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Al Pacino

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Al Pacino in einem seiner wenigen ruhigen Momente

Alfredo James "Al" Pacino (* 25. April 1940 in Little Italy) ist ein Schauspieler, Unternehmer und Dichter aus Italo-Amerika.

Biographie

Kindheit und Jugend

Christian Pfeiffer vermutet, Pacinos Aggressionen haben ihre Wurzeln im jugendlichen Killerspielkonsum...

Al Pacino (unter Freunden auch als "Ein Cappuccino" bekannt) hatte eine äußerst traurige Kindheit. Er wuchs in den Straßen von Little Italy auf und verlor seinen Vater bereits im zarten Alter von nur acht Jahren, als dieser, ein unbescholtener, klischeeverkörpender Pizzabäcker mäßigen Einkommens, einem lokalen Mafiachef sein Schutzgeld verweigerte. Seine Mutter schickte den kleinen Alfredo nach Mexiko, um ihn vor weiteren Mafiaanschlägen zu schützen, er sollte sie nie wieder sehen.

Trotz der streng überwachten Grenze (es hat schon immer verünftige Amerikaner gegeben, die zu Recht ihr Land nicht mochten und sich daher für die Auswanderung entschieden) schaffte es Pacino mit Mühe und Not über den Rio Grande bis nach Tijuana, wo er bei Nonnen ein neues Zuhause fand. Er wurde schnell zum Problemkind, das seine Mitschüler verprügelte (mit einem Baseballschläger, wie es sich für Italo-Amerikaner so gehört) und auch bestahl. Die Nonnen tolerierten dieses Verhalten nicht und so entwickelte Pacino sein erstaunliches schauspielerisches Talent, einfach nur um den harten, überkatholischen Strafen der Nonnen zu entgehen. Auch entwickelte er sich hier zum Choleriker, eine Charaktereigenschaft, die ihn sein ganzes Leben begleiten sollte.

Schauspielkarriere

Seine schauspielerische Gabe brachte Pacino schließlich nach Nu Jork Zitti, seiner Geburtstadt, zurück, wo er an mehreren Schulen Schauspielunterricht nahm und sich mit Theaterauftritten sein Geld verdiente. 1969 spielte er erstmals in einer Hollywoodproduktion mit, im Drama Sprich, Natalie! (nein, er verkörperte nicht die Hauptrolle). So wurde der Regisseur Francis Ford Coppola auf ihn aufmerksam, der ihn für seinen Film Der Pate rekrutierte und ihm so die Möglichkeit bot, seine Kindheitserlebnisse zu verarbeiten. Der Film wurde zu einem der besten Filmen aller Zeiten, Pacino erlangte Weltruhm und es folgten die beiden Fortsetzungen Der Pate II - Todesflug nach Kuba und Der Pate III - Die ultimative Enttäuschung. Bei den Dreharbeiten zum zweiten Teil der Pate-Trilogie lernte er dann auch seinen guten Freund Robert De Niro kennen.

Sein neu erlangter Ruhm brachte Pacino einen Haufen Rollenangebote ein und Pacinos Gesamtleistung wurde zunehmend verwirrender, da er mal Verbrechen beging und mal welche auflöste, er mal einen Latino, mal einen Amerikaner spielte. Tatsächlich spielte Pacino seine Rollen so überzeugend, dass einige Experten sein fiktives Leben nicht vom realen zu Unterscheiden wussten und so zahlreiche Legenden um den Mythos Al Pacino kursieren. Auch fing irgendwann der Schauspieler Kevin Spacey an Pacino so überzeugend zu imitieren, dass viele Menschen ebenfalls glauben, Al Pacino sei Kevin Spacey. Die einzigen jedoch, die sich nicht von Pacinos Leistungen in die Irre führen ließen waren die Oscar-Juroren, die ihn zwar ganze acht Mal nominierten, ihm aber dann auch nur einmal tatsächlich den Oscar überreichten und zwar für das gesellschaftskritische Drama Der parfümlastige Duft der Mittfünfziger-Frauen.

