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Beilage

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Beilage, die; Plural: Beilagen

Bei der Beilage handelt es sich meist um eine nicht erwünschte zusätzliche Leistung, die man kostenlos zu etwas Bezahltem erhält. Ohne sie wäre die Sache zwar billiger, aber die Beilage ist dennoch gratis. Das verstehe wer will.

Spezielle Beilagen[Bearbeiten]

Sättigungsbeilage[Bearbeiten]

Wird für gewöhnlich auf einem Teller zu Fleisch gerreicht. Sie dient dazu, den noch vorhandenen Platz auszunutzen und so zu verschleiern, dass vom Fleisch viel zu wenig da ist. Sie besteht im Wesentlichen aus Gemüse, wie Rettich, Ananas, Vogelbeeren und diversem anderen. Eine Besonderheit ist in der Bananenrepublik Deutschland, dass zusätzlich noch ein Produkt aus Erdäpfeln mit auf dem Teller landet, da hier das Fleisch besonders klein ist. Als besonders beliebt dafür gelten Pommes und Reste aus der Speckitonne.
Je nach Veranlagung des Kochs wird die Beilage mit der großen Kelle einfach nur draufgeklatscht, so dass es spritzt oder in pingeliger Kleinstarbeit zu einer künstlerischen Komposition zusammengefügt. Den Endkunden interessiert dies jedoch wenig, da er meist nur das Fleisch herausangelt und verschlingt und alles was übrig ist, um den Teller herum und auf seiner Hose verteilt.

Zeitungsbeilagen[Bearbeiten]

Das ist doch viel interessanter!

Eine besondere Unart der ungewünschten Beilagen ist die, die in Zeitungen und Magazinen vorkommt. Sie wird meist aus beschichtetem Papier hergestellt, so dass sie nicht einmal zum Arsch abwischen geeignet ist. Meist wird sich darin einem Thema gewidmet, wegen dem man in der vorhergehenden Ausgabe mit dem Lesen aufgehört hat. Das ganze wird mit allerlei nichtssagenden Bildern untermalt, die bei der Entwicklung versaut wurden, aber dennoch irgendwo abgedruckt werden sollten.
Dazu gibt's dann meist auch noch einige Werbeprospekte von mafiösen Firmen, die den Zeitungsverlag erpressen.

Solche Beilagen hätten wir doch viel lieber:

Wer es sich besonders mit der Drückerkolonne versaut hat, der bekommt auch noch eine CD oder DVD dazu. Je nach Wunschklientel der Zeitschrift ist da dann ein besonders schwerer Ladenhüter aus dem Filmregal in der ultragekürzten Fassung drauf. Oder man bekommt die allerneuste Bug- und Virensaftware für den Computer hinterhergeschmissen.

Für die lieben Kleinen bieten "Mickey Maus" und "Yps"-Heft allerlei Plastikmüll. Meist mit falscher Bastelanleitung gibt es dann Schusswaffen und Folterinstrumente für den langweiligen Schulhof. Wer Glück hat, bekommt auch eine Mini-Atombombe.

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Gelungen

Der Artikel Beilage ist nach einer erfolgreichen Abstimmung mit dem Prädikat Gelungen ausgezeichnet worden und wird zusammen mit anderen gelungenen Artikeln in unserer Hall of Fame geehrt.

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