Küchenfurzer
Aus Stupidedia
Der gemeine Küchenfurzer (engl. kitchenfarter) furzt hemmungslos sowohl in der Öffentlichkeit - also etwa in Supermarkt, Bus oder Büro - als auch zu Hause. Er weiß ja, dass es ungesund ist, die übelriechenden Gase zurückzuhalten.
Aber es kommt dem Küchenfurzer gar nicht darauf an, einfach nur in eine Gruppe von Menschen hineinzufurzen. Er verfolgt höhere Ziele: Am liebsten furzt der Küchenfurzer - wie sein Name bereits erahnen lässt - an dem Ort, an dem seine Mitmenschen Speisen zubereiten: in der Küche.
Mit das Furchtbarste, was einem Koch während der Arbeit widerfahren kann, ist ein Küchenfurz.
Nichts entzückt den Küchenfurzer mehr als das Entsetzen in den Gesichtern seiner Opfer, wenn er sie mit seinem urtümlichen Gestank von Fäkalien und Verwesung einhüllt, während sie die Wohlgerüche der frischen Speisen in ihren Nasen haben und sich bereits auf ihre Mahlzeit freuen.
Hemmungen kennt der Küchenfurzer dabei nicht, und es ist ihm auch keineswegs peinlich, dass er stets als der Ursprung des üblen Geruchs lokalisiert wird. Etwas wie ein Gewissen ist dem Küchenfurzer vollkommen fremd. Die Geschichte kennt eine Vielzahl von Beispielen, in denen Mütter ihre küchenfurzenden Kinder und Ehefrauen ihre küchenfurzenden Ehemänner verstoßen haben.
Ein Team amerikanischer Wissenschaftler hat nachgewiesen, dass die Faulgase des gemeinen Küchenfurzers vorwiegend aus einer Mischung von Schwefelmonoxid und Schwefeldioxid mit einem geringen Anteil Methan bestehen. Aufgrund der schädlichen Auswirkungen der Gase auf Mensch und Tier hat das Bundesministerium für Gesundheit zwecks Kontrolle der Küchen weitere Sesselfurzer (umgangssprachlich: Beamte), eingestellt; natürlich auf Kosten der Allgemeinheit.
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