Da Pacino mittlerweile das Rentenalter erreicht hat, wird er derzeit mit Preisen für sein Lebenswerk überhäuft, damit er endlich seine Karriere abschließt. Pacino nimmt zwar die Preise dankend an, aber er hat dennoch ein paar Produktionen angekündigt, in denen er gerne noch mitwirken würde.

Unternehmerkarriere

Beam me up, Scotty!“ - Pacino im falschen Film

Al Pacino unterstützt sizilianische Olivenölexportgesellschaften und Kleinbäcker in Little Italy und ist so einer der prominentesten Förderer italo-amerikanischer Unternehmen. Ihm ist lange nachgesagt worden in kriminelle Aktivitäten, vor allem in der Drogenszene, verwickelt zu sein, doch sein Anwalt Kevin Lomax setzte eine Unterlassungsklage durch. 1999 nutzte er seinen cholerischen, lauten Charakter um kurzzeitig das Footballteam der Miami Sharks zu trainieren. Und tatsächlich fährt Pacino auch heute noch an jedem verdammten Sonntag ins Stadion um sein ehemaliges Team zu unterstützen.

Dichterkarriere

Durch sein ständiges Wirken beim Theater, das bis heute andauert, hat Pacino eine besondere Vorliebe für William Shakespeare entwickelt, was er unter anderem in seinem Film Al Pacino's Looking For Richard von Weizsäcker verdeutlicht, einem Film, der die Kritiker vollends verwirrte, weil Al Pacino und Kevin Spacey darin spielen. Angetrieben von seinem Vorbild, fing Pacino Ende der 90er Jahre selbst an Dramen zu schreiben, die zwar bereits in der Moderne spielen, aber dennoch die traditionellen Strukturen des klassich-englischen Dramas des 16. Jahrhunderts aufweisen. Sein bekanntestes Werk ist die Tragödie Don Otello, die das Motiv der Mafiaintrigen an der amerikanischen Ostküste behandelt.

Auszug aus "Don Otello":
Szene 1
(Don Vito Otello steht feierlich in seinem Büro, Anlass ist die Beförderung einer seiner besten Männer zum Consigliere. Seine Frau Desdemona steht hinter ihm, die Capos Pete Cassio und Salvatore Di Jago betreten den Raum.)
DI JAGO
Welch Freud es doch ist Sie zu seh'n
Bei diesem oh holden Geschehen.
Meine ewige Treue verspreche ich dir,
Mein Pate, mein Pate, Don Otello, Sire!
CASSIO
Buongiorno, Don Otello, mi Padrino,
S'ist freudig die Stund', so reiche mir den Vino!
DON OTELLO
Desdemona, so bring ihm den Wein,
Meinem Gaste solle niemals durstig sein!
Denn heut' gibt's ein Fest, nur darum sind wir da.
Doch vergesset niemals: s'ist Cosa Nostra!
DESDEMONA
Hier ist er, hier ist er, wie mündet der Wein?
CASSIO
Grazie, magnifico, könnt' nicht besser sein!
DON OTELLO
Die Stund' ist gekommen und einer von euch
Wird mein Consigliere und unermesslich reich
Einen von euch, den hab ich auserkoren,
So werde mein Partner, verdien' dir deine Sporen -
DI JAGO
Grazie, oh Grazie, Sire, mein Padrino!
DON OTELLO
Piano, Di Jago, denn bist es nicht du!
Cassio wird diese Ehre zu Teil!
CASSIO
Grazie, Padrino, s'ist echt megageil!
DI JAGO
Padrino, Padrino, was ist in dich gefahr'n?
Machst du Consigliere diesen Scharlatan?
Padrino, Padrino, ja, hat Sire kein Herz?
Saget doch bitte, das hier sei ein Scherz!
DON OTELLO
Komme was wolle, es bleibt, wie es ist.
So setze dich, Di Jago, verdirb' nicht das Fest!
DI JAGO
Schockiert bin ich, Sire, d'rum bleib' ich nicht hier.
Vendetta, Vendetta, ja die schwör' ich dir!
(Di Jago verlässt überstürzt den Raum, Ende der ersten Szene.)

