Wildschwein

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Wildschweine sind die Urform der heutigen Mastschweine und wie diese ebenfalls Säugetiere. Sie haben mehr Gemeinsamkeiten mit den Menschen als auf den ersten Blick zu vermuten ist.

So haben sich Wildschweine am liebsten: lebendig.
So haben Menschen Wildschweine am liebsten: Tot.

Merkmale[Bearbeiten]

Wildschwein während der Mauser.
Wildschweine haben vier Beine, einen Kopf mit Maul und kräftigen Zähnen, zwei Augen, zwei Ohren und eine Nase. Dazu einen Schwanz (männliche Exemplare einen zusätzlichen zur Paarung) und ein dickes, oftmals vielen Flöhen ein Zuhause bietendes Fell. Da Wildscheine sich einen Dreck um Körperpflege scheren, ist selbiges oft mit ebenjenem beschmiert. Dies dient außerdem der Tarnung, erschwert Flöhen das Leben und schützt vor Sonnenbrand.
Wildschweine mausern zum Frühlings- und zum Winteranfang. Sie werfen ihr altes Fell ab und lassen sich ein der Jahreszeit Angepasstes wachsen. Ausgewachsene Exemplare können (ähnlich wie manche Menschen) bis zu 200kg auf die Waage bringen.

Lebensraum[Bearbeiten]

So sieht Wald aus.jpg

Wie der Name schon andeutet, leben Wildschweine in der Wildnis, vor allem in den Wäldern Mitteleuropas und des Auenlandes. Hier finden sie ausreichend Nahrung und haben keine Feinde. Ob Laub-, Nadel- oder Mischwald ist den Wildschweinen egal. Den Bäumen übrigens auch. Da der Lebensraum von Wildschweinen immer kleiner wird, sind sie auch oft an Stadträndern anzutreffen, wo sie in Mülltonnen nach Nahrung suchen. Oft schon wurden Penner mit Wildschweinen und umgekehrt verwechselt, was nicht immer einen glücklichen Ausgang nahm. Diese Verwechslungen sind vermutlich neben dem Aussehen auch auf den strengen Geruch zurückzuführen.

Verhalten[Bearbeiten]

Wildschweine sind Rudeltiere. Die Männchen sind äusserst aggressiv. Innerhalb der Gruppe herrscht ein ständiger Kampf um die Führung. Besonders intelligent scheinen Wildschweine nicht zu sein, sonst würden sich unterlegene Konkurrenten einfach mit einem Weibchen auf den Weg machen, um ein eigenes Rudel zu gründen. Vermutlich bleiben sie zusammen, weil sie sich in der Gruppe sicherer vor Feinden fühlen (von denen sie nur wenige haben) und nehmen dafür auch ständige Kämpfe innerhalb der Gruppe in Kauf.

Dringt jemand oder etwas Fremdes (Mensch oder andere Wildschweine) in ihr Revier ein, wird dieses erbittert verteidigt. Sieg oder Tod scheint die oberste Devise zu sein. Dieses Verhalten haben sich Wildschweine vermutlich von Wehrmachtssoldaten im Zweiten Weltkrieg abgeschaut, als sich diese gegen Ende des Krieges in Wäldern eingruben, um die Alliierten aufzuhalten. Forscher sind sich sicher, dass Wildschweine in deutschen Soldaten Artgenossen sahen, da sich diese ebenfalls (vor allem in besetzten Gebieten) wie Schweine benahmen und auch fast genauso aussahen und rochen.

Ernährung[Bearbeiten]

Wildschweine fressen (wie viele Menschen auch) einfach alles, was sie mit ihren Zähnen zerkleinern können. Da sie zum Jagen meistens zu faul sind, fressen sie überwiegend Wurzeln, Nüsse und den ein oder anderen Tierkadaver. Will ein Wildschwein mal Abwechslung auf dem Speiseplan, wird auch gelegentlich mal ein verirrter Pfadfinder gerissen oder ein Kind von einem Waldspielplatz verschleppt und verspeist.

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Die Fortpflanzung ist eine wilde und schmutzige Angelegenheit und für Männchen und Weibchen gleichermaßen anstrengend. Für das Männchen, weil er mehrere Damen begatten muss und für die Weibchen, weil das Männchen die Weibchen nicht auseinanderhalten kann und manche deshalb mehrmals an der Reihe sind. Es ist auch denkbar, dass die Männchen nur vorgeben, ihre Weibchen nicht unterscheiden zu können, um so öfters ihren Spaß zu haben. Der eigentliche Akt wird wie bei normalen Schweinen vollzogen. Das Männchen drängt das Weibchen in die Enge und beglückt es dann im Doggy-Style. Nach wenigen Sekunden ist dann auch schon alles vorbei. Auch hier ähneln Wildschweine manchen Menschen.

Die Schwangerschaft dauert exakt bis zur Geburt. Ein kräftiges Weibchen kann bis zu drölf Junge werfen, von denen einige ihren ersten Geburtstag auf Grund von Straßen und den darauf fahrenden Fahrzeugen nicht erleben.

Feinde[Bearbeiten]

Vor allem Gallier setzten der Wildschweinpopulation stark zu.

Da Wildschweine kräftige und furchteinflößende Geschöpfe sind, haben sie nur wenige Feinde: Den Menschen und die Zeit:

Mensch[Bearbeiten]

Wie allgemein bekannt, (aber oft verdrängt und ignoriert) ist der Mensch der Hauptgrund für die geringe Population der Wildschweine. Da der Mensch ein begeisterter Fleischfresser ist, ist ihm nicht verborgen geblieben, dass Wildschweine (wenn richtig zubereitet) überaus delikat schmecken. Aus diesem Grund wird Jagd auf sie gemacht. Die offizielle Erklärung besagt, man kümmere sich darum, dass ihre Population nicht überhand nehme und die Natur dadurch geschützt werde. Aber in Wahrheit steckt Profitgier dahinter. Denn Natur hat schließlich Jahrmillionen lang gezeigt, dass sie Tierpopulationen ohne Hilfe des Menschen regeln kann.
Auch Autofahrer werden immer mehr zum Problem, vor allem auf Straßen, die durch Wälder führen. Steht unerwartet ein Wildschwein auf der Fahrbahn, hat der Autofahrer zwei Möglichkeiten:

  1. Ausweichversuch und gegen einen Baum fahren.
  2. Wildschwein voll rammen und die Überreste verspeisen.

Logischerweise entscheiden sich weit über 90% für letzteres.

Zeit[Bearbeiten]

Wie alle Lebewesen werden auch Wildschweine nicht von der Zeit und dem damit verbundenen Zellverfall verschont. Wie alt Wildschweine tatsächlich werden ist unbekannt, da die meisten nicht durch Altersschwäche sterben, sondern durch Jäger. Es ist aber anzunehmen, dass Wildschweine durchaus in der Lage wären, an Altersschwäche zu sterben, wenn man ihnen nur genug Zeit geben würde.