Außenseiter

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„Ach komm, mit denen wollen wir ja eh nix zu tun haben. Sind doch alles Sozis und Ignoranten! Lass uns schwarze Klamotten einkaufen und dann Killerspiele spielen!“

Jemand, der nicht „in“ ist, wird gemeinhin als Außenseiter bezeichnet. Außenseiter haben eine wichtige Rolle im gruppendynamischen System. Oder, für den Laien ausgedrückt: Eine Gruppe kann nur dann bestehen, wenn es mindestens eine Person gibt, die nicht zu der Gruppe gehört. Daher: Ohne Außenseiter keine Gruppe. Im Grunde genommen sind Außenseiter lebenswichtig, denn ohne sie wären alle gleich, was zu extremster Verdummung und Verwahrlosung führen könnte.

Sozialverhalten

Durch Gruppenbildung entsteht meist mindestens ein Außenseiter, der wiederum doch manchmal in die Gruppe eingebunden wird, beispielsweise durch lustige Gruppenspiele wie: Kopf-ins-Klo-tauchen, lustiges Beschimpfen vor der ganzen Gruppe oder einfach nur so-lange-freundschaftliche-Schläge-austeilen-bis-der-Außenseiter-nur-aus-Spaß-weint. Daher ist er eigentlich der Liebling der Gruppe, da man sich so gut mit ihm vergnügen kann. Dies führt auch dazu, dass Außenseiter bei Initiativen wie Tritte gegen Schritte sehr willkommen sind.

Der Außenseiter hat meist zwei Seiten, die gute und die böse, im Laufe der Zeit dominiert jedoch oft die böse. Des Öfteren bilden Außenseiter dann eigene Gruppen. Schließlich gibt es in einer Schule meist genug Außenseiter, um eine eigene Gruppe zu bilden. Leider verfügen viele Außenseiter nur über schlechte soziale Kompetenzen und schließen sich nur schwer zu einer Gruppe zusammen. Gelingt dies dennoch, so bilden die Außenseiter unter den Außenseitern wiederum eine Sonderstellung.

Außenseiter entstehen größtenteils durch Mitmenschen, deren Ansprüche so hoch sind, dass sie von einigen Mitgliedern der Gesellschaft nicht erfüllt werden können. Oft sind es die Mädchen, die auf Partnersuche sind und einen suchen, der ihrem Idealbild entspricht (dunkelhaariger, großer, muskulöser, männlicher Typ mit breiten Schultern und dominantem Charakter). Jungs, die dem nicht entsprechen, werden auf der Außenseiterliste auf die ersten Plätze gesetzt. Wenn der Außenseiter mit der Situation klarkommt, wird er oft schwul. Wenn er damit nicht fertig wird, rächt er sich später auf eine gewisse Weise bei den Mädchen – sogar die Jungs, von denen man das am wenigsten glaubt. Andere reagieren mit einer gewissen Gleichgültigkeit, oder aber mit extremer Aggressivität.

Die drei Außenseitersorten

  1. Die „Dully“-Außenseiter sind kleine Mutterfetischisten (auch Winseltitten genannt). Sie haben keine „normalen“ Freunde. Bei manchen Außenseitern dieser Abstammung gibt es das Phänomen, dass sie eigene Gruppen mit noch behinderteren Außenseitern bilden, in denen sie dann „der Führer“ sind.
  2. Die Trottel- bzw. Pfosten-Außenseiter haben oft viele normale Freunde, von denen sie ausgenutzt werden. Sie versuchen (oft auch mit ihrer Mami), „cool“ zu sein, indem sie bei KiK die neusten „Gangstaklamotten“ kaufen (rosa „Playahemden“ und „Sex, Drugs & Rock ‘n’ Roll“-Hemden sind bei ihnen auch sehr beliebt).
  3. Die „Ich bin besser“-Außenseiter sind der absurden Meinung, dass alle anderen Menschen weniger wert sind als sie. Ergo wollen sie gar nicht zu den „minderwertigen Rudeln“, wie diese Außenseiter es bezeichnen, gehören. Am besten einfach in Ruhe lassen, dann lassen sie die anderen meist auch in Ruhe.

