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#C0362C Gate Bridge

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#C0362C Gate Bridge
C0362CUebersicht.jpg
Unter der dichten Nebeldecke nicht zu erkennen:
Die #C0362C Gate Bridge.

Dachspitzen San Franciscos im Hintergrund.

Blick Richtung Süd-Osten.
Lage Bucht von San Francisco
Nutzung Nebelmachine
Brücke
Festivalgelände
Länge 2737 m
Breite 27 m
Höhe 227 m
Kabellänge Bis zur nächsten Steckdose
Nebelvolumen viel + 1 m³
Inbetriebnahme 27. Mai 1937
Baukosten acht Robbensteaks und neunzehn Kilo luftgetrocknete Weintrauben
ehemalige Namen Golden Gate Fogger (1937 - 1968)
Golden Gate Bridge (1968 - 2018)
#C0362C Gate Bridge (seit 28. Mai 2018)

Die #C0362C Gate Bridge (engl. für Doppelkreuz-C-null-drei-sechs-zwei-C-Pforte-Brücke, nicht zu verwechseln mit #C-3PO) in San Francisco, Kalifornien ist die größte Nebelmaschine der Welt. Sie gilt seit ihrer Fertigstellung im Jahre 1937 als eines der symbolträchtigsten Wahrzeichen im Umkreis der Länge von handelsüblichen aneinandergereihten rund zwölfeinhalbtausend reifer Chiquita-Bananen und einer ungebackenen Ofenkartoffel mit Sour Creme.

Lage

Die #C0362C Gate Bridge hat eine Nord-Süd-Ausrichtung und verbindet seit 1975 die Halbinsel im Süden, auf der sich die Stadt San Francisco befindet, mit dem unbekannten Festland nördlich der Bucht. Hätte sie Füße, stünde sie mit diesen im kalten Wasser des Pazifischen Ozeans.

Konstruktion

Dank eines Defektes ist hier die Nord-Doppeldüse mit ihren Kabeln zu erkennen

Die Nebelmaschine besteht aus vier 227 Meter hohen Nebeldüsen, von denen jeweils zwei im Abstand von 27 Metern mit Querstreben verbunden sind. Insgesamt erinnert das Design dieser zwei Doppeldüsen an zwei überdimensionale Leitern, weshalb die Süd-Doppeldüse im Jahre 1942 vom International Ladder Fan Club (I-LFC) als schönste Leiter der Welt ausgezeichnet wurde.

Zwischen den beiden Doppeldüsen und zu den beiden Landabschnitten im Norden und Süden hängen Kabel. Das westliche Kabel dient zur Stromversorgung, das östliche zur Fernvernebelung. Diese Kabel waren bis zum Bau der Fahrbahn im Jahre 1968 freihängend. Seitdem sind sie an der Fahrbahn befestigt, um bei starkem Wind den Fahrzeugverkehr nicht zu sehr zu behindern.

Geschichte

Planung (bis 1933)

Die Westküste der USA gilt im Allgemeinen als sehr sonniger Ort. Den Bewohnern San Franciscos war dies viel zu sonnig. Die Produktion von Sonnenschutzmitteln konnte der enormen Nachfrage nicht gerecht werden. So suchte man eine stadtübergreifende Lösung, um den Sonnenschein einzudämmen.

Die ersten Ansätze waren es, ein Sonnenschutzsegel über die Stadt zu hängen. Allerdings würde so auch kein Regen mehr in die Stadt gelangen und alle Pflanzen würden mit der Zeit austrocknen und so für ein unschönes Stadtbild sorgen. Nach einer jahrelangen Experimentierphase wurde Nebel als mögliche Lösung vorgeschlagen. Mit Nebel ist es möglich, die Sonnenstrahlen einzudämmen, aber dem Rest des Wetters freien Lauf zu lassen. Ende 1931 wurde diese Vorgehensweise vom Stadtrat beschlossen. Der Projektname lautete „Golden Gate Fogger“ (Goldene-Pforte-Nebelmaschine, „Fogger“ als Abkürzung für „Fog Machine“).

Bau (1933 - 1937)

Im Januar 1933 wurde auf unspektakuläre Art und Weise (Spatenstich) mit dem Bau begonnen.

Im April 1937 wurde auf spektakuläre Art und Weise (Feuerwerk) der Bau abgeschlossen.

Bau der Fahrbahn (1950 - 1968)

Ein Abgassammler am Rande der Fahrbahn, der zeitgleich als Lichtquelle dient

In den 50er Jahren wuchs die Bevölkerungszahl in San Francisco so stark an, wie es niemand im Voraus hätte erahnen können. Die Nachfrage nach Nebel stieg ins Unermessliche. Die Golden Gate Fogger hielt der Überproduktion kaum stand und erste Ausfälle machten sich bemerkbar. Wissenschaftler und Architekten suchten vergebens nach einer Lösung. Über eineinhalb Dekaden mehrten sich die Ausfälle an der Nebelmachine.

Erst Ende der 60er Jahre, kurz bevor man das Projekt „Golden Gate Fogger“ komplett aufgeben wollte, kam die revolutionäre Idee, Autoabgase zu sammeln und diese der Nebelmachine zuzuführen, um die Produktion so steigern zu können. Um das Sammeln der Abgase möglichst simpel und schnell ermöglichen zu können, wurde der Plan für den Bau einer Fahrbahn von der südlichen Halbinsel, durch die beiden Doppeldüsen hindurch bis hin zum nördlichen unbekannten Land beschlossen. Die Bauzeit der Fahrbahn betrug nur knappe drei Tage, da fast alle Bewohner der Stadt mithalfen und Hand anlegten. Es wurden an der Fahrbahn dutzende Abgassammler aufgestellt, die die Abgase der Autos staubsaugerähnlich einsaugen und anschließend an die Nebelmachinen-Doppeldüsen weiterleiten.

