Vokuhila

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Extrembeispiel für extreme Vokuhila-Frisuren

VoKuHiLa ist das Akronym für Vorne Kurz, Hinten Lang.

Diese Frisur entstand, als ein Nuklearsprengsatz falsch mit einem Tannenzapfen kurzgeschlossen wurde und durch die entstandene Gamma-Strahlung eine Missbildung der Kopfhaut verursacht wurde. Diese Missbildung besteht aus einem Kurzhaarschnitt, von dem hinten unkoordiniert ein Haarschopf hervorsprießt. Dieser modische Dolchstoß gegen jegliche Art von Stil weitet seine Fittiche seit Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts (also das zwanzigste Jahrhundert für die Langsamen) über die ganze Welt aus.

Die VoKuHiLa gilt in Fachkreisen als die erste Stufe auf dem langen Weg zum Proll. Sie alleine reicht aber nicht, um diesen hehren Titel führen zu dürfen, dazu bedarf es außerdem noch weißer Tennissocken (die selbstverständlich nicht mehr weiß sein dürfen), Adiletten und stilecht dazu passender (also: vollkommen schlappender und mit einem Stück Spagat an den Schwabbelhüften gehaltener) Adidas-Hose. Der wahre Kenner trägt dazu einen Oliba (einen dünnen Oberlippenbart, in Österreich gerne Pornobalken genannt) und ist Fan des Fußballbundesligisten FC Schalke 04, nur so erreicht man die höchste Stufe des Vollprolls.

Stufe 2 - Vokuhila[Bearbeiten]

Falsch, ganz falsch

Der Stufe 2 - Vokuhila ist als Frisurenperversion besonders in sozialen Problemvierteln größerer urbaner Räume zu bewundern. Dabei ist der Einsatz von Strasssteinen und kunstvollen Rasuren keine Seltenheit. Die Steinchen gibt es meist günstig hinter'm Bahnhof oder auf Kirmessen für ein paar Cent zu kaufen. Sprachlich demonstrieren Träger dieses Kopfputzes meist ihre hohe gesellschaftliche Kohärenz durch Initiation von Zischlauten für geschlossene Wortendungen (z.B. "Gugscht du misch an, oda waahs? Isch mach disch alle".). Dortige Alphatiere können vorteilhafterweise durch kunstvoll gestaltete Muster in den Flanken ihrer Frisur ausgemacht werden, je nachdem, wieviel Geld sie mit Drogendealen verdient haben, um es in ihre Haare zu investieren. Leute mit nicht so viel sozialen Erfolg erkennt man ebenso an ihrem Styling (meist 2 mm kurzgeschoren auf der einen Seite, dafür das Haupthaar noch 5 cm lang). Man trifft sie in schrillen Farben und mit einer Tube Haargel gestylt in der Nähe des Hauptbahnhofs, häufiger jedoch an den Hartz-IV - Empfangshallen, wo die Alphatiere dreimal am Tag mit einem dicken BMW vorbeirollen.

Menschen mit Stufe 2 - Vokuhilas, die gesellschaftlich ohnehin hervorstechen suchen sich oft zu Banden zusammen. Unter Jugendlichen ist auch das Auftreten mit den "Brüdern" Gewohnheit. Gott sei Dank, sind diese Menschen auch recht freundlich und aufgeschlossen, was bei ihren exklusiven Frisuren ja erstmal nicht wie eine Selbstverständlichkeit wirkt. Jedenfalls fragen sie recht aufgeschlossen schon den stillen Betrachter, ob er ein Problem habe und meist können sie ihm auf Grund ihrer großen Anzahl auch sicher helfen.

Die Grenze des Stufe 2 - Vokuhilas dürfte bei Menschen erreicht sein, deren Haare nach hinten bereits dermaßen lang sind, dass sie vorübergekämmt bis zum Bauchnabel reichen. Hier hat man es mit Gesamtkunstwerken zu tun, abgerundet durch einen extravaganten Kleidungsstil von KIK oder aus dem 1-€-Shop bzw. dem Altkleidercontainer im Hinterhof.

Regionale und subkulturell Unterschiede[Bearbeiten]

Waren die 80er nicht cool?
  • In der Gabberszene gibt es für den Vokuhila auch die "Übersetzung": Vorne Business Hinten Party
  • Die schönsten VoKuHiLas sind im Norden, Süden, Westen und vor allem Osten zu finden.
  • Ein in Österreich sehr beliebter Spruch lautet: "Vokuhila is da Killa!"

Siehe auch[Bearbeiten]