Hagia Sophia

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Die Hagia Sophia ist das Wahrzeichen von Istanbul. Das Ärgerliche daran ist aber, dass sie gar nicht für Istanbul, sondern für Konstantinopel gedacht war. Dieser Zustand ist einigen Peinlichen Verwechslungen geschuldet, die bis heute nicht beseitigt werden konnten.

Die Geschichte der Hagia Sophia

Das Ganze Martyrium der Hagia Sophia begann um 300 n. Chr. als Kaiser Konstantin das byzantinische Reich errichtete und eine Kirche nach Konstantinopel bauen ließ. Schnell erwies sich diese als zu klein, so dass unter Theodosius eine neue gebaut wurde. Da man auch hier der Tradition der Sparsamkeit folgte reichte bereits bei Fertigstellung der Platz nicht aus. Das wollte Justinian ändern. Er gab eine monumentale Kirche in Auftrag, die an Stelle der alten in die Mitte Konstantinopels gebaut werden sollte.
Schnell stellten die Baumeister und Architekten fest, dass es Probleme mit der großen Kuppel gab. So brauchte es hunderte Jahre (Schnelligkeit ist ungriechisch) bis die Kirche fertig gestellt werden konnte. Der Auftraggeber dem die Kirche Ehre machen sollte, war inzwischen tot und Konstantinopel war auch nicht auffindbar. Erst als Turbanträger die Kirche stürmten und Minarette an die Seiten klebten, stellte man fest, dass man die Kirche in einem muslimischen Land gebaut hatte. Für die Christen war dieser monumentale Prachtbau nun nutzlos. Schade!


Kunst

Ein Mosaik
Die pikanten Szenen sind wichtig für den Gottesdienst

Die Hagia Sophia ist beeindruckend, vor allem ihre Schönheit. Überall gibt es rituelle Mosaike, die sowohl von Christen und Muslimen als schön erachtet werden und den Gottesdienst unterstützen. Auch der Rest der Hagia Sophia ist voll Kitsch und Schnörkelei, so dass sich der Betrachter sicher sein kann, dass die Erbauer viel Geld hineinsteckten.
Interessant ist auch die unverwechselbare Akustik der Hagia Sophia, mit einer imaginären Orgel kann man schöne Klänge erzeugen: Datei:Byzantinische Musik.mp3

Konflikte

Abschuss der Minarette
Aus Istanbul wird wieder Byzanz

Die Christen sind natürlich bis heute nicht darüber erfreut, dass ihre Kirche nicht ihnen gehört und vor allem nicht darüber, dass die Hagia Sophie ein Moschee geworden ist. Man plant daher die Muslime auf den Mond zuschießen, dahin „wo sie her gekommen sind“. Die Minarette sollten als Antrieb dienen.

Trivia

  • Hagia Sophia bedeutet auf Deutsch so viel wie Heilige Sophia.
  • Die Menschen, die an der Hagia Sophia als Kirche festhalten sind entweder uralte Griechen, Byzantinisten oder Nostalgiker, wobei die zwei letzten als Synonym zu verstehen sind.
  • Es läuft ein Projekt die Hagia Sophia an der Donau nach zu bauen.


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Byzanz:
Geschichte eines Nostalgievereins
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