Behördlicher Umgang mit Außenseitern

1977 gründete die westerreichische Sippen- und Sittenpartei das Ministerium für Außenseiterfragen. 1981 folgte Ronald Reagan in den USA diesem Beispiel. Im Laufe der 80er breitete sich die Institutionalisierung der Außenseiterfrage auch in Europa aus. Die klassische Politologie unterscheidet offiziell zwischen drei Umgangsformen mit Außenseitern, das sind:

  • Außenseiterbeobachtung
  • Außenseiterverfolgung
  • Außenseitervernichtung

Die ausgeprägteste und längste Tradition der Außenseitervernichtung hat ohne Zweifel Bushland. Die Außenseiterbekämpfung erfreut sich hier einer weit verbreiteten rassistischen Komponente, welche es den Betroffenen erspart, die Außenseiter künstlich markieren zu müssen.

In Westerreich dagegen war die Gesetzeslage wechselhaft und Außenseiter war immer der, der gerade nicht an der Macht war. Konkret waren es unter Godoy die bürgerlichen und religiösen Minderheiten. Unter Titanin waren es die Adligen und alle Religionen. Unter der Sippen- und Sittenpartei sind es alle Liberalen. Man spricht also von einem unendlich manövrierendem Kaleidoskop von Außenseiterbildungen.

Außenseiter (siehe MTV „My Life as Liz“) sind meistens Streber, Nerds und Freaks, die totale Fans von Dungeons and Dragons und eigentlich sogar richtig cool und begabt sind; und sie hassen die sogenannten Insider. Außenseiter sind harmlos und meistens total mit sich im Reinen, die würden niemals irgendwen angreifen oder ausschließen, weil sie ja selbst schon ausgeschlossen worden sind. Sie lieben Comics und suchen sich selbst eine Außenseiter-Gruppe. Solche Außenseiter-Gruppen sind viel menschlicher und freundschaftlicher als die normalen Cliquen, bei denen sich alles nur um In-sein und Partys dreht. Solche Cliquen sind meist kontraproduktiv, weil sich falsche Freunde vermehren wie Rattenbabys oder eine Geschlechtskrankheit in Südafrika. Denn solche bekloppten Kids trinken und kiffen nur und finden das auch noch cool, weil das ja jeder macht. Total bescheuert!

Verhalten und Auftreten

Die meiste Zeit verbringt der Außenseiter zu Hause vor dem Computer oder über seinen Schulbüchern. Am liebsten spielt er Killerspiele, hört aggressive Musik oder kleidet sich schwarz und akzeptiert es, als Loser zu gelten, bloß weil er/sie anders ist als die anderen. Außenseiter zu sein hat schließlich seine Gründe. Entweder wurde man in seiner Kindheit von anderen gemobbt/diskriminiert, als hässlich bezeichnet, von Mädchen ausgelacht, deren Ansprüche an Jungs heutzutage viel zu hoch sind, oder auf eine Art und Weise verarscht, dass man selber dachte, man gehöre dazu, aber die anderen den Hintergedanken hatten, dass man ein Opfer ist und immer bleiben wird. All dies führt in Zweifelsfällen zur ewigen Vereinsamung des Betroffenen. Im Laufe der Jahre gewöhnt sich der Außenseiter an diese Situation und versucht bald, sich an diesen Leuten zu rächen. Er erschreckt durch auffällige Verhaltensweisen (z.B. Sozialverhalten, Fotos, Kleidung) seine Mitmenschen und warnt sie schon mal, was bald passieren wird. Andere gehen weiterhin davon aus, er sei immer noch der nette, zurückhaltende Typ von nebenan. Falsch gedacht. Privat ist er ein psychisch gekränktes Opfer, das jede soziale Situation vermeidet, um sich nicht zu blamieren. Lieber verbringt er seine Zeit vor dem PC in seinem verdunkelten Zimmer.

