Amok

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Auch im Zirkus laufen sie ständig Amok

Amok (Arsch-mit-Ohren Kult) ist eine psychische Ekstase, ein geistiger Extremzustand, der durch einen spontanen, übermächtigen, den Betroffenen völlig beherrschenden Aggressionstrieb, ein Tripp, welcher Einzelpersonen, im Extremfall ganze Gruppen Gewalt ausüben und oft auch töten lässt. In Schülerkreisen ist Amok zu dem ultimativen Trend des 21. Jahrhunderts geworden. Meistens spricht man auch von Amokläufern. Aber es gibt auch Amokfahrer, Amokschützen und Amokhaarschneider, wie zum Beispiel der Serienverbrecher Jack the Shaver. Die von führenden Wissenschaftlern bewiesene Ursache für Amokläufe und andere Gewalttaten ist augenfälligerweise der Konsum von Brot. Über 98% aller bisherigen Täter nahmen diese gefährliche Substanz mehrmals pro Woche zu sich, sodass man eindeutig von einer Sucht sprechen kann, die schwerwiegende psychische Schäden hervorruft.

Erklärung

Amok ist eine Erweiterung des Egoshooters.Sie ist in hoher Auflösung und man spielt sie in der "Wirklichkeitsform" Leider muss man die Waffen mit echtem Geld bezahlen. Am Spielende steht dann nicht GAME OVER, sondern man findet sich im Gefängnis wieder. Meist wird Amok von Leuten gespielt, die sich mit WOW und Egoshootern nicht mehr spielerisch befriedigen können. Das heißt es spielen nur oberdurchgeknallte Psychos. Bitte nicht ohne Erlaubnis der Eltern spielen.

Geschichte

Im Laufe der industriellen Revolution wurden immer neuere chemische Mittel entdeckt, die oft giftige Wirkungen auf die Umgebung und auf die Arbeiter hatten. Dennoch stellte die Wirkung von Ammoniak in einer Hinsicht alle anderen Chemikalien in den Schatten.

Ammoniak lies die Arbeiter zum ersten Mal im Gewerbezentrum Londons 1843 in einen bis dahin nie gekannten Zorn verfallen. Die wütenden Menschen schrien um sich, zerstörten Webstühle, jagten die Hochöfen in den Fabriken in die Luft und erschlugen die Fabriksbesitzer oder -pächter.

Die berühmten Arbeiterbewegungen und ihre Persönlichkeiten, wie Karl Marx, lehnten solche Formen der Aufstände jedoch ab. Als Argumente führten sie an, dass sie zu ungezielt und nicht effektiv seien. Kein Amokläufer verschrieb sich dem Klassenkampf, sondern tötete auch seine Mitarbeiter. Schließlich endeten solche Wutausbrüche im Chaos. Bevor die Polizei gegen die Amokläufer ausrückte, begingen die meisten bereits Selbstmord oder flohen.

England war das am stärksten entwickelte Land im 19. Jahrhundert. Daher wundert es nicht, dass dieser Rausch erst nach großer Verspätung im rückständigen Deutschland stattfand. Auch hier waren die örtlichen Sicherheitseinrichtungen kurzfristig überfordert, doch die Kampfkraft der Amokläufer war eher schwach und der Polizeieinsatz beendete den ersten deutschen Ammoniakaufstand 1885 im Ruhrgebiet in einem einzigen Massaker an den Arbeitern.

Während in Großbritannien und Frankreich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Gesetze beschlossen wurden, welche die Arbeiter vor weiteren Ammoniakvergiftungen schützten, lernten die in Deutschland politisch mächtigen Unternehmer weiterhin nichts aus den Katastrophen und investierten keinen Pfennig in entsprechende Sicherheitsmaßnahmen.

Während die Sozialdemokraten auf gewaltlose Proteste setzten griffen sadistische Wirtschaftsbosse zu einem perfiden Trick und sabotierten die friedlichen Streiks mit Ammoniak. Die so ausgebrochene extreme Gewalt wurde von der Politik immer wieder als Vorwand benutzt, um keine Zugeständnisse an die Arbeiter zu machen und Arbeitskampfmaßnahmen blutig niederzuschlagen. Erst nach der Abdankung des letzten Kaisers und der Ausrufung der Weimarer Republik setzte man auf Druck der Gewerkschaften die überfälligen Schutzvorschriften durch.

Amok heute

Bis heute haben Ammoniakvergiftungen drastisch abgenommen. Moderne Sicherheitstechnik und die Automatisierung der chemischen Industrie hat die im 19. Jahrhundert noch häufigen Ammoniakvergiftungen am Arbeitsplatz völlig verschwinden lassen.

Amok bringt daher nur noch Einzeltäter hervor. In vielen Fällen konsumieren die Betroffenen absichtlich das chemische Zeug, um ihren Rausch auszuleben oder sogar ihre Gewaltbereitschaft bewusst zu stärken.

Amok wird heute dennoch oft mit einer Protesthaltung in Verbindung gebracht.

