Kettenbrief

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OMFG!!! ICH WILL NICHT STERBEN!!!!!

Der Kettenbrief ist eine Erfindung Satans. Unter dem Begriff Kettenbrief, nicht zu verwechseln mit Hirtenbrief oder Schneekette, versteht man ein Dokument, das, wenn es nicht weitergesendet wird, Pech und Unheil durch eine bisher noch unerforschte magische Energie anzieht. Unter Umständen kann dies auch zum Tode führen.

Geschichte

Aufzeichnungen zufolge soll der erste Kettenbrief von Satan persönlich stammen und schon im tiefsten Mittelalter begonnen haben. Dieser wird heute zahlreich kopiert und neu gestartet, weil zu viele pubertierende Jugendliche zu viel Freizeit haben, und ist somit immer noch im Umlauf. Beweise dafür, was passiert, wenn der Brief unterbrochen wird, finden sich im Laufe der Geschichte einige.

Hier nur drei verheerende Ereignisse, die auf den Brief zurückgeführt werden können:

  • Als eine rebellische Studentenbewegung sich im 15. Jahrhundert weigerte, den Brief an je 1500 Freunde weiter zu leiten, führte dies zu einem Ergebnis, das unter dem Namen „Schwarzer Tod“ oder „Pest“ in ganz Europa gefürchtet war.
  • Nachdem sich am 20. April 1889 eine ostösterreichische Gemeinde geweigert hatte, den Brief weiterzuschicken, wurde in Braunau ein Junge namens Adolf Hitler geboren.
  • Nachdem sich einige einflussreiche Amerikaner geweigert hatten, ihre Zeit zu opfern und den Brief weiterzuleiten, hatte dies ein Ereignis zur Folge, welches Amerika in eine tiefe Kriese stürzte und am 20. Januar 2001 seinen Anfang nahm. (George W. Bushs erste Amtszeit beginnt.)

Abweichungen und Versionen

Der „GIB MIR GELD!!!!“-Brief

Er ist am einfachsten zu erkennen, da meistens um Geld gebeten wird - ob für eine todkranke Schwester oder den 4- bis 5-fach amputierten Vater. Außerdem wird meist ein Bild mitgeschickt, das Mitleid erregen oder zumindest den Leser zum Kotzen bringen soll. Es ist nicht nötig auf diesen zu antworten, wenn man in die Hölle will. Siehe letzter Beitrag.

Der „Wir kommen ins Guinness-Buch der Rekorde“-Brief

Wenn du das nciht weierschickst dann.jpg

Dieser Brief fängt für gewöhnlich so an:

Dieser Brief läuft schon seit 1817, schieß mich tot! und wurde von Frau XY aus XY angefangen. Wenn du ihn weiterschickst, wird dein Name vielleicht im Guinness-Buch der Rekorde irgendwo auf der letzten Seite in irgendeine Ecke gequetscht, also komm schon...

Wenn man den Brief unterbricht, dann ist das insofern unbedenklich, da Frau XY aus XY eh schon tot ist und man nur ihre ewige Rache in der Hölle fürchten muss.

Der „Wenn du das nicht weiterschickst, dann...“-Brief

Diese Briefe sind am weitesten verbreitet und werden aus Angst vor dem „dann...“ von so ziemlich jedem weitergeschickt. Denn man will ja nicht riskieren, dass man die nächsten 500 Jahre Pech in der Beziehung hat oder am Freitag den 13. etwas Schlimmes passiert, nur weil man anderen Leuten virtuell ins Knie fickt oder dem einen Leprakranken nicht hilft, der noch dazu keine Zähne hat, seit 27 Jahren in Botswana auf dem Rücken eines toten Elefanten festgebunden ist und dessen einzige Chance jede weitergeleitete Mail ist, die er kriegen kann, weil andernfalls eine Mondrakete in seinen Vorgarten stürzt. Außerdem stirbt man sofort, wenn man auch nur daran denkt, die Kette zu unterbrechen.

Diese Briefe versprechen tolle Sachen, wenn man sie weiterschickt. Man soll z.B. ein solarbetriebenes Solarium erhalten oder eine aufblasbare Waschmaschine. Wenn einem das nicht reicht, graben die Schreiber noch verlockenderen Angebote aus, z.B. Sofort die Liebe seines Lebens kennenlernen und auch unendlich viel Glück (wahlweise auch Sex, Geld, Freunde, mehr Sex, mehr Geld, mehr Freunde oder noch mehr Sex) haben.

