2 x 2 Silberauszeichnungen von Sky und Brullsker

Smartphone

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Der Smart Boy ist ein Smartphone-Prototyp von Nintendo.

Das Modewort Smartphone ist ein Euphemismus für ein dummes Stück Plastik, mit dem der Mensch sich gern beschäftigt, um nicht mit anderen Menschen sprechen zu müssen. Das Smartphone ist auch unter dem Begriff Gehirnprothese bekannt. Daher gilt folgende Empfehlung: Je dümmer der jeweilige Nutzer, desto smarter muß sein Phone sein.

Handhabung[Bearbeiten]

Vor nur wenigen Jahren hieß es noch: „Nicht den Bildschirm anfassen, der wird schmierig!“ Das ist heute anders. Zu Hause, in der Bahn, beim Essen und auf dem Klo, den ganzen Tag muss auf dem Bildschirm herumgeschmiert werden, denn sonst geht er aus und dann weiß man nicht mehr, ob es dem Smartphone gut geht. Bei einem guten Smartphone macht der Bildschirm im Grunde das gesamte Gerät aus und ist damit exakt so groß, wie er bei einem guten Tablet klein ist.

Eine der großen Herausforderungen unserer Zeit stellt die Stromversorgung des Smartphones dar. Es ist eine ewige Gratwanderung: Hält der Akku zu lange, also länger als einen Tag, dann ist das Gerät veraltet, bevor der Akku leer ist – man würde ständig sinnlos Elektrizität in den Müll werfen. Hält der Akku dagegen nicht lange genug und versagt beispielsweise just beim Stuhlgang den Dienst, dann würde der Nutzer in höchster Verwirrung aus der Kabine stürmen, völlig orientierungslos ohne sein GPS über die eigene Hose stolpern und müsste eines elenden Todes sterben. Andere Menschen würden ihre Smartphones hervorholen (haha, natürlich nicht, sie hätten es längst in der Hand) und begeistert den Todeskampf (hoffnungslos verwackelt, dafür aber in full HD) ins Internet streamen.

Ebenfalls nicht ganz trivial ist die triviale Texteingabe beim Smartphone. Nachdem der Bildschirm bereits die ohnehin schon spärlich bemessene Fläche zur Gänze einnimmt, bleibt in der Regel nur Platz für genau einen Knopf. Dieser ist, wenn keine Eingabe im Unärsystem geplant ist, nutzlos. Als Ersatz wird in Ermangelung einer befriedigenden Lösung derzeit der Bildschirm genutzt, der eine spontan ein- und ausklappende Pseudotastatur zur Verfügung stellt. Diese bedeckt, wenn sie Lust hat, ungefähr das halbe Bild und besitzt damit die Ausdehnung einer Streichholzschachtel. Dass das altmodische 10-Finger-Tippen hier nicht mehr zum Einsatz kommen kann und darf, versteht sich von selbst. Stattdessen erlebt das bewährte Adlersuchsystem eine Renaissance. Der moderne Hightech-User tippt wieder jede einzelne Taste mit einem einzigen Finger an. Und gleichzeitig schmiert er den Bildschirm voll.
Eine tiefer gehende Erörterung der neuen Technologie gibt es unter: Frohe nuees jahrm esk kannn asein , dasss reichtscribefejhhelr dabei saindm, aber trotzdem, ichg wünschen euch glüvkliches neues jahr!

Abb. 3: prähistorisches Smartphone

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Hinweise auf die Nutzung von Smartphones sind bis in die späte Steinzeit zurückverfolgbar. Fast unmittelbar im Anschluss an die Erfindung des Faustkeils tat der Mensch die ersten Schritte auf dem Gebiet der so genannten hardwarenahen Programmierung, indem er primitive Datenstrukturen in rechteckige Steine hämmerte. Anschließend versuchte er mit diesen zu sprechen. Und dann wurde er vom Rest der Sippe aufgeschlitzt und den Hunden zum Fraß vorgeworfen, weil er offensichtlich dem Wahnsinn anheim gefallen war.

Da sich am Wahnsinn über Jahrtausende hinweg nichts ändern ließ, lag der Umkehrschluss nahe, stattdessen die Wirklichkeit anzupassen. Also musste das Smartphone lernen zu antworten. Zunächst war hierzu ein weiterer Mensch mit einem zweiten Gerät notwendig; ein lästiger Umstand, der inzwischen glücklicherweise behoben wurde. Heute antwortet Siri oder eine andere Software und hat sich auf dem Gebiet des geistlosen Zwiegesprächs inzwischen zur ernsthaften Konkurrenz für den Menschen entwickelt.

Auswahl[Bearbeiten]

Abb. 6: HTC Wildfire
Abb. 8: WTF Desire

Die Vielfalt der Modelle auf dem Markt ist enorm. Allein Samsung präsentiert nahezu monatlich einen Nachfolger für jede seiner mehreren hundert Produktlinien und führt zusätzlich bis zu zwanzig Basisinnovationen pro Quartal ein. Das Resultat ist ein hochgradig fragmentierter Markt mit extremem Konkurrenzdruck und schier grenzenloser Auswahl.

Einer der Vorreiter der Smartphonewelle und auch heute noch unter den Marktführern, legt Apple bei seinen Produkten höchsten Wert auf Zuverlässigkeit, Nutzerfreundlichkeit und edles Design (Stichwort: Premium-Produkte), wie die Abbildungen 5 und 6 erahnen lassen. Neben zeitlosem Chic und technischer Brillanz sind es vor allem die intuitive Bedienbarkeit und immer neue Innovationen, die dem Platzhirsch aus dem Silicon Valley seine Milliardenumsätze sichern.