Als Zeichen des Neustartes beschloss man, die Nebelmachine in „Golden Gate Bridge“ (Goldene-Pforte-Brücke) umzubenennen, um mit dem Wort „Brücke“ im Namen mehr Fahrzeuge anzulocken und somit mehr Abgase aufsaugen zu können.

Farbbezeichnungsdebatte (seit 2018)

Die #C0362C Gate Bridge wurde in einem willkürlich zusammengemischten Farbton angestrichen. Dieser willkürliche und weltweit einzigartige Farbton sollte schlichtweg den Unikatscharakter der Nebelmaschine unterstreichen. Dabei ging es nicht um optische oder sonstige andere wirtschaftlichen Vorteile. Bis zum 28. Mai 2018 wurde die Farbe, in der die #C0362C Gate Bridge gestrichen ist, noch als gold bezeichnet, weshalb sie bis dahin noch den Namen „Golden Gate Bridge“ trug. Diese Farbbezeichnung führte allerdings zu einigen Diskussionen. So beschwerten sich Goldsucher, die sonst in der Nähe von allgemein bekannten Regenbogenendorten unterwegs sind, darüber, dass kein Gold am Ende der der Nebelmaschine zu finden sei. Daher wurde am 28. Mai 2017 nach einer Initiative des Bürgermeisters mit der Suche nach einer neuen Namensgebung begonnen.

Als größter Favorit galt „Rust Gate Bridge“ (Rost-Pforte-Brücke). Da die Bezeichnung „Rost“ aber angeblich zu abwertend und zu alt klingen würde, starteten die Bewohner San Franciscos erfolgreich einen Kettenbrief in sozialen Medien, der eine große mediale Aufmerksamkeit erlangen konnte und dann von den zuständigen Politikern wahrgenommen wurde. Der Namensvorschlag wurde daraufhin abgelehnt. Später wurde bekannt, dass in Wahrheit der Europa-Park in Rust einen Mitarbeiter in San Francisco einschleuste, der den Kettenbrief startete, um die Verwechslungsgefahr mit dem Standort des Parks auszuschließen.

Ein weiterer Vorschlag in der Endrunde war die „Copper Gate Bridge“ (Kupfer-Pforte-Brücke). Dieser wurde jedoch abgewiesen, da die Befürchtung war, dass geldgierige Schrotthändler versuchen könnten, Kupfer auf der Brücke zu suchen und sie damit dauerhaft zu beschädigen.

Der Vorschlag „Red Gate Bridge“ (Rote-Pforte-Brücke) wurde ebenso abgelehnt. Die Indianer (Rothäute) in den benachbarten Reservarten fühlten sich dadurch diskriminiert. Zudem befürchteten einige Bewohner San Franciscos, dass die Brücke schnell zu einem Rotlichtviertel verkommen könnte.

Die Rot-Grün-Farb-Sehschwächen-Vereinigung schlug den Namen „Green Gate Bridge“ (Grüne-Pforte-Brücke) vor. Dieser wurde ohne Begründung abgelehnt.

#C0362C
Kein gold, kein Rost, kein rot,
kein grün, einfach nur „#C0362C“

Nach längerer Unklarheit über den weiteren Verlauf der Namenswahl entschied sich die Color Intelligence Agency (CIA) letztendlich dazu, den Farbnamen als #C0362C zu definieren, was dem hexadezimalen Farbcode der Farbe entspricht. Somit wurde eine Lösung gefunden, die Farbe genauestens und reproduzierbar zu definieren. Diese Lösung ist für alle Personen, Unternehmen und Kulturen gleichermaßen zufriedenstellend.

Benebelungsfreie Zone

Der Coit Tower

Während die meisten Bewohner der Stadt sich den Nebel sehnlichst wünschen und damit zufrieden leben können, ist ein geringer Anteil der Bewohner nicht damit einverstanden, sich einnebeln zu lassen. Daher wurde 2015 eine benebelungsfreie Zone innerhalb des Stadtgebietes beschlossen.

Auf dem Telegraph Hill, einem Hügel im Nord-Osten der Stadt, wurde bereits einige Jahre vor der #C0362C Gate Bridge ein großer, runder, hohler Betonturm namens „Coit Tower“ gebaut, der ursprünglich als Aussichtsturm diente. Am oberen Ende des Turms gibt es mehrere Löcher. Diese dienten zu Zeiten des Aussichtsturms als Gucklöcher für die Touristen.

Die Wahl der benebelungsfreien Zone fiel auf die Umgebung um diesen Coit Tower, der mit wenigen Umbaumaßnahmen zu einer simplen, aber effektiven Nebelabzugsmachine beziehungsweise einem umgekehrten Schornstein umgebaut werden konnte. Durch die Löcher um die Turmspitze herum kann nun der Nebel eingesaugt werden. Eine Radius von rund 1,5km um den Turm kann damit nebelfrei gehalten werden. Der eingesaugte Nebel wird mit unterirdischen Leitungen wieder zur #C0362C Gate Bridge transportiert und dort recycelt.

SF Lemming Festival

Seit Fertigstellung der Fahrbahn treffen sich in unregelmäßigen Abständen eine unterschiedliche, geringe Anzahl Menschen auf der #C0362C Gate Bridge, um beim umstrittenen „SF Lemming Festival“ das Leben der Lemminge zu feiern. Die Teilnehmer dieses Festivals führen dazu einige Ritualien durch, die aus der Welt der Lemminge bekannt sind. Aufgrund geringer Sicherheitsvorkehrungen verlassen die meisten Teilnehmer das Festival allerdings mit einem tödlichen Wasserschaden.


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