Wer schickt Kettenbriefe weiter?

Ein weit verbreitetes Vorurteil ist, dass Kettenbriefe nur von Leuten versandt werden, die tatsächlich glauben, dass, wenn sie die Briefe weiterleiten, ein armes, kleines Mädchen in Arkansas, das mit einer Brust auf der Stirn geboren wurde, genug Geld für eine lebensrettende OP zusammenbekommt, gerade noch rechtzeitig, bevor die Eltern es an die Freak Show verkaufen.

Jeder Internetnutzer kann und muss im Grunde selbst entscheiden, ob er das Mindestmaß an Menschlichkeit aufbringt, um demjenigen nachzufolgen, der eine Mail in so einem Glauben weitergeleitet hat. Die meisten Entscheidungsträger von Kettenmails brauchen daher ein gehöriges Maß an Langeweile und Mitteilungsbedürfnis, um zu überprüfen, ob sie der einen oder anderen Richtung zuneigen. Was dabei oft vergessen wird, ist das Alter, denn mancher Netzveteran und manche Wikipedia-Oma stammen aus einer Zeit, in denen die Nichtweitergabe von Informationen betreffend ungewöhnlicher Blutsverwandschaften eine reelle Offline-Bedrohung darstellte, wodurch Moral, Kultur und kriminelle Energie für das soziale Profil des Weiterschickenden einen wichtigen Stellenwert erhalten. Manche Weiterleiter sind aber auch einfach nur Arschlöcher.

Beispiele

Kettenbrief Typ 1

Hallo.


...


scroll weiter nach unten


...


Wünsch dir was.


...


scroll weiter nach unten


...


Nein, das nicht.


...


scroll weiter nach unten


...


Nein, das auch nicht, du kleines Schwein.


...


scroll weiter nach unten


...


scroll weiter nach unten


...


scroll weiter nach unten


...


etc.

Wenn du diesen Brief nicht in den nächsten 5 Sekunden an 5096 Leute schickst, wirst du von einer einbeinigen lesbischen Leichtmatrosin vergewaltigt und von einem Hochhaus in ein 1,678 m breites Güllefass gestoßen. Und das ist wahr! Weil DIESER Brief nicht wie all die anderen ist. Dieser hier ist wahr!

Kettenbrief Typ 2

Hallo und danke, dass du dir die Zeit nimmst, diesen Kettenbrief zu lesen. Es gibt da einen kleinen Jungen in Baklaliviatatlaglooshen, der keine Arme, keine Eltern, keine Eingeweide und zwei Ohren am Arsch hat. Das Leben dieses armen Kindes könnte gerettet werden, weil jedes Mal, wenn diese Mail hier weitergeleitet wird, von AOL eine Deutsche Mark auf das „Kleine, hungernde, arm-, bein-, eingeweide-, elternlose, Doppelohren-Jungen-aus-Baklaliviatatlaglooshen-Spendenkonto“ überwiesen wird. Automatisch! Uneigennützig!

Ach ja, und vergiss nicht, wir haben absolut keine Mittel und Wege, die versandten E-Mails zu zählen, selbst mit NSA- und BND-Unterstützung. Also mach weiter! Sende diese Mail an fünf weitere Personen innerhalb der nächsten 47 Sekunden.

Kettenbrief Typ 3

Hallöchen da draußen! Dieser Kettenbrief existiert seit 897. Das ist absolut unglaublich, weil es damals noch gar keine E-Mails gab. Und so funktioniert es: Schicke ihn innerhalb der nächsten 7 Minuten an 15.067 Leute weiter, von denen du denkst, sie könnten ihn gebrauchen, sonst:

  • Bizarres Horror-Szenario Nr. 1
  • Noch bizarreres Horror-Szenario Nr. 2
  • Noch sehr bizarreres Horror-Szenario Nr. 3

Schlusswort

Niemals vergessen:

  • Wer einen Kettenbrief anfängt, kommt für immer in die Hölle und muss für Satan Briefmarken ablecken.
  • Wer Kettenbriefe weiterschickt, wird auch in die Hölle kommen, aber dort nur bis in alle Ewigkeit gefoltert werden.
  • Wer diese Seite gelesen hat, erhält einen Freibrief (gleichzusetzen mit einem Generalablass), aber nur wenn er sie innerhalb der nächsten 6 Minuten an 666 Leute weiterleitet.
  • Kettenbriefe wirken am besten bei den Mitarbeitern von Microsoft mit Sonderschulabschluss!