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Zungenbrecher

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Von einem Zungenbrecher spricht man, wenn sich erwachsene Menschen in der Öffentlichkeit dazu erniedrigen lassen, freiwillig solche sinnreichen Phrasen wie "Der Potsdamer Postkutscher kotzt in den Potsdamer Postkutschkasten" zu rezitieren. Alternativ beschreibt der Begriff auch ein Gerät zum Brechen der Zunge, welches z.B. bei Zungen-Fehlstellungen eingesetzt wird.

Sprache[Bearbeiten]

Der Zungenbrecher ist ein bösartiges Wortspiel, welches darauf ausgelegt ist, dass das Opfer sich sowohl die Zunge verrenkt als auch der Lächerlichkeit preisgibt. Der Zungenbrecher wurde aus dem Allerletzten, was die deutsche Sprache zu bieten hat, hergestellt.

Beispieltext[Bearbeiten]

In einem kleine Dorfe, da wohnte einst ein Mädchen mit dem hübschen Namen Barbara.

Barbara war in der ganzen Gegend für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt. Da jeder so gerne von Barbaras Rhabarberkuchen aß, war sie überall eher unter dem Namen RhabarberBarbara bekannt.

RhabarberBarbara bemerkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen bares Geld verdienen könnte. Daher eröffnete sie eine Bar: die RhabarberBarbaraBar.

Natürlich gab es in der RhabarberBarbaraBar auch nach nicht allzu langer Zeit einige Stammkunden. Der Bekannteste unter ihnen, ein Barbar, kam so oft in die RhabarberBarbaraBar, um RhabarberBarbaras herrlichen Rhabarberkuchen zu verspeisen, dass man ihn fürderhin nur noch den RhabarberBarbaraBarBarbaren nannte.

Der RhabarberBarbaraBarBarbar hatte aber einen prächtigen und ungeheuer dichten Bart. Wenn es dem RhabarberBarbaraBarBarbaren nach Pflege für seinen RhabarberBarbaraBarBarbarenBart verlangte, ging er natürlich zum Barbier.

Der einzige Barbier, der einen RhabarberBarbaraBarBarbarenBart bearbeiten konnte, wollte das natürlich betonen und nannte sich RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbier.

Der RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbier kannte vom RhabarberBarbaraBarBarbaren RhabarberBarbaras herrlichen Rhabarberkuchen und trank dazu immer ein Bier, das er irgendwann feierlich auf den Namen RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBier taufte.

Das RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBier wurde aber nur in einer ganz bestimmten Bierbar gebraut. Die Verkäuferin des RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBieres an der RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBar hieß Bärbel, war aber besser bekannt als RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBärbel.

Mit Karte konnte man in dieser Bar übrigens nicht bezahlen, sondern nur in bar; denn Bärbel hatte eine tiefe, tiefe Abneigung gegen solch modernes Zeug. Diese Eigentümlichkeit veranlasste bald, dass das Phänomen mit einem eigenen Namen bedacht wurde: die RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBärbelBarBezahlung.

Um aber soviele RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBärbelBarBezahlungen überhaupt bezahlen zu können, mussten die Kunden der RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBärbel gesondert Geld sparen; der hohe Andrang veranlasste sehr bald die Gründung einer eigens hierfür vorgesehenen Bank: der RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierbarBärbelBarBezahlBank.

Und wisst ihr, wem diese Bank gehörte? Man kann es kaum glauben, aber es war der RhabarberBarbaraBarBarbar, besser gesagt der RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierbarBärbelBarBezahlBankRhabarberBarbaraBarBarbarbawabawa.

Nach dem Bearbeiten des RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBärbelBarBezahlBankRhabarberBarbaraBarBarbarenBarts geht der RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbier meist mit dem RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBärbelBarBezahlBankRhabarberBarbaraBarBarbaren in die RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBar zur RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBärbel, um sie mit zur RhabarberBarbara in die RhabarberBarbaraBar zu nehmen, auf dass sie alle zu von Bärbel gebrautem RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBier, das mit auf der RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBärbelBarBezahlBank angespartem Geld per RhabarberBarbaraBarBarbarenBartBarbierBierBierBarBärbelBarBezahlung erworben wurde, ein besonders großes Stück von RhabarberBarbaras herrlichem Rhabarberkuchen verspeisen.

