Choleriker

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Choleriker (komisches Wort, welches nicht aus dem Griechischen kommt; nicht zu verwechseln mit Cholericore) ist ursprünglich eine Bezeichnung für einen Cholera-Kranken.

Geschichte

Aufgrund mangelnder medizinischer Kenntnisse über diese Krankheit und dementsprechenden begrenzten Behandlungsmöglichkeiten wuchs der Ärger der Betroffenen darüber oft über dessen physische Leistungskapazität hinaus und entwickelte eine Eigendynamik, so dass Cholerik schließlich zu einem Synonym für rasende Wut wurde, und das überhaupt unabhängig von einer bestehenden Krankheit.

Der Name ging an einen gewissen Herrn Konrad Duden, welcher gerade ein deutschsprachiges Wörterbuch namens "Konrad" veröffentlichen wollte. Leider war Duden, nach einem schweren Seifenkistenunfall, bereits seit einiger Zeit gehandicapt, so dass er auf äußeres Zutun angewiesen war, sein Wörterbuch zu füllen.

Zu dieser Zeit umfasste das Werk erst zwei Wörter und so kam das neue Wort "Choleriker" Duden sehr gelegen. Und so schrieb er: "Choleriker (der) - Leicht reizbarer Mensch, welcher bei plötzlichen Stimmungsschwankungen in sofortige Raserei verfallen kann."

Erhebung zur Sportart

Diese Interpretation hat die Gesellschaft exakt in die heutige Zeit übernommen und aus der so genannten "Choleriker-Raserei" eine Sportart gemacht. Bei dieser Raserei erreicht der Choleriker bei Meisterschaften bis zu 60 Kilometer in der Stunde und bekam deshalb während dieses Zustandes das Recht auf Benutzung der Autobahn ohne Verkehrsmittel innerhalb der EU.

Oft müssen Choleriker während ihrer Choleriken jedoch gar nicht weg, und so äußert sich die Raserei in wilden Wutausbrüchen, die bis zu orgasmusartigen Zuständen führen können.

Die Cholerik als qualifiziertes rhetorisches Mittel in der Politik

In der Politik suchte man lange vergeblich nach einem Mittel, vor dem Volk als wirklich engagiert angesehen zu werden. Erst mit der Cholerik, mit rasch ausbrechendem Zorn über die Missstände der Zeit und vor allem über die Missgriffe der Politikerkollegen anderer Parteien, verstanden es schließlich Männer wie Hitler oder Franz Josef Strauß ohne Einbringung echter Argumente allein nur durch Zorn und die daraus resultierende Energie glaubhaft zu wirken.

Verbreitung

Laut einer Studie des Bundesamtes für Statistik gibt es in Deutschland 40 Millionen Einwohner, davon sind 50 Millionen Choleriker, was sich damit erklären lässt, dass Choleriker in ihren Ausbrüchen über sich hinauswachsen.

Als im Bundestag die Ergebnisse dieser Studie vorlagen, schlug die Regierung Alarm. Zwar hatte man sich vorgenommen über die Pisa-Studie zu diskutieren, um in Deutschland endlich ein Bildungsniveau zu erreichen, welches anderen Ländern das Wasser reichte, man wurde sich jedoch einig, dass es nun wichtiger sei, zu entscheiden, wie man die Choleriker um 10 Prozent herunterbringen könne, was letztere unheimlich aufregte und einen Meinungsaustausch auf gesitteter Basis verunmöglichte.

Nutzen

Das Auftreten der Choleriker führte nahezu zeitgleich zum Erscheinen eines weiteren Phänomens, bekannt unter der Bezeichnung Mobbing, im englischen Sprachraum Bullying. Bei den Zielpersonen (auch: Opfer) machte sich zu Beginn blankes Entsetzen breit; zunehmend erkannte man jedoch die Technik und Anwendungsgebiete, derer sich Choleriker beim Mobbing bedienen. Mittlerweile erfreut sich Mobbing größerer Beliebtheit, nicht zuletzt auch unter Opfern. Dies ist neuen Gesetzen zu verdanken, die ein Verbot von Choleriken zur Ausbeutung oder Demütigung unter Strafe stellen. Ebenso hat man, insbesondere in den ärmeren Bevölkerungsschichten, erkannt, dass durch Choleriker immense Kosteneinsparungen möglich sind. Stehen Sie auf Nervenkitzel und Gänsehaut, dann können Sie sich die Ausgaben für einen Horrorfilm im Kino sparen; lassen Sie stattdessen den Grünerteebeutel des Cholerikers (auch: König) eine Minute länger ziehen als üblich. Dann heißt es nur Abwarten, Tee trinken lassen und staunen. Und das beste dabei: Es geschieht während Ihrer Arbeitszeit, bedeutet sie werden dafür bezahlt. Es ist jedoch zur Vorsicht geraten: Erwischt man den Choleriker auf dem falschen Fuß und sollte das Opfer noch nicht gänzlich abgestumpft sein, besteht die Möglichkeit, dass es nach dem cholerischen Anfall Filme wie "Doomsday" mit Folgen der Serie Teletubbies verwechselt.

Begriffsabgrenzung

Choleriker werden häufig verwechselt mit dem artverwandten, gemeinen psychisch Perversen (siehe pervers). Dabei handelt es sich bei letzerem nicht um eine Steigerung des Ausmaßes der Handlungen, sondern um eine Lebensform, die Misshandlung von Menschen (oder Tieren) agil, innovativ, in teils subtiler Form gestaltet, wobei eine entsprechende, von dem Choleriker verschiedene Motivation zugrunde liegt. Der Hauptunterschied ist in der Charakteristika zu finden: Der Choleriker reagiert. Er ist entweder Opfer seines Umfelds oder wie ein Baby, dass Bauchschmerzen hat, einfach unzufrieden mit sich selbst oder seiner Umwelt. Der psychisch Perverse hingegen nutzt Bullying oder ähnliches zur Befriedigung seiner Bedürfnisse, die von Karrieregeilheit bis hin zu Sadismus breit gefächert sein können. Die Artverwandtschaft zeigt sich darin, dass es bei beiden vorkommen kann, dass sie das Leiden Dritter genießen, und möglicherweise aus diesem Grund, nämlich aus Spaß an der Freude, Leiden auslösen. Letzteres ist daran erkennbar, dass der Choleriker oder psychisch Perverse genau in solchen Situation "aufblüht".

Siehe auch