Bekannte Amokläufe im 20. Jahrhundert

  • 1915 lief der junge Adolf Hitler in seinem nationalen Fanatismus an der Westfront im ersten Weltkrieg Amok. Doch im Ammoniakrausch verwechselte er die Fronten und erschoss 7 deutsche Soldaten. Dannach floh er hinter die Front. Zu seinem Glück wurde kurze Zeit später dieser Frontabschnitt von französischer Artillerie vollkommen verwüstet, so dass die deutsche Militärpolizei den Vorfall nicht mehr untersuchen konnte.
  • 1931 erstach eine amerikanische Zwangsprostituierte zwei Bordellbesucher und verletzte ihren Zuhälter, oder seinen Stolz zumindest. Jedenfalls erschoss der Mann die Prostituierte und alle Zeugen und vergewaltigte ihre Leichen. Später konnte in der Luft ein ungewöhnlich hoher Ammoniakgehalt festgestellt werden. Vermutlich hat jemand den Belüftungsschacht manipuliert.
  • 1940er: Amon Göth (oder Ammon Göth) war ein Pseudonym eines leidenschaftlichen Ammoniaktrinkers, was ihn besonders aggressiv, unberechenbar und damit auch bei der SS sehr beliebt machte. 1944 war das aber sogar den Nazis zuviel. Göth wurde von der Gestapo verhaftet und nach dem Krieg von den Alliierten gefangen genommen und in Polen hingerichtet.
  • 1955 durchschoss ein australischer Fallschirmspringer die Fallschirme seiner Kollegen und schließlich auch sein eigenes. Alle 8 Fallschirmspringer starben. Im Körper des Täters wurden Spuren von Ammoniak gefunden.
  • 1962 lief ein kubanischer Elitesoldat auf einer Raketenbasis Amok, erschoss zehn russische und noch mehr kubanische Soldaten. Als er schon die Atomraketen gegen Amerika starten wollte, wurde er durch einen sowjetischen Scharfschützen niedergestreckt. Daraufhin entfernte die Sowjetarmee alle ammoniakhaltigen Substanzen in der gesamten Gegend und riegelte sie militärisch ab.
  • 1968 stürmte eine polizeiliche Spezialeinheit in Mexiko City eine Universität mit streikenden Studenten und wollten Tränengas einsetzen, verwechselten es aber mit Ammoniakgas. Daraufhin kam es im gesamten Schulzentrum zu Messerstechereien. Es gab mindestens Hundert Tote und noch mehr Verletzte.
  • 1973 war ein US-amerikanischer Konzernmanager über den arabischen Ölboykott so verärgert, dass er bei einer Verhandlungskonferenz Ammoniak versprühte. In den folgenden Kämpfen starben 30 Menschen, darunter drei führende Vertreter des OPEC.
  • 1981 stürmte eine 40-köpfige, schwer bewaffnete Truppe einer unbekannten Terrororganisation den ägyptischen Präsidentenpalast. Um die öffentliche Sicherheit zu verwirren detonierten im Regierungsbezirk Kairos mehrere versteckte Ammoniakbuttles und setzten das Gas frei, welches Tausende von Leuten samt der Palastwache in den Wahnsinn trieb. Einzelne in Amok versetzte Bürger stürmten in die äußeren Stadtbezirke und töteten sogar ihre eigenen Familienangehörigen. Mit Gasmasken ausgerüstet stürmten die Terroristen gleichzeitig das Regierungsgebäude und konnten es besetzten. Die Polizei belagerte den Palast eine Woche lang. Als sie den Sturm begannen, sprengten sich die Terroristen in die Luft, zerstörten den Palast und töteten viele Polizisten. Es starben insgesamt mindestens 300 Leute. Die Täter wussten allerdings bis zuletzt nicht, dass der ägyptische Präsident Nasser zu dieser Zeit in Urlaub war.
  • 1993 wiederhollten sich in Bombay, einer indischen Stadt, die Geschehen Deutschlands im 19. Jahrhundert. Allerdings mit dem Unterschied, dass der Unfall angesichts besonders vieler eng gepferchteter Arbeitskräfte und der dicht besiedelten Stadt mit zahlreichen ungesicherten Ammoniakbehältern besonders schwere Folgen hatte. Eine Gasröhre explodierte und setzte Ammoniak in solchen Mengen frei, dass selbst noch Leute weit außerhalb der betroffenen Fabrik in Rage fielen. Die Menge der Amokläufer war so gewaltig, dass die Polizei keinen Einsatz wagte und sich auf keine Strategie einigen konnte. Nachdem die meisten Amokläufer ihr Morden mit einem Selbstmord beendeten kamen endlich Polizeieinheiten heran und wurden in schwere Kämpfe verwickelt. Die Ereignisse erhielten eine neue Dimension, als ein Polizist durch einen missverstandenen Befehl ein militärisches Waffenlager öffnete, wo sich die Amokläufer mit Waffen ausrüsten konnten. Das Waffenlager explodierte schließlich und riss auch die Umgebenden Häuserblöcke. Bei dieser Explosion kam noch mehr Ammoniak frei und schließlich schossen auch viele Polizisten wahllos auf Menschen. Die indische Bundesregierung musste einen Ausnahmezustand ausrufen, die Stadt mit Hilfe des Militärs einkreisen und das Kriegsrecht über Bombay verhängen, um endlich wieder die Kontrolle zu bekommen. Es handelte sich um die schwerste Amokkatastrophe in der gesamten Menschheitsgeschichte. Schätzungen zufolge gab es bis zu hunderttausend Tote und bis zu einer halben Million Verletzte.