Wie die Geschichte aber verlaufen wäre, wenn die Bars eine bessere Bahnverbindung bekommen hätten oder einem Verband beigetreten wären oder Bananen verkauft oder eine spezifische Luftdruckmessung durchgeführt hätten oder das alles zur Zeit Jesu Christi in Jerusalem gespielt und ein gewisser Barabbas die ganze Sache noch mal bass aufgemischt hätte − dies möchte ich an dieser Stelle nicht näher erläutern, da es zu dieser Zeit zwar viele Barbaren und vermutlich auch einige Bierbaren gab, aber weder der Rhabarberkuchen noch die Barbezahlung erfunden waren, des Weiteren die Deutsche Bahn so banal ist wie ein Barometer und mit Verbänden meiner Meinung nach nur beim Anlegen einer Bandage hantiert werden sollte.

Bekannte Zungenbrecher[Bearbeiten]

  • Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz.
  • Bismarck biss Marc bis ins Mark, bis Marc Bismarck bis ins Mark biss. (Aus "Otto von")
  • Der Leutnant von Leuthen befahl seinen Leuten nicht eher zu läuten, bevor der Leutnant von Leuthen seinen Leuten das Läuten befahl.
  • Rhabarberbarbarabar(barbaren(bart(barbier(bier(bierbar(bärbel(barbezahl(bank(rhabarber(barbara(bar(barbar)))))))))))))) (siehe oben)
  • Brautkleid bleibt Brautkleid und Blaukraut heißt Rotkraut.
  • Am zehnten Zehnten um Zehn Uhr Zehn zogen zehn zahme Ziegen zehn Zentner Zucker zum Zoo.
  • Ein Flugplatzspatz nimmt auf dem Flugplatz platz, auf dem Flugplatz nimmt ein Flugplatzspatz platz.
  • Schmalspurbahnschienen sind schmaler als Breitspurbahnschienen
  • Blutrotes Brautkleid (fünf mal wiederholen).
  • Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen hinterher.
  • Der Whiskeymixer mixt Whiskey in seinem Whiskeymixer (drei x wiederholen)
  • Ein chinesischer Chirurg schenkt tscheschischen Skifreunden frischgebackene Shrimps. Frischgebackene Shrimps schenkt tscheschischen Skifreunden ein chinesischer Chirurg.
  • Ein kleiner plappernder Kaplan pappt poppige, peppige Pappplakate an die klappernde Kappellwand.
  • Du magst Wachsmasken? Max macht Wachsmasken.
  • Mehr Wert macht Mehrwert mehr wert. Mehr wert macht mehr Wert Mehrwert.
  • Schakkeline schteht am Tschechischen Schtraßenschtrisch.
  • Gute Glut grillt Grillgut gut. Grillgut grillt gute Glut gut.
  • Es klapperten die Klapperschlangen, bis ihre Klappern schlapper klangen.
  • Im dichten dicken Fichtendickicht dichten dicke Fichten tüchtig. Dicke Fichten dichten tüchtig im dichten dicken Fichtendickicht.
  • (Mal was vom Fußball:)
    Flankenkicker Flick kickt flinke Flanken. Flinke Flanken kickt Flankenkicker Flick.
  • Wenn mancher Mann wüsste, wer mancher Mann wär, gäb mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr. Da mancher Mann nicht weiß, wer mancher Mann ist, mancher Mann manchen Mann manchmal vergisst.

Francaise[Bearbeiten]

Didot dînar, dit ont, du dot d'un dodue dindon. (Auf deutsch: [Herr] Didot spies, so sagte man, vom Rücken eines rundlichen Truthahnes.)

English tongue twisters[Bearbeiten]

  • She sells seashells by the seashore of the Seychelles!
  • The sixth sick sheik's sixth sheep's sick
  • Three switched witch bitches watch three swatch-watch switches. Which switched witch bitch is watching wich swatch-watch switch?
  • Peter Piper picked a peck of pickled peppers; A peck of pickled peppers Peter Piper picked; If Peter Piper picked a peck of pickled peppers, where's the peck of pickled peppers Peter Piper picked?
  • Three swiss witch-bitches, which wished to be switched swiss witch-bitches, wish to watch three swiss Swatch watch switches. Which swiss witch-bitch which wishes to be a switched swiss witch-bitch, wishes to watch which swiss Swatch watch switch?
  • How much wood would a woodchuck chuck, if a wouldchuck could chuck wood. -A woodchuck could chuck as much wood as a woodchuck could if a woodchuck could chuck wood.