Korea. Das war in einer Zeit, als man noch nicht zwischen Nord- und Südkorea unterschied. Korea lebte dereinst in tiefster Armut. Es gab nichts zu essen, die japanischen Besatzer mordeten und vergewaltigten und man musste aufpassen, was man sagte. Geprägt von diesen Zuständen, schuf Kim Il-sung später einen Überwachungsstaat, der bis heute auf genau diesen Grundsätzen basiert.

Als Kim acht Jahre alt war, floh die Familie über die nördliche Grenze nach China. Auch dieser Brauch sollte in der weiteren koreanischen Geschichte Bestand halten.

Unabhängigkeitskrieg

Krieg gegen Japan - Staatstheater Pjöngjang

In der chinesischen Mandschurei soll Kim als 15-jähriger vier antijapanische Widerstandsgruppen gegründet haben. Zwar hatte der japanische Geheimdienst auch Jahre später noch nie etwas von Kim Il-sung gehört. Dieser wurde aber immerhin und das spricht für ihn, als 17-jähriger wegen Marxismus verhaftet, was damals in China noch nicht gerne gesehen wurde. Nach seiner Haftentlassung schloss sich Kim den antijapanischen Partisanen an. Und Kim war angepisst.

In kurzer Zeit arbeitete er sich zum General hoch, was in der Vereinigten Nordöstlichen Antijapanischen Armee nicht viel hieß, denn dort konnte sich quasi jeder so nennen, wie er es gerade für richtig hielt. Kim Il-sung beispielsweise, hieß in Wirklichkeit Kim Song-chu.

Kim Song-chu, alias Kim Il-sung, war also angepisst und veranstaltete mit seinen Gesinnungsgenossen kleinere Scharmützel gegen den japanischen Kolonialismus in Korea und China. Diese kleineren Gefechte werden im späteren Nordkorea gerne als große Schlachten hochstilisiert, die ausnahmslos von Kim Il-sung und seinem Partisanenheer gewonnen wurden.

Als es den japanischen Besatzern mit Kim Il-sung zu bunt wurde, drängte die japanische Armee Kims Partisanen aus Korea, über China, in die Sowjetunion. Dort soll Kim Il-sung an der Schlacht von Stalingrad teilgenommen haben. Kim selbst bestritt dies, Zeit seines Lebens. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass es wahr ist. Im sowjetischen Exil wurde Kim Jong-il geworfen. Kim Il-sung indes, verstärkte den Kampf gegen die Japaner und die Lage in und um Korea, mündete in einen offenen Krieg.

Am Ende des Krieges wurde Korea von den Vereinten Nationen an die USA und an die Sowjetunion übergeben. Aus dieser, zunächst treuhändischen, Verwaltung, entwickelten sich schnell zwei Staatssysteme in Korea, die jeweils die Herrschaft über die gesamte Halbinsel für sich beanspruchten. Nord- und Südkorea waren geboren.

Kim Il-sung säuberte Armee und Arbeiterpartei, übernahm das Regent über beide und wurde zum uneingeschränkten Herrscher über den nördlichen Teil der koreanischen Halbinsel, mit Unterstützung der Sowjetunion und freundlicher Duldung Chinas. Kim Il-sung führte im Norden die Chuch’e-Ideologie ein; eine koreanische Variante des Nationalsozialismus.

Im Süden richtete sich indes der Amerikaner häuslich ein und lehrte die Koreaner den Kapitalismus. Dieses Nebeneinander ging zwei Jahre gut. Dann fiel Kim Il-sung mit seiner Armee, ohne Vorankündigung, in den Süden ein.

Zu diesem Zeitpunkt wurde Kim zwar noch nicht als Gott, aber bereits als Held verehrt.

Koreakrieg

Szene aus dem Kriegsfilm Der Genosse Jang Ry-an

siehe Hauptartikel: Koreakrieg

Die nordkoreanische Armee unter Kim erlangte zunächst schnelle Landgewinne und besetzte nahezu den gesamten Süden. Erst dann hatten sich die Amerikaner auf einen Spontankrieg eingestellt und drängten Kims Armee ganz langsam zurück in Richtung Norden.

3 Jahre und 4 Millionen Tote später, endete dieser Gegensturm am 38. Breitengrad. Dort wo der Krieg begann. Territorial und politisch hatte sich durch den Koreakrieg nichts geändert. Jedoch lag Korea, war es vorher schon kaputt, nun vollends in Schutt und Asche.

Nachkriegszeit

In Nordkorea wusste man schnell Südkorea als Urheber des Krieges und Kim Il-sung festigte seine Macht. Er säuberte abermals Partei und Militär und schaute auch bei Kim-Normalverbraucher mal genauer hin.

Zunächst erstarkte Nordkorea wirtschaftlich und war dem Süden überlegen, der selber mit einer Militärdiktatur zu kämpfen hatte. Dann schottete sich Nordkorea von der Außenwelt ab. Ausländische Medien wurden verboten und inländische zunächst verstaatlicht und in direktem Anschluss verkimt. Ein orwellscher Überwachungsstaat entstand, welcher der Sowjetunion bis heute in nichts nachsteht. Um noch etwas sicherer im Sattel zu sitzen, errichtete Kim Il-sung Konzentrationslager nach deutschem Vorbild.

Mit Taschengeld von der Sowjetunion und ab und zu mal einem Scheinchen von China, konnte sich Kim Il-sung bis 1994 an der Macht halten. Er ließ international wenig von sich und seinem Land hören und genoss sein Leben, irgendwo in oder um Pjöngjang. Über Jahre hinweg gab es nur irrelevante Falschinformationen aus Nordkorea und das Land wurde international eher als Kuriosum betrachtet, wie bspw. die Drogen-Insel Jamaika oder der Vatikan. Hinter die Fassaden Nordkoreas schaute man damals nicht oft, konnte man doch mancherorts kaum in den Osten des eigenen Landes schauen.

Kim Il-sung saß hinter seiner eigenen Mauer und wirtschaftete Nordkorea hinunter. Da es damals aber noch den Weltkommunismus gab, ging Nordkorea an Kims Herrschaft nicht pleite. Als sich dann jedoch der eiserne Vorhang lichtete und Nordkorea seinen besten Freund verlor, wurde es dunkel um die rote Sonne Koreas, denn sung heißt auf Deutsch Sonne und die rote Sonne ist die Untergehende.

Tod und weitere Herrschaft

Kim Il-sung war ein Arschloch vor dem Herrn und es wäre gut gewesen, dass er starb, wäre sein verkommener Sohn nicht genau so ein Arschloch gewesen. So machte es keinen Unterschied ob er lebte oder nicht und für die Menschen in Nordkorea änderte sich mit seinem Tod lediglich der Name des Arschlochs, von dem sie unterdrückt wurden. Die Scheiße, die dabei herauskam, war die gleiche.


gezeichnet:
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Der Grosse Diktator.jpg
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