Apples größter Herausforderer Samsung, der mächtige Angreifer aus Korea, legt seinen Fokus dagegen auf Flexibilität, hohe Usability und Spitzenleistungen im technischen Bereich. Unter dem kratzsicheren Gorilla Glass, das auch schon beim Galaxy S II (Abbildung 8) zum Einsatz kam und beim Nachfolger, dem Galaxy S III (Abbildung 1), noch einmal um den Faktor fünf verbessert wurde, vollbringt ein Quad-Core-Prozessor aus eigenem Hause herkulische Leistungen, die noch vor Kurzem jedem tonnenschweren Supercomputer zur Ehre gereicht hätten. Sehr interessant ist auch das Galaxy Note (Abbildung 4), das mit einer Bildschirmdiagonale von satten 5,3 Metern gerade auch älteren Menschen enorm entgegenkommt.

Demgegenüber versucht es HTC über die Flanke ins Herz der Konsumentenschaft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Umsetzung seiner ambitionierten Pläne in Bezug auf GPS und LTE hat der taiwanische Sympathieträger inzwischen Nägel mit Köpfen gemacht und sichert sich mit verspielten Designelementen wie der 8-Megapixel-Frontkamera beim HTC Wildfire (Abbildung 9) oder der luxuriös gestalteten Nutzeroberfläche beim WTF Desire (Abbildung 7) seinen Teil vom Kuchen.

Einen komplett anderen Kurs fährt dagegen der kanadische Außenseiter Blackberry, der aus dem Bereich der PDA-Geräte stammt und erst nach der ersten Halbzeit auf den Zug aufgesprungen ist, nun aber mit einem sehr gesunden Mix aus Nutzerfreundlichkeit und technischer Raffinesse gerade auch im professionellen Einsatzbereich klare Fakten schafft. Blackberry kombiniert, wie in Abbildung 2 sehr schön am Blackberry Z 10 zu sehen ist, nicht nur innovative Lösungen für Büro und Hausgebrauch mit einem cleveren Design, sondern hat mit GPRS/EDGE und UMTS klar auf das richtige Pferd gesetzt und spielt längst ganz oben mit.

Die Diskussion über die berechtigte Frage, welches der zahllosen Modelle denn nun das beste sei, mündet mit steter Regelmäßigkeit in bürgerkriegsähnliche Zustände. Das ist auch gut so, denn der Bürgerkrieg ist eine der intensivsten und vielleicht auch die ehrlichste aller Formen der zwischenmenschlichen Interaktion.

Funktionalität[Bearbeiten]

praktisch, praktisch

Der Funktionsumfang moderner Smartphones ist enorm. Neben trivialem Datengedöns wie Internet, WLAN und Bluetooth, über das inzwischen sowieso jedes Gerät ab dem Komplexitätsniveau einer Gießkanne verfügt, leistet das Smartphone im Alltag schier unschätzbare Dienste bei jeder erdenklichen Tätigkeit. Obwohl seine Aufgabe im Allgemeinen nicht darin besteht, unmittelbar arbeitserleichternd zu sein, trägt es doch ungemein zur notwendigen Zerstreuung bei. Es macht lustige Geräusche, kann Musik und Videos abspielen und sieht dabei auch noch unverschämt gut aus.

Nebenbei vereint das Smartphone die Funktionalität sämtlicher zuvor bekannten Werkzeuge und Geräte und ergänzt sogar noch einige weitere Möglichkeiten, die exklusiv dem Smartphone vorbehalten sind. Hierbei handelt es sich insbesondere um die so genannten Apps, deren Gesamtanzahl im Jahr 2012 die Zahl der Atome im Universum zum zweiten Mal überholt hat und trotzdem grundlos weiter steigt. Eine App ist (grob gesprochen) ein kleiner Knopf, da drückt man drauf, und dann passiert etwas. Das muss nichts Besonderes sein. Im günstigsten Fall öffnet sich ein hilfreiches Softwareprogramm wie der Kacka-Wachstumssimulator und man kann seinen geliebten Kackhaufen füttern. Im weniger günstigen Fall werden intime Nutzerdaten wie Adressen, Geheimnummern oder die Verfassung des Kackhaufens an unbefugte Dritte gesendet. Das Gros der aktuellen Apps bildet eine gesunde Mischung aus beidem.

Das kleine Wunderwerk der Technik löst mit Bravour so gut wie jede ihm gestellte Aufgabe. Vom Abrufen und Versenden der E-Mails über das Aufnehmen digitaler Fotografien und Videos bis hin zu EDV-ferneren Alltagsaufgaben wie dem Schneiden von Gemüse oder dem Waschen der Wäsche, das Smartphone ist sich für nichts zu schade. In seiner kargen Freizeit kocht es Kaffee, bringt den Müll nach draußen und führt den Hund spazieren. Es gibt sogar Berichte – zugegeben fragwürdiger Glaubhaftigkeit – über Smartphones, die der Besatzung havarierter Schiffe selbstständig das Leben gerettet haben sollen.

In jüngerer Zeit wird das Smartphone auch sachfremd zur öffentlichen Markierung von Idioten verwendet, die verpflichtet werden, es sichtbar in der Hand zu tragen, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen.

Definitiv unrichtig ist hingegen der Mythos, man könne mit Smartphones telefonieren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Sehr zuverlässig...