In dieser Tragödie wollte Pacino seine Liebe zu Shakespeare mit der Tragik seiner Kindheit in Little Italy vereinen. Er inszinierte das Stück eigenständig am Broadway und spielte auch selbst die Figur des Don Otello. Das Stück erntete großartige Kritiken und so verfasste Pacino zwei weitere Dramen: Ramon und Julieta, die tragische Geschichte zweier Weisenkinder aus Tijuana, und Broadway-König Lear, die Geschichte eines aufstrebenden jungen Theaterdarstellers. Experten, Biographen und andere Leute, die sich mit Al Pacino beschäftigen, sind sich einig, dass diese drei Werke sich zu einer Trilogie zusammenfügen, die Pacinos Leben vor seinem Weltruhm repräsentiert.

Privatleben

Al Pacino gilt als einer der klügsten Charaktere Hollywoods, weil er es als einer der wenigen geschafft hat, sein ganzes Leben lang nicht zu heiraten. Er muss aber dennoch Alimente zahlen, weil er drei Kinder von zwei Frauen hat. Er trinkt leidenschaftlich gerne Karottenschnaps, auch im Beisammensein seines Kumpels Robert De Niro, mit dem er privat hier und da gerne mal was unternimmt. Außerdem ist er mit einem IQ von 166 Ehrenmitglied der Mensa International und natürlich auch des Globalen Choleriker-Komitees.

Werke

Filmografie

Al Pacino - So cool, dass man ihn sogar schon gemalt hat!
  • 1969: Sprich, Natalie!
  • 1970: The Panic Of Eating Nudelquark
  • 1972: Der Pate
  • 1973: Sherpa-Klo (Bergsteigerdrama)
  • 1974: Der Pate II - Todesflug nach Kuba
  • 1975: Hundsklage (Tierschützerdrama)
  • 1979: ...und Barmherzigkeit für alle (Jesus-Verfilmung)
  • 1983: Scarface (Ribery-Verfilmung)
  • 1989: Sea of Livers - Melodie der Zirrhose (Alkoholikerdrama)
  • 1990: Der Pate III - Die ultimative Enttäuschung
  • 1990: Dick Tracy
  • 1992: Der parfümlastige Duft der Mittfünfziger-Frauen
  • 1993: Carlito's Way's Anatomy (Drama über die schlechte gesundheitliche Versorgung in Italo-Amerika)
  • 1994: City Mall (Kleptomanen-Drama)
  • 1995: Sweat (Sportfilm mit Robert De Niro)
  • 1996: Al Pacino's Looking For Richard von Weizsäcker
  • 1997: Tu nie Tabasco (Filmkampagne gegen mexikanisches Essen)
  • 1997: Im Auftrag der Stupidedia-Diktatoren (Biopic über die wunderbarsten Menschen der Welt)
  • 1999: An jedem verdammten Sonntag (Filmkampagne gegen die Katholische Kirche)
  • 1999: Insider (Drama über schlechte Stupidedia-Artikel)
  • 2002: Insomnia - Schlaflos (Drama über überhöhten Konsum von Kaffee)
  • 2004: Der Staubsaugervertreter von Venedig
  • 2005: Das schnelle Geld
  • 2007: Ocean's Thirteen (Film über Seefahrt)
  • 2012: Jack und Jill
  • 2012: Al Pacino And Robert De Niro Present The New Film With Robert De Niro And Al Pacino
  • 2014: Der Pate IV - Das überflüssige Prequel

Bücher

  • 1996: Don Otello
  • 1998: Ramon and Julieta
  • 2000: Broadway-König Lear

Trivia

Al Pacino sieht dir beim Wichsen zu!

