Rochen

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Rochen
Rochen5.jpg
Ein Putzerrochen bei der Arbeit.
Systematik
Klasse: Knorpelfisch
Unterklasse: Ungenießbare; Plattenkiemer
Ordnung: Fische
Unterordnung: Kiefermäuler
Verbreitung: Überall, wo mehr als 30 Liter Wasser sind.
Fortpflanzung: Alle Arten von Eiablage
Nächster Verwandter: Scholle, Haie
Ernährung: Wirbellose bzw. kleinere Fische

Der Rochen (lat. Rajidae), von dessen Verhalten an Land das altdeutsche Wort "Röcheln" kommt, macht mit seinen 630 Arten die breite Maße der Knorpelfische aus. Rochen kommen in allen Weltmeeren vor, allerdings sind einige Individuen sehr rassistisch, weshalb bunte Rochen, die "anderen", in die Tropen gezogen sind. Manche Arten, die "ganz anderen", hatten weniger Glück und mussten sich in die Tiefsee flüchten, in welcher sie zu gar nicht so schlechten Prädatoren heranreiften.

Die meisten Rochen verfügen über den selben oder einen ähnlichen Körperaufbau, sie legen jedoch von Art zu Art unterschiedliche Verhaltens-Muster an den Tag.

Merkmale[Bearbeiten]

Der typische Rochen sieht aus, als hätte er jahrelang auf der Autobahn gespielt. Sein Körper ist stark abgeflacht seine Brustflossen sind mit dem Kopf verwachsen. Das Maul, die Nasenlöcher sowie fünf Kiemenspaltenpaare befinden sich auf der meist hellen Bauchseite. Manche Tiefseerochen leben also unter den selben Umständen wie ein Nichtraucher bei einem englischen Adelstreff. Das, was sie Ausatmen, ist einfach mit weniger Teer und Dreck verhaftet, als das, was sie Einatmen. Wie genau sie diesen Kraftakt vollbringen, ist ungeklärt. Ihr oberes Augenlied ist mit dem Augapfel verwachsen, was der menschlichen Physiognomie einen dauerhaft gelangweilten Ausdruck einbringen würde. Die Oberseite ist dem jeweiligen Lebensraum angepasst, so bilden Riff-Rochen oftmals sandfarbene Färbungen aus. Nordseerochen reicht schlammige Monochromie, brasilianische Rochen könnten im Gegenzug direkt aus den hanfvernebelten Träumen einer unter Schlafmangelnden leidenden Putzkraft, die ihren Spirituosen-Vorrat versehentlich mit Weißwaschmittel ergänzte, entstanden sein.

Fortbewegung[Bearbeiten]

Die meisten Rochen bewegen ihre großen Brustflossen wellenförmig um voran zu kommen. Nur die Adlerrochen müssen aus der Reihe tanzen, welche ihren Namen gerecht werden wollen und ihre Flossen wie Flügeln schlagen.

Ernährung[Bearbeiten]

Da ihr Körper doch recht fragil im Vergleich zu anderen Knorpelfischen, dem Hai beispielsweise, erscheint, bemühen sie sich stets ihre Komplexe mit etwas "ausgefallenerer" Ernährung zu kompensieren. So haben sie sich darauf spezialisiert, hartschalige Wirbellose, wie Muscheln, Krebse, Stachelhäuter und ausrangierte Fakir-Betten zu fressen. Laut neueren Studien dient dies scheinbar auch der Verteidigung, was verständlich ist, denn welcher Delfin, Hai oder andere Jäger möchte schon beim Verzehr eines Rochens mehr Kalorien mit dem Verdauen dessen Mageninhalts verschwenden, als der magere Fisch ihm überhaupt gibt.

Besondere Arten[Bearbeiten]

Zitterrochen[Bearbeiten]

Der Zitterrochen (lat. Torpedinidae; spezifischer: Torpedinidae Epilepticus) ist ein ängstlicher Zeitgenosse. Bei Feindkontakt verfällt er in eine Art "Totenschleife", in der er wie Espenlaub zittert. Könnte er eine Gabel halten, so würde er so stark zittern, dass diese zu summen beginnen würde. Sollte der Fressfeind nun nicht verstört von dannen ziehen, dann schaltet der Zitterrochen einen Gang höher und produziert durch seine Muskelkontraktionen so viel Energie, dass er bei Berührungen einen elektrischen Schlag entlädt, der in etwa einem kräftigen Faustschlag gleichkommt.

Mantarochen[Bearbeiten]

Der Manta kommt weltweit in tropischen und subtropischen, küstennahen Gefilden vor und kann fünf bis neun Meter lang werden. Obwohl sie die größten ihrer Art sind, sind sie sehr eitel und versuchen andere Spezies zu beeindrucken, indem sie in riesigen Schwärmen an ihnen vorbeiziehen. Am meisten, aber auch am kürzesten beeindruckt sind oftmals Haie, denen die Mühen der Jagd für einen Tag lang abgenommen wird, und Wilderer, die ihr Glück gar nicht fassen können. Ähnlich dem Walhai, dem größten aller Haie, fressen auch die Mantas hauptsächlich Kleinstlebewesen wie Plankton und Krill. Ihr Stachel ist immer ungiftig, allerdings ist das kein großer Grund zur Freude. Auch wenn Mantas friedlich und für den Menschen ungefährlich sind, bedeutet eine Verletzung durch den Endstachel oftmals das Aus für die meisten Lebewesen.

Stachelrochen[Bearbeiten]

Diese Rochen sind die absoluten Schläger unter ihrer Art. Ausgestattet mit einem überdimensionierten Endstachel, der zudem noch mit kleineren Giftstacheln bewehrt ist, machen sie den Grund für ahnungslose Schwimmer unsicher. Sie sind ausgesprochen Streitsüchtig untereinander und verhindern so, dass ihre Anzahl überhand nehmen kann. Manche Stachelrochen ließen sich im Laufe der Evolution noch Wiederhaken wachsen, oder formten ihren Stachel zu einer Peitsche, um ihren Standpunkten bei den Streitereien mehr Nachdruck verleihen zu können.

Fortpflanzung[Bearbeiten]

In dieser elementaren Kategorie machen es sich die Rochen leicht. Egal wann, egal wo und wie das Weibchen gebärt, bleibt ihr überlassen. Alle Rochen, mit Ausnahme der coolen Kids "echten Rochen", die kapselartige Eier ablaichen, gebären die Rochen lebend. Die Tragzeiten variieren von Art zu Art.