Nicht selten werden die Außenseiter im Jugendalter zu Gruftis, Emos, Punks oder gar Schlagerfuzzis. Manchmal laufen sie nachts ziellos durch die Gegend, manchmal laufen sie Amok. Außenseiter kann man nicht über einen Kamm scheren. Wären sie alle gleich, könnte man sie ja in eine Gruppe integrieren.

Weiteres Verhalten

  • ist depressiv
  • spricht wenig
  • ist im örtlichen Judoclub gerne als Übungsgegenstand gesehen
  • macht schlechte Witze, über die nur er selber lacht, und hält sich trotzdem für unglaublich witzig
  • droht einem bei Provokation mit Mord/Selbstmord
  • durch hinterlistige Tricks meist der Gewinner in Schlägereien gegen ggf. andere harte Kerle
  • lässt sich morgens von seiner Mama anziehen oder versucht, individuell zu sein
  • trägt ausgesprochen viel Schwarz (was auch daran liegen kann, dass Mama ihn ankleidet und man auf Schwarz die Flecken von der Tomatensoße nicht so sehr sieht)
  • Fragt man ihn nach seinem Lieblingsessen, wird er mit rohes Fleisch, tote Kinder oder Menschen antworten
  • will nicht in die Schule gehen und meldet sich dort auch nicht, aber weiß trotzdem meist die Antwort auf die Frage
  • Die Hausaufgaben macht er in der Pause, denn zuhause verbringt er seine Zeit lieber vor dem Computer
  • Fragt man ihn nach seinem Lieblingsgetränk, wird er mit Blut oder Alkohol antworten
  • hält aufgrund seines Viel-vor-dem-Computer-Sitzens die Hände immer in Tastaturbereitschaft
  • wippt, wenn er mal wach ist, seinen Körper die ganze Zeit vor und zurück und lacht dabei leise vor sich hin
  • Arbeitsaufträge werden des Öfteren falsch interpretiert, sprich: „Male ein Selbstporträt“ kann schnell darin ausarten, dass er einen Totenschädel malt
  • ist in seiner Freizeit ganz vernarrt in Waffen aller Art; befindet sich am liebsten im Schützenverein oder dreht lustige Videos, wo er Nachbars Katze eine Rakete in den Hintern steckt
  • spricht immer wieder davon, dass der Antichrist kommen wird, um alle zu vernichten (außer ihn natürlich)
  • hat anscheinend Angst, vor der Gruppe zu sprechen, schließlich könnte man merken, dass er Außenseiter ist. Wenn er spricht, hört sich dies meist krampfartig und wie unter Einfluss von Panik an
  • verabscheut Licht, verdunkelt sein Zimmer und spricht in Anwesenheit anderer immer wieder davon, dass die Sonne ihn umbringt
  • hat „keine Zeit“ zum Duschen, da er sich mit seinen Fantasiefreunden verabredet hat
  • hat ein sehr ausgeprägtes Gehör, sodass er auf bis zu 200 m hören kann, wenn über ihn gelästert wird
  • macht sich dadurch bemerkbar, dass er „zu blöd“ zum Essen ist. Dies hat zur Folge, dass ihm immer die Hälfte runterfällt und er doppelt so viel Essen kaufen muss
  • Er selbst gibt mit seinem Geld und materiellen Dingen gerne an, ist aber dennoch ziemlich geizig
  • die allgemeinen Atemgeräusche könnten einen startenden A380 übertönen
  • glaubt, er gehört dazu und nervt alle mit seinen uninteressanten Themen, obwohl er allen damit derbe auf den Sack geht
  • grunzt beim Lachen
  • schlitzt sich die Oberschenkel auf, um Frust abzubauen
  • Wenn er nach einer Zigarette gefragt wird, bekommt er plötzlich Schweißausbrüche und schwört Mark und Bein, dass er keine Zigaretten mehr hat, obwohl er doch welche hat. Nämlich mindestens eine ganze Stange, die er in seinem Enddarm „notlagert“
  • trägt eine Sehhilfe (es könnten aber auch zwei sein)
  • ist verwandt mit dem Ensch, aber beide können sich gar nicht leiden
  • ruscht in den Drogensumpf ab, wie am Comichelden Thorgal mahnend sichtbar wird