Da Al Pacino eine lebende Legende ist, erzählt man sich viele Sachen über ihn und es existieren angeblich über tausend Trivialfakten nur über seine Person. Hier ist eine kurze Aufzählung der angeblich wichtigsten Fakten über Al Pacino:

  1. Al Pacino soll 1972 einen Polizeioffizier und einen Drogendealer erschossen haben, der Mord konnte ihm aber nie nachgewiesen werden.
  2. Al Pacino soll Anfang der 70er Jahre tatsächlich verheiratet gewesen sein, seine Frau sei aber durch eine Autobombe getötet worden.
  3. Al Pacinos einziger Bruder Santino soll an einer Mautstelle erschossen worden sein.
  4. Al Pacino soll mit einem Sturmgewehr unter dem Kopfkissen schlafen.
  5. Al Pacino soll mal kurzzeitig erblindet gewesen sein und in diesem Zustand Auto gefahren haben.
  6. Al Pacino soll mal für das Amt des US-Präsidenten angetreten sein, unterlag aber gegen Harrison Ford.
  7. Al Pacino soll versucht haben den Antichristen zu zeugen.
  8. Al Pacino soll mal den Superbowl gewonnen haben.
  9. Al Pacino soll in seinem ganzen Leben nie Uwe Boll kennengelernt haben.
  10. Al Pacino soll ganze zwei Filme mit Kevin Spacey gedreht haben.
  11. Al Pacino soll während seiner Filme immer wieder seinen Text vergessen und dann einfach anfangen laut herumzuschreien („HOO-WAH!“), Leute zu beleidigen und Frauen sexistische Komplimente an den Kopf zu werfen.
  12. Al Pacino soll ursprünglich aus Griechenland stammen und ein Double von Nana Mouskouri sein. (Haltlose These aus dem Vorgänger zu diesem Artikel)

Zitate

Ebenfalls kursieren im Internet eine Reihe von Aphorismen, Lebensweisheiten und sonstige Zitate, die Al Pacino im Verlauf seines Lebens irgendwann von sich gegeben haben soll. Hier ist eine kurze Auswahl der wohl interessantesten Zitate von Al Pacino:

  • "Wenn uns die Geschichte eins gezeigt hat, dann, dass man jeden umbringen kann!" - Zu einem Statisten, nur um sich cool zu fühlen.
  • "Freundschaft und Geld, das ist wie Öl und Wasser!" - In einem Moment tiefster Weisheit.
  • "...Und ich will hier meine Scheiß-Menschenrechte, so wie das euer Präsident Jimmy Carter erzählt." - Bei der Einwanderungsbehörde.
  • "Weißt du, was Kapitalismus ist? Angeschissen werden!" - In einem neuen Moment tiefster Weisheit.
  • "Ich will kein Geld, ich will nichts, ich hab... Wie heißt das noch? Paranoia!" - Vom Kapitalismus angeschissen.
  • "Ich sage immer die Wahrheit. Selbst wenn ich lüge!" - Während einer Gerichtsaussage.
  • "Ich geb' dir jetzt mal ein paar Insider-Informationen über Gott. Gott schaut gerne zu - er ist ein Voyeur!" - Über Gott.
  • "Sie halten euch für eine Bande von primitiven Neanderthalern, zu blöd zum Kämpfen. Sie glauben, sie können euch die Gedärme rausreißen und euch auf dem nächsten Highway liegen lassen. Und die verdammten Geier... fressen dann eure Eier!!" - Ende einer Gute-Nacht-Geschichte bei einem Charity-Event in einem Kindergarten.

Und zum Abschluss ein gefälschtes Zitat über Al Pacino von Christopher Walken:
"Ich hatte das Vergnügen mit ihm zu spielen...Liebe mit Risiko...ein großartiger Mann, dieser Al Pacino, alles an ihm ist großartig...klang das jetzt schwul?...Tja, da habe ich mich wohl wieder zum Deppen gemacht...Ich bin Christopher Walken!"

Literatur

  • Al Pacino: Mein Leben in bewegten Bildern (OT: This is my life and nobody can take it away from me!). Los Angeles, 2008.
  • Al Pacino: Don Otello (OT: Don Othello). Nu Jork Zitti, 1996.
  • Oliver Stone: Scarface - Das Originaldrehbuch zum Kultfilm (OT: Scarface - The Official Screenplay). Miami, 1983.

Weblinks